Neues aus den Partnerinstitutionen

21.11.2019 Wuppertal Institut

6. Deutsche SDSN-Versammlung

Die 6. Deutsche Versammlung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany vertieft in diesem Jahr den Zusammenhang von Klimawende und Sustainable Development Goals (SDGs), ein bislang noch zu wenig beachtetes Schlüsselthema nachhaltiger Entwicklung. Zwar stellt der Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) 2018 die engen Wechselwirkungen von Klimawandel und SDG-Erreichung sowie die soziale Abfederung von Maßnahmen gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt, nicht aber wie die positive Erzählung der SDGs die Zukunft wie etwa der Kohleregionen beeinflussen kann. So findet sich bei der EU Platform for Coal Regions in Transitions keine Verbindung zu den SDGs. In Deutschland hat der Bericht der Kohlekommission immerhin festgestellt: "Projekte, die mit Mitteln des Bundes gefördert

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20.11.2019 Wuppertal Institut

Masterarbeit von Julia Merkelbach ausgezeichnet

Das Rektorat, die Nachhaltigkeitskommission des Senats und der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Greifswald haben Julia Merkelbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Alexander Seliger für ihre Masterarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis würdigt hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für den Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird, wurden insgesamt zwölf Abschlussarbeiten aus den Fachgebieten Nachhaltigkeitsgeographie, Landschaftsökologie und Kommunikationswissenschaften eingereicht. Die Jury hat sich nach systematischer Prüfung der Arbeiten ...

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19.11.2019 PIK Potsdam

Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich

19.11.2019 - Die Stromerzeugung ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase weltweit. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss deswegen der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel und jede Entscheidung hat ihre potenziellen Umweltauswirkungen - etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vorteile und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung beziffert. Das Ergebnis: Eine Energiewende hin zu Strom aus Sonne und Wind bringt die meisten Vorteile für die Gesundheit von Mensch und Planet. Stattdessen eine vorwiegend konventionelle Kraftwerkstruktur beizubehalten und dabei auf Technologien wie die Abspaltung und Speicherung von CO2 oder Biomasse umzustellen, würde erheblich zu Lasten der Umwelt gehen: Der enorme Flächenbedarf würde die Artenvielfalt bedrohen, und es würden weiterhin Schadstoffe freigesetzt.

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14.11.2019 PIK Potsdam

Lancet Countdown: Forschungsbericht zu Klimawandel und Gesundheit

14.11.2019 - Bis zum Ende dieses Jahrhunderts sind jährlich bis zu fünf zusätzliche Hitzewellen in Norddeutschland und bis zu 30 in Süddeutschland zu erwarten, wenn wir mit dem Ausstoß von Treibhausgasen so weitermachen wie bisher. Damit einhergehender Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen können schwerwiegende Folgen für die menschliche Gesundheit haben. Dazu zählen unter anderem Hitzschlag, Herzinfarkt und akutes Nierenversagen aufgrund von Flüssigkeitsmangel. Am stärksten gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Patienten mit chronischen Erkrankungen sowie Personen, die schwere körperliche Arbeit im Freien verrichten, etwa Bauarbeiter.

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05.11.2019 PIK Potsdam

Pariser Klimaabkommen: Emissionen aus nur 15 Jahren können 20cm Meeresspiegelanstieg erzeugen

5.11.2019 - Allein die bislang vorliegenden Klimaschutzpläne der Länder bis 2030 könnten den Meeresspiegel bis 2300 um 20 Zentimeter ansteigen lassen, wenn die Regierungen Ihre Selbstverpflichtungen nicht noch einmal deutlich nachbessern. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Forschern der Climate Analytics in Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen der bislang vereinbarten Vorhaben der einzelnen Länder zur Emissionsreduktion im Rahmen des Pariser Klimaabkommens mit Blick auf den längerfristigen Meeresspiegelanstieg.

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04.11.2019 Wuppertal Institut

Honorarprofessur für Dr. Ralf Schüle

Dr. Ralf Schüle, Co-Leiter des Forschungsbereichs Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, wurde an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Honorarprofessor ernannt. Schüle vermittelt seit 2013 im internationalen Masterstudiengang "Urbane Kultur, Gesellschaft und Raum" Grundlagen zur Analyse sozial-räumlicher Transformationen. Sein Fokus liegt dabei auf den Handlungsansätzen und Steuerungsbedingungen urbaner Nachhaltigkeitsstrategien. Am 31. Oktober 2019 überreichte Prof. Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der UDE, Ralf Schüle die Urkunde der Professorenwürde. Schüle freut sich über die Ernennung und die damit verbundene Wertschätzung: "Mein Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen im Profilschwerpunkt ...

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31.10.2019 Wuppertal Institut

Internationale Klimapolitik abseits der üblichen Wege

Der Bericht "Deliverable 4.3" baut auf früheren Analysen des im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 geförderten Projekts COP 21 RIPPLES auf, in dem das Versprechen und das Potenzial für eine internationale Governance bewertet wurden und die verbleibenden Governance-Lücken sowie Möglichkeiten, diese zu überwinden. Zusammenfassend schlagen die vier in dem Deliverable 4.3 enthaltenen Berichte Herausforderungen für die Europäische Union (EU) und die kommende Europäische Kommission vor, die zu einer Neuausrichtung ihrer klimabezogenen Außenpolitik führen können und Anregungen für ein konstruktives und im Sinne des Pariser Klimaabkommens konstruktives Engagement im internationalen Bereich bieten: Deliverable 4.3a: From transformational climate finance to transforming the financial system for climate Erst in jü

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30.10.2019 Wuppertal Institut

Industrie und Wissenschaft sprechen sich gemeinsam für die Förderung von Wasserstofftechnologien aus

Der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Immer deutlicher wird, dass eine erhebliche Transformation von industriellen Wertschöpfungsketten und Produktionsprozessen erforderlich ist, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dabei wird CO2-frei erzeugter Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen: Das Diskussionspapier, das Industrieakteure nun gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichen, zeigt die essenzielle Funktion des Energieträgers für die Energiewende, skizziert die Herausforderungen, die im Aufbau der nötigen Infrastruktur liegen, und richtet sich mit klaren Handlungsempfehlungen auch an die Politik. Nationale und globale Energie- und Klimaschutzszenarien machen deutlich, dass CO2-frei erzeugter Wasserstoff in Zukunft eine tragende Säule der Energiewende wird.

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29.10.2019 Wuppertal Institut

Gegensteuern für die Umwelt

Die Bundesregierung hat ihren Klimaschutzplan bis 2050 aufgestellt: Sie will bis 2020 eine Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Reduktion um 40 Prozent gegenüber 1990 erreichen, 55 Prozent bis 2030 und 95 Prozent bis 2050. Notwendig wäre dafür eine fünf Mal größere Reduktionsrate als bisher – also um 40 statt 8 Megatonnen jährlich. Hebt die Europäische Union (EU) ihr Klimaziel auf 55 Prozent Reduktion bis 2030 (bisher 40 Prozent) – was laut IPCC-Synthesebericht 2019 notwendig wäre – müsste Deutschland um 70 Prozent bis 2030 reduzieren. Um diese wesentlich schnellere Reduktion zu erreichen, sind wesentlich schärfere Maßnahmen notwendig als bisher. Ein schnellerer Kohleausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien sind erforderlich, bis 2020 müsse in den Staaten der G20 und der OECD ein CO2-Preis von mindestens 34 bis 68 Euro pro ...

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28.10.2019 Wuppertal Institut

Ambitioniertes Handeln

Kooperativer Klimaschutz ist ein Schlüssel, mit dem die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gelingen kann. Der Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens kann hierzu beitragen, da dieser darauf abzielt, die Kooperation der Vertragsstaaten zur Erreichung der Klimaziele zu fördern. Maßnahmen unter Artikel 6 sollen explizit zur Steigerung der Klimaschutz-Ambitionen der Länder beitragen. Die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) geht daher den Fragen auf den Grund, wie die Ambitionssteigerung in kooperativen Ansätzen erfolgen kann, was mögliche Fallstricke sind und wie die Maßnahmen am besten mit der nationalen Politik des jeweiligen Gastgeberlandes koordiniert werden können. Darüber hinaus befasst sich die aktuelle CMR mit Aktivitäten, bei denen Klimafinanzierung und Kohlenstoffmärkte ...

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