Neues aus den Partnerinstitutionen

12.03.2020 Wuppertal Institut

25.000 Euro Preisgeld für herausragende Forschung und gesellschaftliche Veränderungen

Zum vierten Mal vergibt das Wuppertal Institut den Forschungspreis "Transformative Wissenschaft". Auch in diesem Jahr richtet sich der Preis an herausragende Forscherinnen und Forscher einer Transformativen Wissenschaft, die mit ihrer Forschung relevante gesellschaftliche Beiträge leisten und sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von der Zempelin-Stiftung im Stifterverband gefördert. Ab sofort können sich Forscherteams oder einzelne Personen bis zum 1. Juni 2020 bewerben. Transformative Wissenschaft versteht sich als eine Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Veränderungen anstößt, begleitet und für die Veränderungsprozesse relevante Stakeholder "empowert". Der Preis richtet sich in diesem Jahr an Forscherinnen und Forscher ...

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09.03.2020 Wuppertal Institut

Ein Nachruf auf das Zeitalter der Entwicklungspolitik

Das Handbuch "Development Dictionary. A Guide to Knowledge as Power" erschien jetzt in der dritten Neuausgabe mit einem neuen Vorwort von Herausgeber Prof. Dr. Wolfgang Sachs, Senior Researcher am Wuppertal Institut. Das Buch gilt weltweit als Klassiker und wurde in zehn Sprachen übersetzt. Erstmals erschien das "Development Dictionary" 1992 und beschäftigt sich mit den Schlüsselkonzepten der Entwicklungsidee. Die deutsche Übersetzung "Im Westen so auf Erden: ein polemisches Handbuch zur Entwicklungspolitik" erschien ein Jahr später. Zu Wort kommen einige der weltweit wichtigsten Entwicklungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Jeder Artikel untersucht ein Schlüsselkonzept des Entwicklungsdenkens und betrachtet dieses aus historischer und anthropologischer Perspektive. In seinem Begleitartikel "The Age of Development. An ...

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06.03.2020 Wuppertal Institut

Prof. Dr. Uwe Schneidewind verlässt das Wuppertal Institut

Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, wird seine Tätigkeit am Wuppertal Institut am 30. April 2020 beenden. Darauf haben sich das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Uwe Schneidewind einvernehmlich verständigt. Zum 1. Mai 2020 kehrt Uwe Schneidewind an die Bergische Universität Wuppertal zurück und nimmt dort seine Professur für "Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" wieder auf. Mit der Beendigung des Dienstverhältnisses am Wuppertal Institut soll jeder Interessenskonflikt zwischen der Kandidatur Schneidewinds bei der Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal und der politik-beratenden wissenschaftlichen Arbeit des Wuppertal Instituts vermieden werden. "Für mich ist es wichtig, meine politische und ...

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03.03.2020 Wuppertal Institut

Digitalisierung und Umweltschutz müssen Hand in Hand gehen

Schon in wenigen Jahren könnte die Digitalbranche weltweit mehr CO2-Emissionen verursachen als der Pkw-Verkehr. Wie lässt sich die Digitalisierung klimafreundlich und nachhaltig gestalten? Diese Frage gewinnt mehr und mehr an Bedeutung und gehört auf die politische Agenda. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, stellten dazu gestern in Berlin die umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums (BMU) vor. Sie enthält mehr als 70 konkrete Maßnahmen und ist die erste Strategie in Europa, die Digitalisierung und Umweltschutz konsequent miteinander verbindet. Das Bundesumweltministerium entwickelte die Agenda mit rund 200 Expertinnen und Experten. Das Wuppertal Institut hat das Ministerium dabei intensiv begleitet und ...

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25.02.2020 Wuppertal Institut

NRW-Gemeindestudie beleuchtet Megatrends

Im Rahmen des Projekts "EnerTrend" führten die Forschenden im Sommer 2019 eine Gemeindestudie zum Thema "Globale Megatrends und Energiewende in NRW" durch. Die Gemeindestudie bestand sowohl aus einer Online-Befragung, zu der die 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (NRW) aufgerufen wurden. Rund 16 Prozent, also 64 Gemeinden haben die Befragung ausgefüllt, mit 24 Kommunalvertreterinnen und -vertretern davon wurden auch vertiefende Interviews geführt. Nun fasst die Broschüre die Ergebnisse der Gemeindestudie "Energiewende und globale Megatrends in NRW" zusammen. Für die Untersuchung wurden kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger aus NRW, wie Dezernatsleitungen aus Planung und Umwelt, Abteilungsleitungen aus Stadtwerken oder Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, zu den Trendthemen Digitalisierung, soziale Ungleichheiten,

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21.02.2020 Wuppertal Institut

Internationaler Expertenworkshop zur Zukunft der internationalen Klimaschutzkonferenzen

Unter dem Motto "It's the End of the COP as We Know It" veranstalten das Wuppertal Institut und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) einen Expertenworkshop. Ziel der Veranstaltung ist es zu erörtern, wie die jährliche Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) gestaltet werden kann, um das Potenzial dieses politischen Großevents bestmöglich zu nutzen. Mit der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015 und der anschließenden Fertigstellung des dazugehörigen Regelwerks auf der COP24 in Katowice, hat die UNFCCC den Prozess der Regimebildung weitgehend abgeschlossen. Mehr als ein Jahrzehnt lang dominierten die Verhandlungen für ein umfassendes globales Klimaschutzabkommen ...

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20.02.2020 Wuppertal Institut

COP25 auf der Suche nach der verlorenen Zeit zum Handeln

Die 25. Konferenz des internationalen Klimaregimes (Conference of the Parties, COP25) fand vom 2. bis 15. Dezember 2019 in Madrid (Spanien) statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und veröffenlichen nach ihrer Kurzanalyse nun ihre detaillierte Analyse zu den zentralen Konferenzergebnissen unter dem Titel "COP25 in Search of Lost Time for Action". Die chilenische Präsidentschaft der Konferenz hatte die Verhandlungen unter das Motto "Time for Action" gestellt und dabei zwei Hauptziele: Zum einen sollten die noch fehlenden Teile der Detailregeln für die Umsetzung des Pariser Abkommens vereinbart werden. Zum anderen sollte der Prozess gestartet werden, die Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten zu stärken. Der Bericht des Wuppertal Instituts analysiert die Verhandlungen zu beiden ...

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19.02.2020 Wuppertal Institut

Verständnis für Transformationsprozesse in der Industrie schaffen

Die europäische Schwerindustrie hat Roadmaps veröffentlicht, in denen ihre Verbände aufzeigen, wie sie sich eine treibhausgasneutrale Zukunft ihrer Branchen vorstellen. Der Fokus der anvisierten Zukunftsbilder liegt dabei auf technischen Innovationen. Die Roadmaps zeigen aber auch, dass eine solche Fokussierung zu einem enormen Mehrverbrauch an erneuerbaren Energien führen wird. Diese Mengen sind in vielen Energieszenarien noch nicht vorgesehen und können zu weiterem Landverbrauch führen oder in neue internationale Importabhängigkeiten münden. Das Projekt REINVENT verfolgt daher das Ziel, ein breiteres Verständnis für den anstehenden Transformationsprozess in der Schwerindustrie zu gewinnen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nahmen regionale Implikationen, sektorenübergreifende Strategien sowie soziale ...

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17.02.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Gigantischer Damm für Nordseeanrainer

17.02.2020/Kiel. Angenommen die Weltgemeinschaft schafft es nicht, die Klimaerwärmung langfristig zu stoppen. Kann ein gigantischer Damm der die komplette Nordsee schützt, die Überflutung der Anrainerstaaten verhindern? Zwei Wissenschaftler aus den Niederlanden und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben diese Option in einer Machbarkeitsstudie untersucht, die neben technischen und finanziellen Anforderungen auch Auswirkungen auf die Umwelt sowie sozio-ökonomische Effekt mit in Betracht zieht. Die Arbeit wurde jetzt im Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS) veröffentlicht.

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17.02.2020 Wuppertal Institut

Top-Ten-Publikationen 2019

Das Wuppertal Institut hat die zehn wichtigsten seiner wissenschaftlichen Publikationen des vergangenen Jahres zusammengetragen. Die referierten Artikel geben einen Einblick in den Stand der internationalen Forschungsarbeit und den transdisziplinären Forschungsansatz des Instituts. Modellierung und transdisziplinäre Methoden Um zu analysieren, wie das Forschungsfeld nachhaltige Energie erforscht wird, wandte Manuel Bickel, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Produkt- und Konsumsysteme in der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, in seinem Artikel "Reflecting trends in the academic landscape of sustainable energy using probabilistic topic modeling" einen sogenannten Text-Mining-Ansatz auf über 25.000 Scopus-induzierte Abstracts an. Diese statistische Methode dient dazu, aktuelle ...

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