Neues aus den Partnerinstitutionen

27.04.2020 Forschungszentrum Jülich

Ballongetragene Atmosphärenbeobachtungen in Coronazeiten

Jülich, 27. April 2020 – Forscher des IEK-7 haben einen Ballondoppelstart erfolgreich durchgeführt, um den momentanen Zustand der Atmosphäre zu untersuchen. Beide Ballons erreichten eine Höhe von über 28 km und erfassten somit die Luftmassen bis in die mittlere Stratosphäre hinein.

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23.04.2020 PIK Potsdam

Globaler Kohleausstieg: Nutzen überwiegt Kosten

23.03.2020 - Mit mehr als einem Drittel der weltweiten Emissionen ist die Kohleverbrennung nicht nur die wichtigste Einzelquelle von CO2, sondern beeinträchtigt auch in erheblichem Maß die öffentliche Gesundheit und die biologische Vielfalt. Trotzdem ist der weltweite Ausstieg aus der Kohleverbrennung nach wie vor eines der dicksten politischen Bretter. Stichhaltige ökonomische Argumente, warum sich der Aufwand lohnt, liefern jetzt neue Computersimulationen eines internationalen Forscherteams: Erstens zeigen sie, dass die Welt nicht unter der 2-Grad-Grenze bleiben kann, wenn wir weiterhin Kohle verbrennen. Zweitens überwiegen die Vorteile eines Ausstiegs aus der Kohleverbrennung die Kosten dafür deutlich. Drittens greifen die positiven Effekte eines Ausstiegs zumeist unmittelbar und direkt vor Ort – was die Umsetzung politisch attraktiv macht.

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23.04.2020 Wuppertal Institut

Corona-Pandemie gefährdet Klima

Durch die Corona-Pandemie befindet sich die Welt im Ausnahmezustand, was derzeit für deutlich sinkende CO2-Emissionen sorgt. Dadurch könnten in diesem Jahr rund 5,5 Prozent weniger CO2 ausgestoßen werden als 2019. Gleichzeitig scheint der Klimawandel bei den Diskussionen um Corona in den Hintergrund zu treten. Aus der Sicht der Experten könnte die Corona-Krise sogar eine Gefahr für den Klimawandel darstellen. Doch was wäre nötig, damit die anstehenden Konjunkturprogramme nachhaltige Investitionen ermöglichen und den Wechsel hin zu emissionsärmeren Wirtschaftskreisläufen unumkehrbar einleiten könnten? Inwiefern könnte es schwieriger sein, das Geld für Klimaschutz-Investitionen aufzutreiben, wenn bereits Billionen in die Hilfspakete der Nach-Corona-Zeit fließen? Welche Fehler nach der Wirtschaftskrise 2008 sollten ...

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22.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Anhaltende Dürre: ZALF-Forscher fordert nachhaltige Transformation der Agrarsysteme

"Wir brauchen dringend Niederschläge im Mai", Interview Inforadio RBB Die Landwirte befürchten das dritte Dürrejahr in Folge – denn die Böden haben seit 2018 nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit tanken können. Pflanzenwuchs und Mikroklima sind unausgeglichen. Agrarwissenschaftler Ralf Bloch sagt, für die Ackerböden der Region sehe es nicht gut aus.

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22.04.2020 Wuppertal Institut

Post-Corona-Konjunkturprogramme an EU Green Deal ausrichten

Welche Folgen hat die Corona-Pandemie für den Klimaschutz? Woran sollten sich Konjunkturprogramme als belebendes Element der Wirtschaft nach Überwindung der Covid-19-Krise ausrichten? Eignet sich dafür der European Green Deal der Europäischen Union (EU)? Operiert dieser mit dem richtigen Ambitionsniveau und ist konkret genug, um einen geeigneten Orientierungsrahmen zu bilden? Vor diesem Hintergrund stellt das Wuppertal Institut im Diskussionspapier "European Green Deal: Geeignete Grundlage für Konjunkturprogramme im Kontext der Corona-Krise?" eine Übersicht der bisher gesteckten Ziele zusammen und schätzt diese wissenschaftlich ein. Der von der Europäischen Kommission vorgeschlagene "European Green Deal" kann als zentrales Innovations- und Transformationsprogramm Europas für die erste Hälfte dieses Jahrhunderts angesehen ...

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21.04.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Nordpol im Sommer bald ohne Eis

Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab.

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21.04.2020 Wuppertal Institut

Energiewende trifft Megatrends

Die Frist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb wurde verlängert. Bis zum 05. Juni 2020 haben Sie noch die Möglichkeit, Ihre Bewerbungsunterlagen digital einzureichen. Dazu soll das Bewerbungsformular ausgefüllt per E-Mail an juliane.lunge@wupperinst.org gesendet werden. In den aktuellen Krisenzeiten können Städte mehr denn je Taktgeber für Nachhaltigkeit sein. Im Rahmen des Projekts "EnerTrend", ein Forschungsprojekt über globale gesellschaftliche Entwicklungen – sogenannte Megatrends – und die Energiewende, wird ein Preis für vorbildliche Projekte verliehen. Megatrends sind Zukunftstrends, die Gesellschaften heute und in den kommenden Dekaden fundamental verändern können. Beispiele sind die Digitalisierung oder der demographische Wandel – Trends, die auch durch die Corona-Krise stark ...

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20.04.2020 Wuppertal Institut

Perspektiven für die "Post-Corona-Stadt"

Welche Perspektiven haben zukunftsfähige und krisenfeste Städte nach der Corona-Pandemie? Antworten darauf skizzieren Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Dr. Carolin Baedeker, stellv. Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel, sowie die beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Anne Caplan und Hans Haake in ihrem neuen Diskussionspapier zur "Post-Corona-Stadt". Die zentrale These des Autorenteams: Städte der Zukunft müssen und werden "näher", "öffentlicher" und "agiler" sein. Dies erläutern die Autorinnen und Autoren anhand dieser drei Dimensionen und konkretisieren es anhand zahlreicher Beispiele. Im nachfolgenden Link steht das Diskussionspapier "Näher – Öffentlicher – Agiler: ...

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17.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Prof. Katharina Helming im Interview: Die Versicherung unter unseren Füßen

Prof. Katharina Helming im Interview: Die Versicherung unter unseren Füßen Frau Prof. Helming, Böden sind Ihrer Meinung nach eine der besten Versicherungen gegen die Folgen des Klimawandels in der Landwirt­schaft. Was meinen Sie damit?

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17.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Droht ein neuer Dürresommer? ZALF gibt Antworten im Faktenfinder

Zwei Sommer hintereinander haben Landwirte mit extremer Trockenheit und Rekordtemperaturen gekämpft. Wie sieht es in diesem Jahr aus? Steht erneut eine Dürreperiode bevor? Von Oda Lambrecht und Jennifer Lange, NDR Die Zuckerrüben seien schon in der Erde und immerhin rund die Hälfte der Kartoffeln, erklärt Landwirt Thorsten Riggert aus Uelzen in Niedersachsen. Im Moment bereitet er die Mais-Aussaat vor und wünscht sich dafür dringend Regen. Denn bislang ist der April viel zu trocken.

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