Neues aus den Partnerinstitutionen

09.06.2020 Wuppertal Institut

Konjunkturprogramm unter der Klimaschutzlupe: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Die Wirtschaftsleistung von Deutschland ist durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt. Um die Wirtschaft zu beleben, einigten sich die Regierungsparteien am 3. Juni 2020 in ihrem Koalitionsausschuss auf ein "Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket" sowie ein "Zukunftspaket" in Höhe von insgesamt 130 Milliarden Euro. Für 2020 und 2021 sind fast 60 Maßnahmen vorgesehen, die von steuerlichen Vergünstigungen bei der Mehrwertsteuer bis hin zu konkreten Investitionen in Zukunftstechnologien reichen. Mit Blick auf den Klimaschutz beinhaltet das Maßnahmenpaket der Großen Koalition zwar gute Ansätze und viele wichtige Impulse, die allerdings zu verpuffen drohen, wenn sie nicht durch eine konsequente und nachhaltig ausgerichtete Klimapolitik flankiert werden. Zudem fehlen für den Klimaschutz wichtige Bereiche, wie Investitionen ...

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05.06.2020 Wuppertal Institut

It's the End of the COP as We Know It!

Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks während der 24. Klimakonferenz (COP24) in Katowice, hat die Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Der Abschluss des Regimebildungsprozesses als wichtiger Impuls für die multilaterale Klimapolitik steht unmittelbar bevor und eröffnet ein neues Kapitel für die UNFCCC und die Organisation ihrer jährlich stattfindenden COP (Conference of the Parties. Der Schwerpunkt verlagert sich jetzt von den Verhandlungen auf die Umsetzung. Dadurch frei werdenden Verhandlungskapazitäten sollten neu ausgerichtet werden, um die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahm

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05.06.2020 Wuppertal Institut

Forschungsstand zu aktuellen Herausforderungen der Energiewende

Der Handlungsdruck für den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems steigt weiter. Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) diskutierte während der letzten Jahrestagung, wo die zentralen technologischen und sozio-ökonomischen Herausforderungen der Energiewende liegen und was die Energieforschung beitragen kann, um die Transformationsgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Nun erschien der neue FVEE-Tagungsband "Energy Research for Future – Forschung für die Herausforderungen der Energiewende", in dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in gesammelten Vorträgen zeigen, welche Schritte notwendig sind, um neben der Stromversorgung auch die Sektoren Mobilität und Industrie sowie die Wärme-/Kälte-Versorgung von Gebäuden auf nachhaltige Technologien umzustellen. Dr. Sascha Samadi, ...

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04.06.2020 Wuppertal Institut

5G: das Nervensystem der Digitalisierung?

Zukunftswissen.fm, der Podcast des Wuppertal Instituts, geht in die dritte Runde. Seit heute ist die neue Folge "5G – Das Nervensystem der Digitalisierung?" aus der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" kostenfrei auf Spotify, iTunes, Google, Podcast.de und der Website des Wuppertal Instituts zu hören. In dieser Episode beantwortet Monika Gatzke, Projektleiterin an der Bergischen Universität Wuppertal und Mitglied des 5G.NRW Competence Center, spannende Fragen rund um den Mobilfunk-Standard 5G, wie etwa: Ist 5G für die digitale Transformation nötig? Wird 5G flächendeckend ausgebaut? Was ist "Network Slicing"? Ist durch 5G mit einer Aufhebung der Netzneutralität zu rechnen? Kann 5G die nachhaltige Entwicklung fördern? Wird autonomes Fahren nur durch 5G möglich? Die Expertin diskutiert zudem mit Dr.-Ing. Stephan Ramesohl,

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04.06.2020 Wuppertal Institut

Klimaneutrale Industrie als Maßstab für Konjunkturprogramme

Konjunkturprogramme im Zuge der Corona-Pandemie sollten auch in Nordrhein-Westfalen (NRW) nur im Sinne des Klimaschutz gestaltet werden – dazu hat der landesweite Think Tank IN4climate.NRW gemeinsam mit seinen Partnern aus Politik, Industrie und Wissenschaft nun konkrete Anforderungen und Impulse im Green Industrial Recovery "Wege in eine klimaneutrale Industrie nach der Corona-Pandemie" veröffentlicht. Zwar stehen die akuten Gefahren der Pandemie zurecht zunächst im Vordergrund, die Bekämpfung der langfristigen Folgen und der Einsatz von Ressourcen für den Wiederaufbau dürften aber nur in Verbindung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz gedacht werden, fordern die Autoren des Diskussionspapiers. Die Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen stellt in ihrem Papier erste Strategien und mögliche Maßnahmen für Konjunkturprogramme der öffent

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03.06.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Begrenzung der Klimaerwärmung – Bedeutung nichtfossiler Treibhausgase steigt 

03.06.2020/Kiel. Die Diskussion um die Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1.5. – 2 Grad fokussiert sehr stark auf das Treibhausgas Kohlendioxid. Dabei wird die Bedeutung weiterer Treibhausgase aus nichtfossilen Quellen in Zukunft in ihrer Bedeutung steigen, wie eine Studie unter Federführung einer Forscherin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, die kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift Climate and Atmospheric Science erschienen ist.

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28.05.2020 Wuppertal Institut

Toolkits für den Strukturwandel in Kohleregionen

Die Kohleregionen Europas erleben seit Jahrzehnten Strukturwandelprozesse. Durch Mechanisierung und kostengünstigere Energiealternativen sind die Arbeitsplätze im Kohlebergbau stark gesunken – ein Prozess, der durch den klimapolitischen Rahmen noch verstärkt wird und die Kohleregionen vor große Herausforderungen stellt. Daher hat sich die Europäische Kommission verpflichtet, Kohle- und kohlenstoffintensive Regionen beim Übergang hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft zu unterstützen. Im Rahmen der "Coal Regions in Transition" Plattform treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Regionen, der Politik und Wissenschaft, sowie weitere Stakeholder, um Strategien für den Kohleausstieg zu besprechen und sich zu erfolgreichen Gestaltungsansätzen des Strukturwandels in Kohleregionen auszutauschen. Ziele der Kohleregionen sind

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28.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Mehrjährige Vorhersagbarkeit von natürlichen CO2-Schwankungen in der Atmosphäre

In einer neuen Veröffentlichung konnten Aaron Spring und Dr. Tatiana Ilyina, Forschende am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), zeigen, dass die CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre bis zu drei Jahre im Voraus vorhersagbar sind [Abb. 1(c)] und dass der Kohlenstoffkreislauf an Land diese Vorhersagbarkeit begrenzt.

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28.05.2020 Wuppertal Institut

Ausgestaltung der Globalen Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klimaabkommen

Die fünf-jährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens. In diesem Abkommen hat sich die internationale Gemeinschaft 2015 zum Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C im Vergleich zum Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen, am besten sogar unter 1,5°C. Allerdings sind die konkreten Klimaschutzbeiträge, die die Staaten bisher zugesagt haben, deutlich schwächer, als zur Erreichung dieser Ziele nötig wäre. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren ...

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28.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Hartmut Graßl zum Ehrenmitglied der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft ernannt

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) gratuliert seinem ehemaligen Direktor, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl, zur Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG). Hartmut Graßl erhält die Ehrenmitgliedschaft „in Würdigung seiner herausragenden Verdienste um die meteorologische Wissenschaft und sein frühzeitiges sehr leidenschaftliches und wissenschaftlich fundiertes Einbringen in die öffentliche Debatte zum anthropogenen Klimawandel“ (Zitat Laudatio der DMG).

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