Neues aus den Partnerinstitutionen

22.08.2019 Wuppertal Institut

SDGs bis 2030: Verhaltensmuster unter der Lupe

Mit dem diesjährigen Fokus "Gelebte Vielfalt, Engagement für sozialen Zusammenhalt" findet seit 18. August bis zum 24. August der diesjährige 18. Jugendgipfel im "Regionalen Weimarer Dreieck" statt. Bei dem unter anderem von der Landesregierung Nordrhein-Westfahlen geförderte Gipfeltreffen treffen sich junge Europäerinnen und Europäer im Alter von 17 bis 22 Jahren aus dem nordfranzösischen Hauts de France, Schlesien (Polen) und Nordrhein-Westfalen (NRW), um gemeinsam Zukunftsideen zu entwickeln und sich mit dem aktuellen Geschehen in Europa auseinanderzusetzen. Unter der Leitung von Hildegard Azimi-Boedecker des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB e. V.), die den Austausch organisieren, besuchte der diesjährige Jugendgipfel am 21. August 2019 auch das Wuppertal Institut. Bei dem knapp dreistündigen Workshop, ...

Weitere Informationen

21.08.2019 Wuppertal Institut

Ausschuss bewertet Umweltleistung

Das EU-Öko-Audit (Eco Management and Audit Scheme, EMAS) ist ein von der Europäischen Kommission entwickeltes Gemeinschaftssystem, die Organisationen und Unternehmen bewertet, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Zertifiziert werden können Unternehmen, Dienstleister, Verwaltungen aber auch andere Arten von Organisationen. Seit 2005 organisiert die Europäische Kommission den europäischen EMAS Award, der als renommierteste Auszeichnung für Umweltmanagement gilt. Unter dem Motto "EMAS als Motor des Wandels" zeichnet die EU-Kommission in diesem Jahr EMAS-Organisationen für die besten Strategien und Maßnahmen zur Erreichung von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen aus. Die fünf Gewinnerinnen und Gewinner der nationalen Vorauswahl zeigen, wie Unternehmen und die öffentliche Verwaltung mit einem systematischen Umwelt- und ...

Weitere Informationen

16.08.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Wolkenstrukturen durch Satellitenbilder verstehen lernen

Weitere Informationen

16.08.2019 Wuppertal Institut

Erfolg der Kreislaufwirtschaft messen

Das Recycling wird bisher über Recyclingquoten – auch stoffliche Verwertungsquoten genannt – gemessen. Sie sind eine wichtige Größe, in ihrer Aussagefähigkeit allerdings begrenzt. Der Grund: Sie geben lediglich den Anteil an Wertstoffen aus dem Abfall an, der einem Recycling zugeführt wird. Um den Erfolg der Kreislaufwirtschaft realistisch zu messen, empfiehlt die Ressourcenkommission am Umweltbundesamt (KRU) zusätzlich eine sogenannte Substitutionsquote einzuführen. Diese soll einen realistischen Erfolgsmaßstab für die Kreislaufwirtschaft darstellen. Die Substitutionsquote gibt an, welche Mengen an Primärrohstoffen durch Recyclingrohstoffe ersetzt werden. Außerdem soll sie die Qualität des Recyclings berücksichtigen, sodass eine Aussage darüber getroffen werden kann, welches Primärmaterial mit welcher Funktion ...

Weitere Informationen

16.08.2019 Wuppertal Institut

Energiewende durch Digitalisierung in der Industrie unterstützen

Welche Bedeutung hat die Digitalisierung der Industrie für die Energiewende? Die Frage um den Nutzen digitaler Technik für die Umsetzung der Energiewende stand im Mittelpunkt des EnerDigit-Workshops am 14. August 2019, welcher am Institut Arbeit und Technik der Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen stattfand. Die Tagung präsentierte Ergebnisse des Verbundprojektes EnerDigit, welches regionale und unternehmenskulturelle Perspektiven an der Schnittstelle von Digitalisierung und Energiewende beleuchtet. Um Über- und Unterkapazitäten von Windenergie und Photovoltaik ausgleichen zu können, ist eine intelligente, dezentrale, flexible Vernetzung der Energiesysteme mit den Produktions- und Distributionssystemen erforderlich. Ein zentrales Thema der Tagung war deshalb die Frage, wie durch Digitalisierung die ...

Weitere Informationen

13.08.2019 Wuppertal Institut

Erste CO2-Tracking-App in Vorbereitung

Wie können klimabesorgte Verbraucherinnen und Verbraucher heutzutage erkennen, ob sie wirklich ökologisch und nachhaltig leben? Dies soll die neue CO2-Tracking-App von worldwatchers und dem Wuppertal Institut leisten: Sie analysiert den jeweils persönlichen Lebensstil, Rohstoffkonsum oder die CO2-Emissionen. Die Anwendung bietet auch Informationen, die Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag dabei unterstützen, die richtigen Konsumentscheidung von Produkten, Dienstleistungen und Aktivitäten zu treffen. Auf diese Weise wird das persönliche Verhalten geschärft und trainiert entsprechend klima- und ressourcenschonender zu leben. Seit knapp zwei Jahren unterstützt das Wuppertal Institut worldwatchers bei der Erarbeitung des Berechnungskonzepts und dem Aufbau der Datenbasis. Nun geht das Start-up mit einer ersten Version der CO2-

Weitere Informationen

09.08.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Quo vadis deutsche Landwirtschaft?

Prof. Dr. Frank A. Ewert leitet seit 2016 das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. im Brandenburgischen Müncheberg. Er ist außerdem Professor für Pflanzenbau an der Universität Bonn. Im Interview beantwortet er Fragen zum aktuellen IPCC-Sonderbericht und fordert einen verstärkten gesamtgesellschaftlichen Dialog über die Frage, wie eine nachhaltige und klimarobuste Landwirtschaft der Zukunft aussehen soll.

Weitere Informationen

09.08.2019 Wuppertal Institut

Dezentrale Anlagen halten das Netz stabil

Dezentrale Anlagen können perspektivisch für Stabilität im Übertragungsnetz sorgen. In seiner kürzlich publizierten Dissertation konnte Dr.-Ing. Arjuna Nebel, Projektleiter im Forschungsbereich Systeme und Infrastrukturen in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut, zeigen, dass Netzüberlastungen im Übertragungsnetz auch mithilfe von dezentralen flexiblen Anlagen behoben werden könnten. Dabei kann insbesondere eine Flexibilisierung von bestehenden Biogasanlagen, die Ladung und Entladung der Fahrzeugbatterien in Elektromobilen sowie die Nutzung von industriellen Lastmanagementpotenzialen signifikant zur Netzstabilität beitragen. Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilisierung und Nutzbarmachung dezentraler Blockheizkraftwerke, allerdings ist dies auch im Betrieb mit einer deutlichen ...

Weitere Informationen

08.08.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen

08.08.2019/Kiel. Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere. Mit ihren Skeletten aus Kalk schaffen sie vielfältige Riffstrukturen. Dass die mit dem voranschreitenden Klimawandel zunehmende Ozeanversauerung das Wachstum der Korallen immer mehr beeinträchtigt, ist bekannt. Die Frage, ob und wie Korallen sich an die Veränderungen anpassen können, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der University of California jetzt zu einem Teil beantwortet und dabei wichtige weitere Einblicke in die Regulierungsprozesse der Kalkbildung erhalten. Die Ergebnisse wurden heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Weitere Informationen

07.08.2019 Wuppertal Institut

"Tour de Fair" zu Gast am Wuppertal Institut

Die diesjährige "Tour de Fair" startete am 5. August 2019 und führt von der Wupper an die Ruhr. Die mehrtägige Radtour machte am 7. August Halt am Wuppertal Institut. Am gleichen und darauffolgenden Tag besuchen sie auch UtopiaStadt, das Café Nordbahntrasse, die GEPA sowie die örtlichen Weltläden. Die Gäste erfuhren in einem Vortrag von Katrin Bienge, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Produkt- und Konsumsysteme in der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, etwas über die Forschung am Wuppertal Institut und Beispiele aus der Arbeit der Abteilung. Anschließend diskutierte die Gruppe mit ihr über die Möglichkeiten, den eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten und wie die dringend notwendigen Lösungen von Unternehmen und Politik entwickelt werden können. Die mehrtägige Radtour "Tour de Fair" von Weltladen-Le

Weitere Informationen