Neues aus den Partnerinstitutionen

19.11.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Vertragsunterzeichnung - Neuer Supercomputer für die Klimaforschung

Am 18. November 2020 unterzeichneten das DKRZ und Atos einen Fünfjahresvertrag über die Lieferung und technische Wartung eines neuen Supercomputers.

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18.11.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Die Nachweisbarkeit der Klimaeffekte durch Abholzung ist erst nach Jahrzehnten möglich

Historisch beläuft sich die globale Entwaldung auf 22 Millionen Quadratkilometer (Mio km2) zwischen den Jahren 800 und 2015. Dieser Wert könnte sich in einem Zukunftsszenario mit sehr hohen Treibhausgasemissionen bis 2100 sogar verdoppeln. In Anbetracht von angestrebten Mitigations- und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel ist es wichtig, die Auswirkungen von Abholzung auf das Klima und die Kohlenstoff- sowie Wasserkreisläufe zu verstehen.

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18.11.2020 Wuppertal Institut

Strategien für eine klimaneutrale Grundstoffindustrie in Europa

In ihrer Folgenabschätzung für ein höheres EU-Klimaziel bis 2030 lässt die Europäische Kommission im Industriesektor den Einsatz von klimaneutralen Schlüsseltechnologien in der Stahl-, Zement- und Chemiebranche bislang praktisch vollkommen außer Acht. Der "Climate Impact Assessment" der Kommission sieht Emissionsminderungen in europäischen Fabriken fast ausschließlich durch Investitionen in Effizienzsteigerungen in konventionellen Anlagen vor. Industrieanlagen mit konventioneller Technologie nachzurüsten oder neuzubauen ist aufgrund ihrer langen Lebensdauer von durchschnittlich 40 Jahren im Hinblick auf das im European Green Deal formulierte Ziel der Klimaneutralität 2050 jedoch keine nachhaltige Strategie. Dies zeigt die neue Studie "Breakthrough Strategies for Climate-Neutral Industry in Europe" von ...

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17.11.2020 Wuppertal Institut

ReUse und Secondhand in Deutschland - 1.289 Euro liegen ungenutzt in Haushalten

Umweltschutz und Nachhaltigkeit bestimmen seit Jahren die öffentlichen Debatten sowie zunehmend das Handeln privater Haushalte. Eine Mehrheit geht davon aus, dass die Bedeutung nachhaltigen Handelns weiter wachsen wird. Allerdings fällt es vielen anscheinend schwer, nicht nur nachhaltig zu denken, sondern auch zu handeln. Eine Studie des Wuppertal Instituts in Zusammenarbeit mit eBay Kleinanzeigen zeigt diese Diskrepanz. Deutlich werden auch Unterschiede im Konsumverhalten jüngerer und älterer Menschen. Dennoch: Immer mehr Menschen tragen aktiv zum Klimaschutz bei und kaufen oder verkaufen beispielsweise gebrauchte Artikel. Nahezu jeder hat hierzulande bereits einmal etwas Gebrauchtes verkauft. Jeder Zweite hat bereits einmal Gebrauchtes gekauft. Ungeachtet dessen liegen in deutschen Haushalten durchschnittlich rund 1.300 Euro in ...

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16.11.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF im ARD: W wie Wissen – Klimawandel

ARD-Interviews mit Dr. Moritz Reckling und Prof. Dr. Frank Ewert: Das Ende der Bauernregeln – neue Pflanzen braucht das Land!

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16.11.2020 Wuppertal Institut

Konjunktur- und Förderprogramme nachhaltig einsetzen

Seit der Corona-Pandemie sind viele Unternehmen gezwungen, ihre Geschäftsmodelle zu verändern und Staaten geben kurzfristig sehr viel Geld aus, um die Wirtschaft zu stützen. Jedoch sind Förderprogramme und Vergabeverfahren öffentlicher Gelder bislang nicht klimafreundlich genug. Damit die notwendige Transformation nachhaltiger und schneller umgesetzt werden kann, brauchen Investitionen und Fördermittel eine klare Ausrichtung und sollten als tatkräftiger Impulsgeber wirken. Doch wie gelingt dies in der Praxis? Dafür entwickelten der WWF Deutschland und das Wuppertal Institut den vierstufigen Leitfaden "Nachhaltigkeitsfilter für öffentliche Mittel".

Öffentliche Mittel für die Unterstützung von Unternehmen sollten bestenfalls so eingesetzt werden, dass sie eine möglichst große, nachhaltige Wirkung haben ...

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11.11.2020 Wuppertal Institut

Freiwillige CO2-Kompensation: Gefangen zwischen Glaubwürdigkeit und Machbarkeit

Seit Verabschiedung des Pariser Abkommens im Dezember 2015 ist die Zahl der großen Unternehmen, die sich zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen verpflichtet haben, deutlich angestiegen. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen, die sich zur Neutralität verpflichten, scheint auf die Kompensation der verbleibenden Emissionen durch den freiwilligen Kohlenstoffmarkt angewiesen zu sein. Dieser Markt ermöglicht es Unternehmen oder auch Einzelpersonen, eigene Emissionen durch den Ankauf von Ausgleichszertifikaten zu kompensieren, die durch Klimaschutzmaßnahmen an einer anderen Stelle generiert wurden. Wenn sich die von den Unternehmen gemachten Zusagen in einer tatsächlichen Nachfrage nach freiwilligen Emissionsgutschriften niederschlagen, könnte der freiwillige Kohlenstoffmarkt auf eine neue Größenordnung anwachsen. In der ...

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10.11.2020 Wuppertal Institut

Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft: Zwei neue wissenschaftliche Vorstände gewählt

Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) hat ein neues, vierköpfiges Führungsteam: Professor Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, und Professor Dr.-Ing. Stefan Siedentop, wissenschaftlicher Geschäftsführer des ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, wurden am 5. November 2020 von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren zu ehrenamtlichen, wissenschaftlichen Vorständen des gemeinnützigen Vereins gewählt. Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Professor Dr.-Ing. Dieter Bathen und der kaufmännischen Vorständin Ramona Fels bilden sie den neuen Vorstand der JRF. Die erste Vorstandssitzung fand heute in der JRF-Geschäftsstelle statt.

"Ich bin froh, dass wir mit Manfred Fischedick und Stefan Siedentop zwei hochgeschätz

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04.11.2020 Wuppertal Institut

Klimapolitik gewinnt bei deutschen Unternehmen an Bedeutung

Nach Ansicht deutscher Unternehmen gehört die Bewältigung der Corona-Pandemie derzeit zu den größten Herausforderungen für die Europäische Union (EU). Gegenüber den Vorjahren hat die Bedeutung der Klimapolitik deutlich zugenommen. Nach Einschätzung der befragten Unternehmen wird der Wirtschaftsstandort Deutschland von einer ambitionierten Klimapolitik profitieren: 50 Prozent der Befragten sehen eher Vorteile für die deutsche Wirtschaft – nur 27 Prozent befürchten vorwiegend Nachteile. Von denjenigen, die eher von Vorteilen für Deutschland ausgehen, rechnen die meisten (75 Prozent) damit, dass sich die Exportchancen für die deutsche Wirtschaft auf längere Sicht verbessern werden. Das sind Ergebnisse der jetzt erschienenen repräsentativen Umfrage "Europa 2020 – Die Sicht deutscher Unternehmen" im Auftrag der ...

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04.11.2020 Wuppertal Institut

Kreislaufwirtschaft digital umgestalten

Im Rahmen des Forschungsnetzwerks European Circulcar Economy Research Alliance (ECERA) erschien nun ein White Papier "Digital circular economy – a cornerstone of a sustainable European industry transformation". Der Artikel von Dr. Holger Berg und Dr.-Ing. Stephan Ramesohl, beide Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation in der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, und Nicole Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin im gleichen Forschungsbereich, sowie weiteren externen Autoren folgt folgenden Hypothesen: Durch ihren hohen Informationsbedarf auf allen Ebenen muss die Kreislaufwirtschaft digital sein. Schlüsselkomponenten hierfür seien die Integration von Daten, Data Science – inklusive künstlicher Intelligenz – und ein sicheres Datenmanagement. Hierzu müsse jedoch eine Reihe von ...

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