Neues aus den Partnerinstitutionen

13.06.2019 PIK Potsdam

Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein

13.06.2019 - Entlang der antarktischen Küste gibt es vielfach Instabilitäten im Eis, die gleichsam darauf warten, ausgelöst zu werden. Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dabei ist genau jene Region, in der die Instabilität durch eine Erwärmung des Ozeans wahrscheinlich bereits eingesetzt hat, auch die Region, die schneller kollabieren wird als jede andere, so Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Auch wenn der vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfaltet und Jahrhunderte andauert, ist die Geschwindigkeit des Eisverlustes in der Antarktis bereits heute ein wichtiger Faktor für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels. Davon werden Hunderte von Millionen Menschen an den Küsten der Welt betroffen sein, von Miami bis Shanghai.

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12.06.2019 Wuppertal Institut

Neue Geschäftsfelder für virtuelle Kraftwerke

Virtuelle Kraftwerke steuern über ein zentrales Leitsystem dezentrale Einheiten im Stromnetz. Zu den dezentralen Einheiten zählen beispielsweise Stromerzeugungsanlagen wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke und Windenergieanlagen, steuerbare Lasten oder Stromspeicher. Durch die zentrale Steuerung dezentraler Anlagen sind virtuelle Kraftwerke in der Lage, einen Beitrag zur Deckung des steigenden Flexibilitätsbedarf des Stromsystems zu leisten. Die Digitalisierung und die Verfügbarkeit smarter Technologien ermöglichen es, derzeit noch unerschlossene und zukünftig entstehende dezentrale Flexibilitätspotenziale auf der Haushaltsebene zu heben, wodurch sich voraussichtlich zukünftige Geschäftsfelder eröffnen. Im kürzlich erschienenen Artikel "Geschäftsmodelle zur Einbindung dezentraler Anlagen auf Haushaltsebene in Virtuelle

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04.06.2019 Wuppertal Institut

Unterstützung für treibhausgasneutrale Industrie

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlichte kürzlich die "Wasserstoffstudie Nordrhein-Westfalen". Sie diente als Grundlage für die Diskussion der Wasserstoff-Fachtagung der neuen Landesinitiative IN4climate.NRW, bei der sich rund 200 Teilnehmende, darunter Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, austauschten. Das Wuppertal Institut war durch Clemens Schneider, Projektleiter im Forschungsbereich Sektoren und Technologien in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme, vertreten. Er hielt einen Vortrag zum Thema "H2 für eine klimaneutrale Grundstoffindustrie in Nordrhein-Westfalen – Mögliche Rollen". Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, leitete die Podiumsdiskussion zum Thema "Kli

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04.06.2019 PIK Potsdam

Kohleausstieg: Nur mit CO2-Preis hilft er wirklich dem Klima

04.06.2019 - Der Plan für den deutschen Kohleausstieg bis 2038 bietet keine Sicherheit, dass der Ausstoß des Treibhausgases CO2 unter dem Strich wirklich sinkt. Im Gegenteil könnte der Ausstieg die Emissionen durch die komplizierten Mechanismen im Europäischen Emissionshandel sogar noch steigen lassen, wie ein Team von Forschern in einer neuen Analyse zeigt. Damit der Kohleausstieg wirklich etwas bringt für die Stabilisierung unseres Klimas, muss er kombiniert werden mit einem Mindestpreis auf CO2 oder der Löschung von Emissionszertifikaten.

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31.05.2019 PIK Potsdam

Wetterextreme im Sommer 2018 waren verbunden durch stockende Riesenwellen im Jetstream

29.04.2019 - Rekordhitze und Dürren in Nordamerika und Westeuropa, Starkregen und Überschwemmungen in Südosteuropa und Japan - der Sommer 2018 war geprägt durch eine Reihe von extremen Wetterereignissen auf der Nordhalbkugel, die nahezu gleichzeitig im Juni und Juli auftraten. Diese Ereignisse hatten etwas gemeinsam, wie ein internationales Team von Klimaforschern nun in einer neuen Studie herausgefunden hat: Die Wetterextreme waren verbunden durch ein besonderes Wellenmuster in einer großen Luftströmung, dem Jetstream, der die Erde umrundet. Die Wellen des Windbands blieben längere Zeit stehen, statt weiter zu wandern – dadurch hielten in den betroffenen Regionen die Wetterbedingungen länger an und wurden zu Wetterextremen. Das gleiche Muster zeigte sich auch bei den europäischen Hitzewellen in den Jahren 2015, 2006 und 2003, die zu den extremsten jemals aufgezeichneten gehören. In den letzten Jahren beobachteten die Wissenschaftler eine deutliche Zunahme dieser Muster.

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23.05.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Bundesaußenminister Heiko Maas informierte sich über die Hamburger Klimaforschung

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23.05.2019 Wuppertal Institut

Emissionshandelssysteme erfolgreich aufbauen

Die Umsetzung der Klimaschutzziele von Paris macht eine Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen dringend erforderlich. "Carbon Pricing" gilt als ein effektiver und effizienter Ansatz, um die Klimaziele zu möglichst geringen Kosten zu erreichen. Sogenannte Emissionshandelssysteme (ETS) sind eine weitere Möglichkeit Treibhausgasemissionen zu bepreisen, die mithilfe eingeführter Emissionsobergrenzen Gewissheit über das künftige Emissionsniveau bieten. Zahlreiche Länder, neben China auch die Ukraine, Mexiko und Kolumbien, wollen jetzt ein solches Emissionshandelssystems einführen. Zugleich verfügen viele dieser Länder bereits über andere Politikinstrumente, die neben weiteren Effekten, wie Energieeinsparungen, auch Treibhausgasemissionen mindern können. "Somit stellt sich die Frage, ob diese Politikinstrumente zum Aufbau ...

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22.05.2019 PIK Potsdam

Niederländisches Königspaar besucht Telegrafenberg

22.05.2019 - König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande statteten während ihres Aufenthalts im Land Brandenburg heute auch dem Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Potsdamer Telegrafenberg einen Besuch ab. In Gegenwart des brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke sowie der Wissenschaftsministerin Martina Münch unterzeichneten das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das GeoForschungsZentrum Kooperationsvereinbarung mit der Vrije Universiteit Amsterdam und der TU Delft. Gegenstand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ist unter anderem die Geothermie und die Forschung zu Extremwetterereignissen.

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22.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Plankton statt Sonne?

22.05.2019/Kiel. Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen.

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22.05.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz von Gebäuden

Gebäude in Deutschland verbrauchen heutzutage eine erhebliche Menge Energie – doch das müssten sie eigentlich nicht. Grund für das immense Ausmaß ihres Energiebedarfs in Form von physikalisch anspruchsarmer Niedertemperaturwärme ist nämlich größtenteils eine "falsche" Auslegung in den vergangenen Jahrzehnten. Seit der Energiekrise 1973 wird die energetische Mindest-Qualität von Gebäuden in Deutschland gesetzlich (EnEG) reguliert. Gebäude sind demnach so auszulegen, dass ein unnötiger Energieverbrauch unterbleibt. Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, geht in seinem kürzlich erschienenen Artikel auf einen konzeptionellen Mangel in der wirtschaftlichen Auslegung der Energieeffizienz von Gebäuden im Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ein, welches das EnEG ablösen wird. Er beschreibt, ...

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