Neues aus den Partnerinstitutionen

17.06.2021 Wuppertal Institut

Innovativ, transformativ und krisensicher die Zukunft gestalten

Die Notwendigkeit einer Großen Transformation und eines gesellschaftlichen Wandels haben die Nachhaltigkeitsdebatte der letzten Jahre stark beeinflusst. Wir wissen heute, dass einzelne Innovationsansätze nicht ausreichen, um die erforderlichen Veränderungen zu initiieren. Es braucht vielmehr eine Kombination aus neuen technischen Ansätzen, mutigen und konsequenten politischen Prozessen und individuelle Verhaltensanpassungen, die gemeinsam hinreichende Transformationskräfte auslösen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, betont das Wuppertal Institut in seinem neuen Zukunftsimpuls. Dieses intelligente Zusammenspiel bezeichnet das Institut als "Transformative Innovationen". Sie stehen im Mittelpunkt der digitalen, wissenschaftlichen Konferenz "ZUKUNFTSWISSEN: innovativ, transformativ und krisensicher die Zukunft gestalten", ...

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15.06.2021 Wuppertal Institut

Industrieübergreifende Zusammenarbeit bietet großes Potenzial für die Skalierung der Circular Economy in Deutschland

Um von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft zu kommen, ist jetzt gemeinsames Handeln von Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft gefragt. Industrie und Unternehmen spielen eine bedeutende Rolle in der zirkulären Transformation, können diese Herausforderung in einer vernetzten Kreislaufwirtschaft aber nicht allein stemmen. Deshalb werden zur weiteren Skalierung der Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) in Deutschland mehr industrieübergreifende Kollaborationen gebraucht.

Die jetzt erschienene Studie "Germany's Transition to a Circular Economy – How to Unlock the Potential of Cross-Industry Collaboration", die econsense, Accenture und das Wuppertal Institut heute vorstellten, zeigt zum einen, inwieweit Unternehmen in Deutschland bereits heute Zirkularität in ihre Geschäftsmodelle integriert haben. Zum ...

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14.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Nur wirbelauflösende Modelle erfassen die Reaktion der atlantischen Umwälzbewegung auf Windänderungen in vollem Ausmaß

In einer neuen Veröffentlichung zeigen Veit Lüschow, Jin-Song von Storch und Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, dass die Atlantische Meridionale Umwälzbewegung überraschend auf für die Zukunft prognostizierte Windänderungen in der Nähe der Antarktis reagieren könnte. Neben dem verstärkten Transport von warmem Wasser in Oberflächennähe nach Norden könnten stärkere Winde im Südlichen Ozean auch zu einer drastischen Abschwächung der Bodenzirkulation führen.

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11.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Die Reaktion des arktischen Polarwirbels auf Vulkaneruptionen unterschiedlicher Stärke

Große Vulkanausbrüche können schwefelhaltige Gase in die Stratosphäre injizieren, wo sie Sulfataerosole bilden. Diese Partikel streuen einerseits das einfallende Sonnenlicht von der Erde weg, was zu einer vorübergehenden globalen mittleren Oberflächenabkühlung führt. Andererseits absorbieren sie Infrarotstrahlung und erwärmen dadurch die untere Stratosphäre. Diese Temperaturanomalien haben Konsequenzen für die atmosphärische Zirkulation, die noch nicht gut verstanden sind.

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10.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Klimaschutz: Vollständige Dekarbonisierung bis 2050 derzeit nicht plausibel

Der Hamburger Exzellenzcluster „Climate, Climatic Change, and Society“ (CLICCS) legt heute eine neue, zentrale Studie vor. Darin prüfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals systematisch, inwieweit eine Klimazukunft mit Netto-Null Emissionen nicht nur möglich ist, sondern auch plausibel. Zum einen technisch-ökonomisch, vor allem aber mit Blick auf die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen. Fazit: Eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 ist derzeit nicht plausibel – der gesellschaftliche Wandel müsste erheblich ehrgeiziger ausfallen.

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09.06.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

„Fruchtfolgen – Die Zukunft auf dem Acker”: Neuer Land(wirt)schafts-Podcast aus Frankfurt (Oder) vom rbb in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk „querFELDein”

Im neuen Podcast „Fruchtfolgen – die Zukunft auf dem Acker“ schauen der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und das wissenschaftliche querFELDein-Netzwerk auf die Zukunft der Land(wirt)schaft. rbb-Moderator Andreas Jacob geht gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern aus der Region Berlin-Brandenburg auf Spurensuche: Wie sieht die Landschaft im Jahr 2050 in unserer Region eigentlich aus? Welche Auswirkungen hat das auf die Landwirtschaft und auf das, was wir auf unseren Tellern finden? Gelingt eine Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit? Die sechs Episoden der ersten Staffel zum Thema „Agrarsysteme 2050“ werden vom 9. Juni an wöchentlich mittwochs auf rbbkultur.de/podcasts sowie auf der Seite des Forschungsnetzwerks unter https://www.quer-feld-ein.blog/hoeren/ veröffentlicht. Auch im Radio sind die Folgen zu hören: Antenne ...

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09.06.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Aktuelle Fakten zum Klimawandel

Helmholtz-Klima-Intitiative gibt zusammenn mit fünf weiteren Organisationen eine aktualisierte Faktensammlung ...

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09.06.2021 Max-Planck-Gesellschaft

ESM2025: Erdsystemmodelle für die Zukunft

ESM2025, ein ambitioniertes europäisches Projekt zur Erdsystemmodellierung, koordiniert von Météo France-CNRM, ist am 1. Juni 2021 offiziell gestartet. Das Projekt wird mit 11 Mio € aus dem H2020-Programm der Europäischen Kommission finanziert. ESM2025 stützt sich auf ein internationales Team aus 19 europäischen Instituten (aus sieben europäischen Ländern: Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Schweden, Schweiz und Großbritannien) und einer australischen Universität.

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08.06.2021 Wuppertal Institut

Grundlegende Transformation der Weltwirtschaft

Der bisher eingeschlagene Weg hat uns zu einer Erwärmung um 1,2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter geführt. Um im Einklang mit den Klimazielen des globalen Pariser Klimaabkommens zu sein, ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius – und am besten auf unter 1,5 Grad Celsius – anzustreben. Wenn wir nicht fundamental umsteuern, wird das verbleibende Budget an Treibhausgasemissionen, um eine globale Erwärmung um 1,5 Grad Celsius nicht zu übersteigen, bereits vor 2030 aufgebraucht sein. Irreversible Kipppunkte könnten bald erreicht werden, etwa bei der Zerstörung von Korallenriffen, Eisschilden und Regenwäldern. Durch ein Aufschmelzen der Permafrostböden und der damit verbundenen Freisetzung von CO2 und Methan kann es zu dramatischen Verstärkungseffekten für den Klimawandel ...

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07.06.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Flächendeckende hochaufgelöste Kartierung der deutschen Agrarlandschaft

Forschende des Thünen-Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben aus Satellitendaten erstmals detaillierte deutschlandweite Karten zur landwirtschaftlichen Flächennutzung über mehrere Jahre erstellt. Für viele Fragestellungen der Umwelt- und Agrarpolitik wäre es gut zu wissen, welche Fruchtarten in welchem Jahr auf welchen landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden. Bislang gibt es in Deutschland aber nur Statistiken zur Landnutzung, die relativ grobe und zeitlich verzögerte Informationen liefern. Wöchentlich wiederkehrende Satelliten können hier mit ihren Bildern Abhilfe schaffen und als Datengrundlage für eine flächenscharfe Landnutzungskarte dienen. Forschende des Thünen-Instituts, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für ...

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