Neues aus den Partnerinstitutionen

15.01.2019 Wuppertal Institut

Dr. Peter Viebahn in TIAS-Beirat berufen

Dr. Peter Viebahn, stellvertretender Leiter der Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut, ist seit 15 Jahren Mitglied in The Integrated Assessment Society (TIAS). Nun wurde er in den Beirat der gemeinnützigen Gesellschaft berufen. Viebahn freut sich auf seine Aufgabe im Beirat und sagt: "Ich werde insbesondere Fragen und Methoden der Energiesystemanalyse einbringen, die bisher dort nicht vertreten waren, die aber eine zunehmend wichtige Rolle in der Technikbewertung spielen." Das TIAS ist ein gemeinnütziges Netzwerk zur Förderung der Gemeinschaft von interdisziplinär und disziplinär arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Analystinnen und Analysten sowie Praktikerinnen und Praktikern, die eine integrierte (ganzheitliche) Bewertung von Technologien und Systemen entwickeln und ...

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14.01.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Weizensorten anfällig für Wetterextreme

Lappeenranta/Müncheberg (dpa/fwt) - Europäische Saatgutbetriebe vernachlässigen bei der Züchtung von Weizensorten die Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen. Insbesondere in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, seien die angebauten Varianten anfällig für Wetterextreme wie etwa Hitze, Dürre oder Starkregen, berichtet ein internationales Forscherteam in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Hintergrund ist demnach die recht einseitige Züchtung auf Eigenschaften wie hoher Ertrag, Halmstabilität oder Krankheitsresistenz.

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14.01.2019 Wuppertal Institut

Digitale Kreislaufwirtschaft für die Kunststoff-Industrie

Am 8. und 9. Januar 2019 trafen sich die Projektpartner des Interreg-NWE-Projekts "Di-Plast" am Wuppertal Institut. Ziel von Di-Plast ist es, durch die Anwendung digitaler Technologien die Aufnahme von recycelten Kunststoffen in den Produktionsprozess zu verbessern. Der Hintergrund: Es gibt zwar nominell hohe Raten beim Kunststoff-Recycling, die Quote wiedereingesetzter Rezyklate – also der aufbereiteten Kunststoffe – ist jedoch sehr gering. "Das liegt daran, dass häufig unabdingbare Informationen zur Zusammensetzung und Reinheit von Kunststoff-Rezyklaten fehlen. So werden in der Verpackungsindustrie nur zu 8 Prozent beziehungsweise in der Bauindustrie zu 18 Prozent recycelte Kunststoffe verwendet und der Rest durch sogenanntes Primärmaterial bestritten", sagt Dr. Holger Berg, Projektleiter in der Abteilung Kreislaufwirtschaft ...

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11.01.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Stevens gratuliert Cazenave, Church und Gregory zum Gewinn des BBVA Klimaforschungspreises

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11.01.2019 Wuppertal Institut

Wie könnte ein idealer Global Stocktake aussehen?

Im Jahr 2023 und dann alle fünf Jahre werden die Staaten im Rahmen des sogenannten "Global Stocktake" Bilanz ziehen über ihren gemeinsamen Fortschritt zu Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Viele hoffen, dass dieser Mechanismus zu einem Katalysator für erhöhte Minderungsziele werden kann. Basierend auf verschiedenen Theorien des Wandels beschreibt das Paper "What Makes an Ideal Global Stocktake? A Functional Analysis" vier Governance-Funktionen für den Global Stocktake: Der Prozess kann als Schrittmacher zum Pariser Abkommen beitragen – indem er Politikprozesse auf verschiedenen Ebenen stimuliert und synchronisiert –, er dient als Moment an dem die Vertragsstaaten Rechenschaft ablegen über ihre Klimaschutzaktivitäten, er kann Treiber sein für die Ambition der Klimaschutzzielen durch die Festlegung von ...

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10.01.2019 Wuppertal Institut

Die Rolle und Funktionen des Aufsichtgremiums

Artikel 6.4 des Pariser Klimaschutzabkommens hat einen neuen Mechanismus geschaffen, in dessen Rahmen die Staaten bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzzusagen zusammenarbeiten können. Die Umsetzung des neuen Mechanismus soll ein Aufsichtsgremium überwachen, welches von der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens von Paris (Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Paris Agreement, CMA) ernannt wird. Bisher ist jedoch noch unklar, welche Rolle dieses Gremium genau übernimmt. Vor diesem Hintergrund hat Wolfgang Obergassel, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, in einem neuen JIKO Policy Paper "Governing Paris Article 6.4 – What Roles and Functions fort he Article 6.4 Supervisory Body?" verschiedene Governance-Optionen für Artikel 6.4 analysiert. ...

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09.01.2019 Wuppertal Institut

Zehn Länderstudien über ambitionierte Klimapolitik

Zusammengerechnet reichen die Treibhausgasminderungsbeiträge der Staaten unter der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) nicht aus, um die Erderwärmung langfristig unterhalb der 1,5- oder 2-Grad-Obergrenze zu halten. Deshalb sind alle Länder angehalten, ihre Minderungsziele zu verschärfen. Rahmenbedingungen und Herausforderungen für zehn Schwerpunktländer analysierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts und des NewClimate Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Die Studien entstanden Ende 2016 bis Ende 2018 innerhalb des Projektes "Umsetzung der zukünftigen THG-Minderungsziele: Rahmenbedingungen und transformatorische Herausforderungen in ausgewählten Schwerpunktländern". Für die Studien wurden die folgenden zehn Län

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09.01.2019 Wuppertal Institut

Wasser sparen in Marokko

Anfang Dezember 2018 organisierte das Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Forschungsinstitut MENA Renewables & Sustainability (MENARES) erfolgreich den zweiten Stakeholder-Workshop in der WANDEL-Fallstudie zu solarthermischen Kraftwerken (concentrated solar power plants, CSP) im marokkanischen Ouarzazate. Die Wüstenregion in der Provinz Ouarzazate im Südosten Marokkos bietet optimale Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom sowohl aus CSP- und Photovoltaik-Kraftwerken. Daher ist die Provinz als Standort für eines der größten Solarkraftwerke der Welt ausgewählt worden. Der heutige Wasserverbrauch des Kraftwerks ist mit weniger als einem Prozent der gesamten jährlichen Wassernutzung nicht kritisch. Dennoch muss vor dem Hintergrund des Klimawandels und der sozio-ökonomischen Entwicklung in der ...

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08.01.2019 Wuppertal Institut

Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke

Stadtwerke stellen in Deutschland weit über die Hälfte der Versorgung an Strom, Gas und Wärme sicher. Außerdem haben sie aufgrund ihrer kommunalen Verankerung eine besondere Position im Spannungsgefüge von Politik, Wirtschaft und Privathaushalten. Stadtwerke spielen somit für die Energiewende eine zentrale Rolle. Allerdings existiert bislang in der Literatur eine Forschungslücke hinsichtlich der Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke. In der Studie "Explorative Untersuchung zu Erfolgspotentialen bei neugegründeten Stadtwerken" beschäftigten sich das Wuppertal Institut und die BLUEBERRIES GmbH mit dieser Thematik. Dr.-Ing. Kurt Berlo und Oliver Wagner, beide Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie der Projektmanager Christian Herr und der Senior Project Consultant ...

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Workshop Remanufacturing

Am 24. Januar 2019 veranstaltet das Wuppertal Institut im Rahmen des EIT Raw Materials Projektes "RemanPath – Building Lifelong Education Through Finding Company Path to Remanufacturing" einen Workshop zum Thema Remanufacturing. Remanufacturing ist ein vielversprechender Ansatz der Kreislaufwirtschaft und bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für Hersteller und Kunden. Die Wiederaufbereitung von Produkten und Produktkomponenten eröffnet produzierenden Unternehmen aus der Automobil-, Elektronik-, Möbel- und vielen weiteren Branchen ein enormes – oft noch ungenutztes – Potenzial. Doch was macht Remanufacturing aus und welche Vorteile bietet es? Wie kann ein Geschäftsmodell aussehen? Welche Anforderungen stellen sich dabei an das Produktdesign und was sollte vor der Einführung im eigenen Unternehmen beachtet ...

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