Neues aus den Partnerinstitutionen

31.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neuer Podcast zur Landwirtschaft der Zukunft gestartet

Mit dem neuen „querFELDein-Podcast“ wird die gleichnamige Online-Wissensthek nun um ein Audioformat erweitert. Ab sofort kommunizieren unter www.quer-feld-ein.blog acht Forschungseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse zu Herausforderungen in der Landwirtschaft auch zum Hören. Der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg finanzierte Podcast wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. koordiniert und produziert. Das Format richtet sich an eine breite, wissenschaftsinteressierte Öffentlichkeit und ist zu hören unter www.quer-feld-ein.blog sowie auf allen großen Podcastkanälen.

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30.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Methoden zur Ertragsstabilität

Durch den Klimawandel werden die Wetterbedingungen immer unberechenbarer. Daher wird die Zuverlässigkeit von Ernte- oder Futtererträgen für Landwirte immer wichtiger. Es fehlen jedoch einheitliche Methoden, wie die Ertragsstabilität am besten quantifiziert werden kann. Die Autoren Reckling et al. untersuchten methodische Fragen zur Bewertung der Ertragsstabilität. Anhand von Daten aus Dauerfeldversuchen lieferten sie auch praktische Beispiele und Lösungen. Sie empfehlen eine Kombination aus mehreren Ansätzen und eine konsistente und transparente Anwendung von Methoden für die Stabilitätsberechnung. Ihre Richtlinien werden dazu beitragen, die Ertragsstabilität besser zu quantifizieren und stabile Anbausysteme zu entwerfen, die besser an ein sich veränderndes Klima angepasst sind.

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24.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Atemfilter des Ozeans wird undurchlässiger

24.03.2021/Kiel, Paris. Dass bei zunehmender Erderwärmung die Schichtung der Ozeane zunimmt, ist keine Überraschung. Ein internationales Team von Forscher*innen unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlicht aber heute in der Fachzeitschrift Nature eine Studie, die zeigt, dass der Dichteunterschied zwischen der obersten und der nächsttieferen Schicht des Ozeans in den vergangenen 50 Jahren deutlicher zugenommen hat als bisher angenommen. Außerdem ist diese oberste Schicht, die die Tiefsee wie ein Filter von der Atmosphäre trennt, deutlich dicker geworden. Das erschwert unter anderem die Belüftung und den Austausch mit dem tieferen Ozean.

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19.03.2021 Wuppertal Institut

Energie in öffentlichen Gebäuden sparen

Mit der im Oktober 2020 im Rahmen des European Green Deal verkündeten "Renovation Wave" ist das Thema der Energiewende im Gebäudesektor auf der Agenda europäischer Energie- und Klimapolitik weit nach oben gerückt. So plant die Europäische Kommission das bisher nur für Gebäude der Zentralregierung eingeführte Ziel, jährlich drei Prozent des Gebäudebestandes energetisch zu sanieren, auf die gesamte öffentliche Hand auszuweiten. Demnach beträfe diese Vorgabe auch kommunale Gebäude. Diese umfassenderen Ziele der energetischen Gebäudesanierung tragen dazu bei, die europäischen Energie- und Klimaziele zu erreichen. Aber bereits vor der energetischen Sanierung ist Energiesparen in öffentlichen Gebäuden möglich.

Wie dies gelingen kann, untersucht das Wuppertal Institut innerhalb des Projekts COMPETE4SECAP ...

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18.03.2021 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Sedimente als Nährstoff-Vermittler in arktischen Fjorden

18.03.2021/Kiel. Gletscher, die an arktischen Küsten bis ins Wasser reichen, gelten als wichtige Nährstoffquelle für Phytoplankton in der Region. Im Zuge des Klimawandels ziehen sich aber viele Gletscher aufs Land zurück. Wird dadurch auch die Nährstoffzufuhr für den Ozean geringer? Eine neue Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Zusammenhang deutlich komplexer ist als bisher vermutet. Der Meeresboden vor den Gletschern spielt eine wichtige Vermittlerrolle.

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17.03.2021 Wuppertal Institut

Grüner Aufschwung: Ist die EU auf dem richtigen Weg?

Die Konjunkturmaßnahmen in der derzeitigen Corona-Pandemie sollen sowohl die aktuelle Wirtschaftskrise eindämmen als auch langfristig für eine zukunftsfähige Wirtschaft genutzt werden. Die Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) – auch Recovery and Resilience Facility (RRF) – der Europäischen Union (EU) stellt dafür rund 672,5 Milliarden Euro für die von den Mitgliedstaaten erstellten nationalen Konjunkturpläne bereit. Im Juli 2020 haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs darauf verständigt, dass sie mit einer grünen Transformation in Einklang gebracht werden müssen. Aber werden die vorgeschlagenen Maßnahmen der Mitgliedstaaten diesen Ambitionen auch gerecht? Der "Green Recovery Tracker", ein gemeinsames Projekt des Wuppertal Instituts und E3G in enger Zusammenarbeit mit nationalen Expertinnen ...

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15.03.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Reaktion des Klimas auf Emissionsminderungen durch COVID-19: Erste Ergebnisse aus CovidMIP

In einer neuen Publikation in den Geophysical Research Letters unter der Leitung von Chris D. Jones vom Met Office Hadley Centre in Exeter, UK, hat sich eine Gruppe von 49 Forschenden aus verschiedenen Institutionen, unter ihnen Wolfgang Müller, Tatiana Ilyina, Claudia Timmreck, Hongmei Li und Michael Botzet vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) mit einer der derzeit aktuellsten Fragen beschäftigt, nämlich wie sich reduzierte Emissionen von Aerosolen und Treibhausgasen während der Beschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 auf das Klima der Erde auswirken.

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15.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF-Vorstand im Doppelinterview in der MOZ

Klima, Bauern, Ernährung – in Müncheberg wird an der Landwirtschaft der Zukunft geforscht Am ZALF geht es um mehr als nur den Acker. In Müncheberg gewonnene Erkenntnisse sind im In- und Ausland sehr gefragt.

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12.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Satellitengestützte Information zur Grünlandbewirtschaftung: Neue digitale Tools berechnen die Ökosystemleistungen von Grünland

Im Forschungsprojekt „SattGrün“ haben Forschende des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Technologieunternehmen in den letzten drei Jahren an technischen Lösungen für wirtschaftliches und ökologisches Grünlandmanagement gearbeitet. Im Abschluss-Workshop des Projekts Ende Februar wurden jetzt die daraus entstandenen Tools vorgestellt.

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10.03.2021 Wuppertal Institut

Ausbau der Photovoltaik in deutschen Städten

Wer einen Blick von oben auf deutsche Städte wirft, dem wird auffallen, dass nur auf wenigen Dächern Solaranlagen zu sehen sind. Der Ausbau der Photovoltaik in urbanen Räumen bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Das sogenannte Mieterstrom-Modell könnte hier Abhilfe schaffen. Dieses versorgt Mieterinnen und Mieter direkt vom Dach ihres Mietshauses mit Solarstrom und lässt sie von den gesunkenen Gestehungskosten profitieren. Einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge könnten in Deutschland 3,8 Millionen Haushalte mit Mieterstrom versorgt werden, wenn dafür Solaranlagen auf geeigneten Mehrfamilienhäusern installiert würden. Doch die seit 2017 existierende Förderung für solche Mieterstrom-Anlagen wurde bisher kaum abgerufen.

Im Artikel "Solar Prosumers in the German Energy ...

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