Neues aus den Partnerinstitutionen

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23.09.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Einzigartig in Deutschland: Neuer Hochleistungsrechner für die Erdsystemforschung eingeweiht

Am 22. September 2022 wurde am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) ein neuer Supercomputer eingeweiht. Für das Max-Planck-Institut für Meteorologie stellt dieser die essentielle Forschungsinfrastruktur für die Klimamodellierung dar. Er ist quasi Labor und Haupt-Handwerkszeug der Forschenden und somit von größter Bedeutung für erstklassige Forschung. Das neue Hochleistungsrechnersystem ist etwa 5-mal so leistungsfähig wie sein Vorgänger und eröffnet neue Perspektiven für die computergestützte Klimaforschung.

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22.09.2022 PIK Potsdam

Verschiebung der Klimazonen: Sahel-Zone könnte 50 % mehr Regen bekommen bis 2040

15.09.2022 - Der Klimawandel könnte eine der trockensten Regionen Afrikas in eine sehr feuchte Region verwandeln, indem er die Monsunzirkulation verstärkt. Neue Computersimulationen zeigen, dass die saisonalen Niederschläge in der Sahelzone bei der derzeitigen globalen Erwärmung in Zukunft deutlich zunehmen werden. Ein starker Anstieg der durchschnittlichen Niederschlagsmenge könnte bereits im Jahr 2040 einsetzen. Das heißt, diese Entwicklung ist unausweichlich, egal wie sich die Treibhausgasemissionen entwickeln werden. Das Überschreiten dieses neuen Kipppunkts ist zwar potenziell vorteilhaft, birgt aber auch erhebliche Unwägbarkeiten: Die Veränderung könnte so groß sein, dass die Anpassung daran für die unruhige Region eine erhebliche Herausforderung darstellen würde.

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20.09.2022 PIK Potsdam

Die Natur als Schlüssel für eine klimasichere Zukunft: Neue Exponential Roadmap-Initiative für natürliche Klimalösungen

20.09.2022 - Der Landsektor, einschließlich der Land- und Forstwirtschaft sowie der Schutz und die Wiederherstellung von Naturflächen, muss bis 2030 jährlich Netto-Null-Emission erreichen. Dies ist das Ergebnis eines neuen Berichts von Conservation International, in Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dem WWF und der Exponential Roadmap Initiative. Der Bericht zeigt auf, welche Maßnahmen erforderlich sind, um den Landsektor bis 2050 von einer Treibhausgasquelle in eine Kohlenstoffsenke zu verwandeln, und legt eine neue Benchmark fest: das "Carbon Law for Nature".

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20.09.2022 Wuppertal Institut

Den Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit schließen

Deutschland liegt bei Klimaschutz und der langfristigen Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung weit hinter seinen eigenen Zielen. Nur mit Tempo, Mut und Ehrlichkeit lässt sich der Rückstand jetzt aufholen. Dazu gehören ein beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien, ein sofortiger Aufbau eines umfassenden Netzes für grünen Wasserstoff, verbindliche Ziele für eine echte Kreislaufwirtschaft, klare Vorgaben für den Wohnungsbestand, eine ernsthafte Mobilitätswende und wirksame Anreize für eine nachhaltige Produktion. Bei all dem müssen sozial gerechte Lösungen gefunden werden, nur so lässt sich CO2-Vermeidung und Ressourcenschutz in der Breite durchsetzen.

Der jetzt veröffentlichte Zukunftsimpuls "Transformationslücke schließen – Handeln unter Hochdruck" des Wuppertals Instituts zeigt, wie sehr Deutschland

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16.09.2022 Wuppertal Institut

Wissenschaft trifft Wirtschaft in Essen

Wie lässt sich der Wandel zur Klimaneutralität in unsicheren Zeiten gestalten? Im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in Essen rückten Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft den Industriewandel in den Fokus des öffentlichen Diskurses. Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum SCI4climate.NRW der Landesinitiative IN4climate.NRW hatte eingeladen – rund 150 Fachleute folgten dem Aufruf. Auch NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte in einer Podiumsdiskussion mit Fridays-For-Future-Aktivistin Julia Wischnewski die Dringlichkeit, die Krise zu nutzen, um den Wandel zu beschleunigen.

Am 15. und 16. September stand das thyssenkrupp Quartier in Essen ganz im Zeichen des Wandels. Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten unter dem Motto "Industriewandel gestalten, Klimaneutralit

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15.09.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Konferenz der European Society for Agronomy (ESA) in Potsdam

Am 2. September 2022 ging die Konferenz der European Society for Agronomy (ESA) zu Ende. Sie wurde in diesem Jahr vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) an der Universität Potsdam ausgerichtet. Unter dem Leitthema „Diversification & Digitalisation – Trends that shape future agriculture“ diskutierten über 240 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Entwicklungen und Potentiale für eine klimafreundliche und ressourcenschonende Landwirtschaft.

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13.09.2022 PIK Potsdam

Für Ernährungssicherheit trotz Klimakrise und Krieg

01.09.2022 - Um die Welternährung zu sichern, ist eine Wende hin zu mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln nötig. Das erklären Forschende in einem heute veröffentlichten 'Policy Brief'. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine Verknappung mancher Agrarprodukte sowie von mit Gas hergestelltem Mineraldünger ausgelöst. Die Folge ist ein Preisanstieg bei Lebensmitteln. Gleichzeitig bedrohen mit der zunehmenden Klimakrise Dürren und Sturzfluten die Ernten weltweit. Die Forschenden zeigen die Zusammenhänge auf – und machen konkrete Empfehlungen, wie eine Ernährungswende eingeleitet werden könnte.

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13.09.2022 PIK Potsdam

Ukrainische Künstlerin zu Gast am PIK

13.09.2022 - Die diesjährige Artist in Residence am Potsdam-Institut kommt aus der Ukraine. Mariia Mytrofanova, eine bildende Künstlerin und Performerin aus Odessa, war bei der Ausschreibung für den dreimonatigen Aufenthalt von September bis Ende November 2022 erfolgreich. Während ihres Aufenthalts wird sich Mariia Mytrofanova mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Planeten und das Wohlergehen der Welt beschäftigen - und versuchen, wissenschaftliche Erkenntnisse in ihrer Kunst umzusetzen.

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09.09.2022 PIK Potsdam

Risiko des Überschreitens mehrerer Klima-Kipppunkte steigt bei einer globalen Erwärmung von mehr als 1,5°C

09.09.2022 - Wenn die globale Temperatur mehr als 1,5°C über das vorindustrielle Niveau steigt, könnten mehrere Klima-Kipppunkte ausgelöst werden. Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Untersuchung, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde. Selbst beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung besteht bereits die Gefahr, dass im Erdsystem fünf gefährliche Klima-Kipppunkte überschritten werden - und die Risiken steigen mit jedem Zehntelgrad weiterer Erwärmung. Ein internationales Forscherteam hat die Belege für die Kipppunkte, ihre Temperaturschwellen, Zeitskalen und Auswirkungen, aus einer umfassenden Analyse von mehr als 200 Studien zusammengefasst, die seit 2008 veröffentlicht wurden, als die Kipppunkte des Klimas erstmals genau definiert wurden.

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08.09.2022 PIK Potsdam

Grüner Wasserstoff: Kurzfristige Knappheit, langfristige Unsicherheit

08.09.2022 -Grüner Wasserstoff aus erneuerbarem Strom ist für das Erreichen der Klimaneutralität von einzigartigem Wert. Er kann fossile Brennstoffe in der Industrie oder im Fernverkehr ersetzen, dort wo eine direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Doch selbst wenn die Produktionskapazitäten so schnell wachsen wie Wind- und Solarenergie, bleibt die Versorgung mit grünem Wasserstoff kurzfristig knapp und langfristig unsicher, wie eine neue Studie in ‚Nature Energy‘ zeigt.

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08.09.2022 PIK Potsdam

Extreme Temperaturen schüren Hassrede im Netz

8.09.2022 - Temperaturen, die über oder unter dem Wohlfühlbereich von 12-21 Grad Celsius liegen, sind mit einem deutlichen Anstieg aggressiven Online-Verhaltens verbunden, so das Ergebnis einer neuen Studie. Bei der Analyse von Milliarden von Tweets, die auf der Social-Media-Plattform Twitter in den USA gepostet wurden, stellten Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung fest, dass Hassrede in allen Klimazonen, Einkommensgruppen und Glaubenssystemen zunimmt, wenn es zu heiss oder zu kalt ist. Dies deutet auf Grenzen der menschlichen Anpassungsfähigkeit an extreme Temperaturen hin und wirft ein Licht auf eine bisher unterschätzte gesellschaftliche Auswirkung des Klimawandels: Konflikte in der digitalen Welt, die sich sowohl auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt als auch auf die psychische Gesundheit der Einzelnen auswirken.

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