Neues aus den Partnerinstitutionen

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21.02.2020 Wuppertal Institut

Internationaler Expertenworkshop zur Zukunft der internationalen Klimaschutzkonferenzen

Unter dem Motto "It's the End of the COP as We Know It" veranstalten das Wuppertal Institut und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) einen Expertenworkshop. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wie die jährliche Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) gestaltet werden kann, um das Potenzial dieses politischen Großevents bestmöglich zu nutzen. Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks auf der COP24 in Katowice, hat die UNFCCC den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Mehr als ein Jahrzehnt lang dominierten die Verhandlungen für ein umfassendes globales Klimaschutzabkommen ...

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20.02.2020 Wuppertal Institut

COP25 auf der Suche nach der verlorenen Zeit zum Handeln

Die 25. Konferenz des internationalen Klimaregimes (Conference of the Parties, COP25) fand vom 2. bis 15. Dezember 2019 in Madrid (Spanien) statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und veröffenlichen nach ihrer Kurzanalyse nun ihre detaillierte Analyse zu den zentralen Konferenzergebnissen unter dem Titel "COP25 in Search of Lost Time for Action". Die chilenische Präsidentschaft der Konferenz hatte die Verhandlungen unter das Motto "Time for Action" gestellt und dabei zwei Hauptziele: Zum einen sollten die noch fehlenden Teile der Detailregeln für die Umsetzung des Pariser Abkommens vereinbart werden. Zum anderen sollte der Prozess gestartet werden, die Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten zu stärken. Der Bericht des Wuppertal Instituts analysiert die Verhandlungen zu beiden ...

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19.02.2020 Wuppertal Institut

Gesucht: Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in für den Forschungsbereich Internationale Klimapolitik

Das 1991 gegründete Wuppertal Institut verbindet in seiner Forschung Klima-, Umwelt- und Ressourcenaspekte und verknüpft ökologische Fragestellungen mit solchen des ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels. Das Institut ist im Verantwortungsbereich des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Innerhalb der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik ist der Forschungsbereich Internationale Klimapolitik seit 1994 als Beobachter bei den internationalen Klimaverhandlungen akkreditiert. Er versteht sich als Navigator internationaler Governance-Prozesse und entwickelt Strategien und Instrumente für die Transformation zur Nachhaltigkeit auf globaler Ebene. Ein Kernbereich der Forschung ist das internationale Klimaregime und insbesondere das Paris Agreement. ...

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19.02.2020 Wuppertal Institut

Verständnis für Transformationsprozesse in der Industrie schaffen

Die europäische Schwerindustrie hat Roadmaps veröffentlicht, in denen ihre Verbände aufzeigen, wie sie sich eine treibhausgasneutrale Zukunft ihrer Branchen vorstellen. Der Fokus der anvisierten Zukunftsbilder liegt dabei auf technischen Innovationen. Die Roadmaps zeigen aber auch, dass eine solche Fokussierung zu einem enormen Mehrverbrauch an erneuerbaren Energien führen wird. Diese Mengen sind in vielen Energieszenarien noch nicht vorgesehen und können zu weiterem Landverbrauch führen oder in neue internationale Importabhängigkeiten münden. Das Projekt REINVENT verfolgt daher das Ziel, ein breiteres Verständnis für den anstehenden Transformationsprozess in der Schwerindustrie zu gewinnen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nahmen regionale Implikationen, sektorenübergreifende Strategien sowie soziale ...

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17.02.2020 Wuppertal Institut

Top-Ten-Publikationen 2019

Das Wuppertal Institut hat die zehn wichtigsten seiner wissenschaftlichen Publikationen des vergangenen Jahres zusammengetragen. Die referierten Artikel geben einen Einblick in den Stand der internationalen Forschungsarbeit und den transdisziplinären Forschungsansatz des Instituts. Modellierung und transdisziplinäre Methoden Um zu analysieren, wie das Forschungsfeld nachhaltige Energie erforscht wird, wandte Manuel Bickel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Produkt- und Konsumsysteme in der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, in seinem Artikel "Reflecting trends in the academic landscape of sustainable energy using probabilistic topic modeling" einen sogenannten Text-Mining-Ansatz auf über 2.500 Scopus-induzierte Abstracts an. Diese statistische Methode dient dazu, aktuelle ...

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14.02.2020 PIK Potsdam

Der Antarktis-Faktor: Modellvergleich offenbart zukünftiges Meeresspiegelrisiko

Der Anstieg des Meeresspiegels durch den Verlust von Eismassen der Antarktis könnte schon in naher Zukunft zu einem erheblichen Risiko für den Küstenschutz werden, zeigt eine neue Studie eines Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden, Japan, Australien, Neuseeland, Großbritannien und den USA. Allein durch den Beitrag der Antarktis könnte der globale Meeresspiegel in diesem Jahrhundert dreimal so stark ansteigen wie im letzten Jahrhundert, so das Ergebnis ihres umfassenden Vergleichs der aktuellsten Computermodelle aus aller Welt.

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13.02.2020 Wuppertal Institut

Green Deal: Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Der "Green Deal" der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem In Brief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. Bis 2050 will die Europäische Union (EU) als erster Kontinent Treibhausgasneutralität erreichen. Um bis dahin klimaneutral zu werden, sieht der europäische Green Deal die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes vor, das die EU unwiderruflich zu diesem Ziel verpflichtet. Zahlreiche Maßnahmen flankieren die

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12.02.2020 Wuppertal Institut

Prof. Dr. Uwe Schneidewind zieht sich aus dem WBGU zurück

Am 7. Februar 2020 nominierten die Wuppertaler Kreisverbände CDU und Bündnis 90/Die Grünen den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, zum gemeinsamen Wuppertaler Oberbürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 in Nordrhein-Westfalen. Im Nachgang an die Nominierung erklärte Prof. Dr. Uwe Schneidewind nun seinen Rückzug aus dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen" (WBGU) zum Ende des Monats. Er betont, dass er damit "jede Gefahr der Vermischung seines wissenschaftlich politikberatenden und politischen Handelns vermeiden" möchte. Seit 2013 war Uwe Schneidewind Mitglied des WBGU. In die Zeit seiner Mitgliedschaft fielen unter anderem das Hauptgutachten zur Globalen Urbanisierung mit dem Titel "Der Umzug der Menschheit: Die ...

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12.02.2020 PIK Potsdam

Zwei Grad Ozean-Erwärmung waren in der Erdvergangenheit bereits genug, um die Antarktis zu destabilisieren

12.02.2020 - Ein steigender Meeresspiegel durch das Abschmelzen der gewaltigen Eismassen der Antarktis hätte weitreichende Konsequenzen für die Küstenregionen der Welt. Durch neue Daten aus dem Eis konnte ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt zeigen, wie der Eispanzer der Antarktis in der Vergangenheit auf steigende Temperaturen reagiert hat. Ihre in den US-Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie zeichnet erstmals anhand von Daten aus einem Blaueisfeld nach, dass sich der Westantarktische Eisschild bereits während der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren als recht instabil erwiesen hat. Die Eem-Warmzeit war die letzte Phase der Klimageschichte mit ähnlichen globalen Temperaturen wie die, auf die die Welt durch die menschengemachte Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten zusteuert.

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11.02.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Peter Korn hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

Dr. Peter Korn, Wissenschaftler und Leiter der Gruppe „Angewandte Mathematik und computergestützte Physik“ in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) hat am 23. Januar 2020 erfolgreich habilitiert.

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07.02.2020 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut Aussteller bei der "Woche der Umwelt"

Rund 190 Aussteller präsentieren und diskutieren bei der "Woche der Umwelt" am 9. und 10. Juni 2020 im Park von Schloss Bellevue innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Sie rücken die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit. Zum sechsten Mal seit 2002 findet die Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Die Expertenjury wählte das Wuppertal Institut erneut als Aussteller aus, das zwei Projekte zum Thema Kreislaufwirtschaft vorstellen wird. Auch die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, bei dem das Wuppertal Institut Mitglied ist, präsentiert sich mit Projekten auf einem Stand. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung ...

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