Neues aus den Partnerinstitutionen

12.02.2019 Wuppertal Institut

Cloud-Plattform macht Lieferketten sichtbar

Das Start-up "sustainabill" hat einen innovativen Ansatz entwickelt, mit dem Produzenten ihre Lieferkette vollständig nachvollziehen können. Mithilfe einer Cloud-Plattform können Unternehmen herausfinden, wo und von wem ihre Produkte hergestellt werden, woher Rohstoffe stammen und wie sie eingesetzt werden, wie umweltfreundlich die Herstellung ist und auch wie fair die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandelt werden. Die Informationen stammen von den Lieferanten und deren Vorlieferanten. Jeder erhält ein Profil, in dem er seine Vorlieferanten, Zertifikate und Produktionsdaten pro Produkt hinterlegt. "Wer seine komplette Lieferkette verbessern will, muss auch jedes Element in dieser Kette kennen – vom Rohstoffabbau bis zum finalen Produkt", sagt sustainabill-CEO Klaus Wiesen. Das Start-up sustainabill entstand 2017 und wurde üb

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12.02.2019 Wuppertal Institut

Emissionen: Mehrausgaben in Sicht

Die Europäische Union (EU) hat sich ein rechtlich verpflichtendes Begrenzungsziel hinsichtlich des Ausstoßes von Emissionen gegeben, dieses aufgeteilt und jeweils an die Mitgliedstaaten weitergereicht. Überschreitet einer von diesen sein Emissionsbudget, so hat er dies mit Geld auszugleichen. Rechnungsabschluss ist im Jahr 2020, da wird für die Summe aller Emissionen der vergangenen acht Jahre abgerechnet. In Deutschland hat die Bundesebene diese Verpflichtung entgegengenommen und hat versäumt, sie an diejenigen Akteurinnen und Akteure weitergegeben zu haben, die direkten Einfluss auf die emittierten Mengen haben. Somit ist sie die letzte haftende Instanz. Der Bundeshaushalt in Deutschland kommt für jegliche Versäumnisse und Unwillen besagter Emittenten auf – wie beispielsweise der Automobilindustrie. Dr. Hans-Jochen Luhmann,

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11.02.2019 Wuppertal Institut

Nachhaltige Kreislaufführung von Kunststoffen im Baubereich

Der Baubereich ist nach den Verpackungen der zweitgrößte Kunststoffanwendungsbereich in Deutschland. Doch was passiert, wenn beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme rückgebaut werden müssen? Im Pilotvorhaben KUBA soll erforscht werden, wie Kunststoffe aus der Bauwirtschaft in Kreisläufen genutzt und daraus Rohstoffe für neue Produkte wiedergewonnen werden können. Ob Acryllack, Fensterrahmen oder Wärmedämmverbundsystem – Kunststoffe sind im Bau nahezu allgegenwärtig. Am Lebensende bestehen für einzelne Produkte bereits Rücknahme- und Recyclingsysteme. Das werkstoffliche Recycling, also die mechanische Verwertung und Aufbereitung von Kunststoffabfällen, bei der die chemische Struktur des Kunststoffes erhalten bleibt, stößt jedoch häufig an technische oder ökonomische Grenzen. Daher könnte sich eine rohstoffliche ...

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08.02.2019 Wuppertal Institut

Anerkennung für das Wuppertal Institut

Am 7. Februar besuchte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, das Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernte die Ministerin die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen und informierte sich über die Arbeitsfelder und Projekte des Instituts, die einen engen Bezug zum NRW-Umweltministerium haben. Anschließend nahm die Ministerin an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil und tauschte sich mit dem vom Wuppertal Institut koordinierten Gremium aus. Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, war am 7. Februar 2019 zu Gast am Wuppertal Institut. Neben einem strategischen Austausch über wichtige Arbeitsfelder des Wuppertal Instituts und mögli

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07.02.2019 Wuppertal Institut

Klimaspatz "Piaf" signalisiert, ob die Luft rein ist

Derzeit sitzt ein digitaler Vogel für den Klimaschutz und ihr Wohlbefinden im Büro von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Er heißt "Piaf" und misst die Luftqualität im Raum. Der Raumklima-Assistent erfasst neben dem CO2-Wert auch die Temperatur und die relative Luftfeuchte und signalisiert, wenn das gesundheitliche Wohlbefinden wegen verminderter Luftqualität sinkt und gelüftet werden sollte. Das animiert Nutzende, sich energieeffizienter zu verhalten und ihre Raumluftqualität wahrzunehmen – was gleichzeitig bis zu 20 Prozent Energie einsparen kann. Ob in der Büropflanze, am Telefon oder auf dem Monitor: Der Klimaspatz „Piaf“ sitzt derzeit im Büro von insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) – auch bei Bundesumweltministerin Svenja ...

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06.02.2019 Wuppertal Institut

Weg zur klimaneutralen Industrie ebnen

Das Wuppertal Institut hat zwei Forschungsberichte fertig gestellt, in denen die technologischen und politischen Herausforderungen einer Systemtransformation der energieintensiven Industrie in Nordrhein-Westfalen untersucht werden. Im Forschungsprojekt "Landscaping" untersuchte das Wuppertal Institut die für Nordrhein-Westfalen aus heutiger Sicht denkbaren Technologieansätze, die dafür nötigen politischen Rahmenbedingungen sowie mögliche Innovationen entlang der Wertschöpfungsketten. Bestandteil des Berichts sind Steckbriefe, in denen die möglichen Technologien für treibhausgasneutrale Industrieprozesse samt offener Forschungsfragen und Infrastrukturbedarfe dargestellt sind. Das Projekt entstand im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. In dem ...

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04.02.2019 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut unter den Top Ten im weltweiten Think-Tank-Vergleich

Das Wuppertal Institut erreichte beim "Global Go To Think Tank-Ranking 2018" der University of Pennsylvania zum zweiten Mal in Folge einen Top-Ten-Platz und bestätigt damit die gute Position des Vorjahresrankings. In dem globalen Ranking von Denkfabriken belegt das Wuppertal Institut Platz 9 in der Kategorie Umweltpolitik. Damit zählt es zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit. Die University of Pennsylvania veröffentlicht jedes Jahr einen Report, in dem sie die besten Denkfabriken – sogenannte Think Tanks – kürt. Der alljährliche "Global Go To Think Tank Index Report" des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften weltweit spielen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr weltweit über 1.700 politische ...

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission

Am 26. Januar 2019 hat die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" beschlossen, dass bis spätestens 2038 in Deutschland keine Kohlekraftwerke mehr betrieben werden sollen. Im neuen In Brief "Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission" (06/2019) nimmt das Wuppertal Institut Stellung zu den Ergebnissen und gibt Empfehlungen für die jetzt notwendige Ausgestaltung der Klima- und Innovationspolitik in Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Im Positionspapier gehen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer (Leiter Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen) und Dr. Stefan Thomas (Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik) darauf ein, dass die Kommission mit der Festlegung auf den konkreten Ausstiegszeitpunkt

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Solar Decathlon: Internationaler Wettbewerb kommt nach Wuppertal

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, verkündete am 29. Januar 2019 beim Kongress ENERGIEWENDEBAUEN in Berlin, dass der "Solar Decathlon Europe" 2021 erstmalig in Deutschland stattfinden wird – und zwar in Wuppertal. Erstmals stehen bei dem solaren Zehnkampf Energiewende und Klimaschutz mitten in einem städtischen Quartier im Fokus. Die Bewerbungsphase für die Hochschulteams startet im März. Hochschulen aus der ganzen Welt und besonders deren engagierte Studierende beteiligen sich seit Jahren beim Gebäude-Energiewettbewerb Solar Decathlon. Nach seinem Start in den USA 2002 fand der solare Zehnkampf mittlerweile 13 Mal rund um den Globus statt, zuletzt in Dubai im November vergangenen Jahres. Auch deutsche Hochschulen nahmen bereits mehrfach erfolgreich teil. Seit 2010

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25.01.2019 Wuppertal Institut

Ministerin Heinen-Esser besucht das Wuppertal Institut

Am 7. Februar 2019 ist Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, ab 9:00 Uhr zu Gast am Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernt die Ministerin beim internen Austausch die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen. Mit Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick sowie zwei Abteilungsleitern des Wuppertal Instituts tauscht sie sich über mögliche Schnittstellen aus. Dabei geht es inhaltlich vor allem um die Kreislaufwirtschaft (Fokus Kunststoff) sowie um "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" und deren Spannungsfelder. Anschließend nimmt Ministerin Heinen-Esser ab 10:00 Uhr an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil. Im TEAM sind Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft ...

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