Neues aus den Partnerinstitutionen

03.03.2022 Wuppertal Institut

Ressourcen-Tauschbörse für Unternehmen im Bergischen

Für Privatpersonen gibt es zahlreiche Online-Tauschbörsen über die Interessierte beispielsweise Kleidung, Bücher, Lebensmittel und Spielzeug tauschen können. Das erspart nicht nur den Neukauf und letztlich auch Geld, sondern auch Materialien und Energie, die bei der Produktion benötigt werden. Seit Februar gibt es nun auch ein erstes Angebot für Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck. Firmen aller Branchen und Größen können über die neue Website Gesuche und Angebote für Ressourcen jedweder Art eintragen. Dazu gehören beispielsweise übrig gebliebenes Dämmmaterial, bereits zugeschnittene Stoffe, aber auch leerstehende Lagerflächen, Maschinenstunden oder Abwärme. Ein Ressourcen-Austausch hat für beide Parteien Vorteile: Unternehmen, die Materialien abgeben, sparen einerseits Kosten für eine Entsorgung. ...

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02.03.2022 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Feldrobotik-Workshop mit Vorträgen und Technikvorführungen: Die Landwirtschaft der Zukunft ist digital

Am 03. Mai 2022 findet auf dem Gelände des Landschaftslabors „patchCROP“ des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) ein ganztägiger Feldrobotik-Workshop statt. Vorträge und eine Podiumsdiskussion von und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie, Ausstellungen und Technikvorführungen informieren über den neuesten Stand der Forschung und Entwicklung digitaler Landtechnik und deren Anwendung in neuen Agrarsystemen. Anmeldungen sind ab sofort unter https://eveeno.com/patchcrop2022 möglich.

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02.03.2022 Wuppertal Institut

Vollständig erneuerbare Gebäudewärme bis 2035 machbar

Der Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine befeuert die Debatte um die Sicherheit der deutschen Energieversorgung und die immer noch hohe Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle. Allein in Deutschland verursachen Gebäude durch ihren Energieverbrauch rund ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen. Daher besteht in puncto Energieeffizienz und erneuerbare Energien besonderer Handlungsbedarf. Gleichzeitig bietet das auch die Chance, sich unabhängiger von importierten fossilen Energieträgern zu machen. Die neue Studie des Wuppertal Instituts, die im Auftrag von Greenpeace entstand, stellt heraus: Die Wärmeversorgung der Gebäude in Deutschland ließe sich bis 2035 auf der Basis eines Politikmixes des "Forderns und Förderns" vollständig auf erneuerbare Energien umstellen.

Die Wärmeversorgung ist in Deutschland heute noch ...

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01.03.2022 Wuppertal Institut

Petrochemie ohne Öl

Kunststoffe sind ein zentrales Massenprodukt der chemischen Industrie. Sie stecken nicht nur in Verpackungsmaterialien, sondern beispielsweise auch in Textilien, Wärmeisolierungen, Rohren, Bodenbelägen, Lacken und Klebstoffen. Die hierfür benötigten Basischemikalien werden gegenwärtig auf Mineralölbasis in der petrochemischen Industrie hergestellt und weiterverarbeitet. Dieser Prozess benötigt neben dem fossilen Rohstoff, dem "Feedstock", ebenfalls viel Energie. Über die gesamte Wertschöpfungskette entstehen alleine in Deutschland CO2-Emissionen in Höhe von 49 Millionen Tonnen jährlich. Da jedoch auch in einer treibhausgasneutralen Welt weiterhin Kohlenstoff für Kunststoffe und andere Kohlenwasserstoff-Verbindungen benötigt werden, ist ein Schließen der Kohlenstoff-Kreisläufe von zentraler Bedeutung, um die Klimaziele ...

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28.02.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Jetzt handeln – zum Schutz von Ozean, Artenvielfalt und Klima

28.02.2022/Kiel/Berlin. Der Bericht der Arbeitsgruppe II des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) führt nochmals in aller Klarheit vor Augen, wie stark wir unsere eigenen Lebensgrundlagen bereits verändert haben und welche Risiken nicht mehr auszuschließen sind. Er zeigt vor allem aber, was wir tun können, um unser Wohlergehen auf diesem Planeten zu sichern. Eindrücklicher als je zuvor betont der Weltklimarat Abhängigkeiten zwischen Klima, Artenvielfalt und unserer eigenen Existenz: Wir Menschen sind Teil des Systems, das wir beeinflussen, und es liegt in unserer Hand, unsere Zukunft klimafreundlich, nachhaltig und gerecht zu gestalten.

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28.02.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Was bestimmt die langzeitliche Klimavariabilität in Simulationen des Übergangs von der letzten Eis- in die heutige Warmzeit?

Der Übergang von der letzten Eiszeit (ca. 21.000 Jahre vor heute) in die heutige Warmzeit ging mit einer signifikanten Erwärmung, dem Abschmelzen großer Landeismassen und einer Reihe von abrupten Klimaänderungen einher. Anhand eines ersten systematischen Ensembles von Hindcast-Simulationen mit dem Erdsystemmodell des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-ESM) haben Marie Kapsch, Uwe Mikolajewicz, Clemens Schannwell (Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie) und Florian Ziemen (jetzt am Deutschen Klimarechenzentrum) gezeigt, dass das MPI-ESM in der Lage ist, sowohl die Erwärmung als auch die abrupten Klimaänderungen des Übergangs von der letzten Eis- in die heutige Warmzeit zu simulieren. Allerdings hängt die genaue Abfolge der abrupten Klimaänderungen wesentlich von der Konfiguration der Eisschilde ab, die ...

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25.02.2022 Wuppertal Institut

Halbzeit der Energiewende

Die Energiewende startete in den 1980er Jahren. Mittlerweile liegt mehr als die Hälfte des Weges zu einer vollständig nachhaltigen Energieerzeugung bis 2050 hinter uns. Was können Deutschland und die Welt tun, um die gewünschte klimaneutrale Zukunft zu erreichen? Antworten darauf hat Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, und spricht darüber in der aktuellen 22. Episode "Halbzeit der Energiewende" des Podcasts Zukunftswissen.fm. Seit ihrem Beginn beschäftigt er sich intensiv auf deutscher und internationaler Ebene mit der Energiewende. Im Jahr 2021 erhielt er Japans höchste Auszeichnung, den "Orden der Aufgehenden Sonne", für sein Engagement im Deutsch-Japanischen Kooperationsrat zur Energiewende.

Anlässlich seines 80. Geburtstags im Januar 2022, unterhält sich Annika Tönjes, Researcher im ...

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25.02.2022 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Lernen und Forschen auf hoher See

25.02.2022/Kiel/Mindelo. Wie sieht der Arbeitsalltag auf einem Forschungsschiff aus? Wie erhalten Meeresforschende ihre wertvollen Daten? Wie gewinnen sie Wasserproben aus mehreren tausend Metern Tiefe? Für diese und viele weitere Fragen haben zwölf Studierende des internationalen Masterstudiengangs „Klimawandel und Meereswissenschaften“ in Westafrika bald Antworten – und vermutlich viele neue Fragen. Unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel reisen die Studierenden auf dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN von Mindelo auf Cabo Verde nach Bremerhaven in Deutschland. Unterwegs besuchen sie drei Langzeitbeobachtungsstationen, untersuchen ozeanische Wirbel, Unterwasserberge, Zooplankton und Mikroplastik. Damit startet nach mehrjähriger Vorbereitung endlich die erste „Schwimmende Universität“ im Rahmen

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21.02.2022 Max-Planck-Gesellschaft

Auffinden von Attraktoren dynamischer Systeme über Wiederholungen

In einer Veröffentlichung, die kürzlich in der Zeitschrift Chaos als ‚Featured Article‘ ausgewählt wurde, stellen Dr. George Datseris (Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M)) und Associate Professor Alexandre Wagemakers (Universidad Rey Juan Carlos, Madrid, Spanien) einen Algorithmus vor, mit dem Attraktoren und ihre Einzugsgebiete für beliebige dynamische Systeme abgeschätzt werden können.

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18.02.2022 Wuppertal Institut

Verkehrswende ist ein Schlüssel für Klimaziele

Wie kann lokaler und regionaler Verkehr klimafreundlich und sozial gerecht gestaltet werden? Welche Konzepte braucht es, welche gibt es bereits und wie können diese skaliert werden? Wie lässt sich die notwendige Transformation beschleunigen? Und wie kann der Verkehr reduziert und gleichzeitig die Mobilität der Menschen garantiert werden?

Als bevölkerungsreichstes Bundesland mit zahlreichen Ballungsgebieten und Pendelverkehren kommt Nordrhein-Westfalen (NRW) eine Schlüsselrolle in der Transformation des Verkehrssektors zu. Die Akteursinitiative "Klima schützen & Mobilität gestalten" fokussiert sich insbesondere auf Fragen der lokalen und regionalen Mobilität sowie der Verkehrsmittel-Wahl und -Kombination. Daher haben sich der Initiative viele Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung, Wirtschaft und

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