Neues aus den Partnerinstitutionen

24.04.2018 CliSAP RSS Feed

Erstmals verlässliche Drei-Monats-Prognosen für Winter in Europa möglich

Mit einer ganz neuen Methode kann die Qualität der saisonalen Vorhersagen für den Winter in vielen Teilen Europas deutlich erhöht werden. Bisher konnten vor allem für die Tropen brauchbare Vorhersagen gemacht werden. Ein Team um Dr. Mikhail Dobrynin und Prof. Dr. Johanna Baehr vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg veröffentlichte die Ergebnisse jetzt im Fachblatt Geophysical Research Letters.

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12.03.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Ozeanzirkulation im Winter durch warme Sommer beeinflusst

12.03.2018/Kiel. Im Nordatlantik sinken im Winter kalte Wassermassen von der Meeresoberfläche in die Tiefe. Diese sogenannte Konvektion gehört zu den Schlüsselprozessen im System der globalen Ozeanströmungen. Mit Hilfe von Langzeitbeobachtungen konnte ein Team des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt erstmals einen Einfluss von Frischwasser, das sich im Sommer an der Meeresoberfläche sammelt, auf die Tiefenwasserbildung im Winter nachweisen. Wie die Forschenden heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Climate Change schreiben, könnte sich der Prozess über mehrere Jahre verstärken und die Konvektion deutlich schwächen.

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12.02.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

12.02.2018/Kiel. Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

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01.02.2018 CliSAP RSS Feed

Der Wert der Statistik für die Klimaforschung

Dr. Christian Franzke ist Experte für Statistik und forscht zu Klimawandel und Wetter- und Klimarisiken. Er zeigt, wie statistische Methoden die globale Erwärmung belegen - und was Klimaskeptiker dazu sagen.

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31.01.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Eine zentimetergenaue Geschichte des Meeresspiegels

31.01.2018/Kiel. Der Meeresspiegel steigt nach aktuellen Prognosen zwischen 80 und 180 Zentimetern bis Ende des Jahrhunderts. Für eine detaillierte Abschätzung der Auswirkungen ist es wichtig zu wissen, wie sich der Meeresspiegel in der jüngeren Erdgeschichte verhalten hat. In der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications hat ein internationales Forschungsteam jetzt erstmals eine zentimetergenaue Rekonstruktion des Meeresspiegels im zentralen Pazifik während der vergangenen 6000 Jahre veröffentlicht. Entscheidend für den Erfolg der Studie waren präzise Datierungen fossiler Korallen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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25.01.2018 CliSAP RSS Feed

Die Nordsee in 300.000 Datensätzen

Die Nordsee verändert sich – nicht nur zum Schlechten. Doch auch eine positive Entwicklung kann der Wissenschaft unerwartet Überstunden bescheren. Ein Gastbeitrag von Ozeanografin Iris Hinrichs.

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04.01.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Die Sauerstoffarmut im Ozean nimmt zu

04.01.2018/Kiel. Die Gebiete mit extremer Sauerstoffarmut wachsen sowohl im offenen Ozean als auch in Küstenregionen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Wissenschaftsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Sonderforschungsbereich 754. In der bisher umfangreichsten Studie zu diesem Thema, die heute in der Fachzeitschrift Science erscheint, zeigen die Autorinnen und Autoren auch mögliche Folgen dieser Entwicklung sowie Lösungsansätze auf.

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06.12.2017 GERICS News

Projekt ReKliEs-De: Wärmeperioden und Winterniederschläge werden in Deutschland zunehmen

Führende Klimaforscher in Deutschland, darunter Prof. Dr. Daniela Jacob, Direktorin des Climate Service Center Germany (GERICS), stellen erstmals die aktuellen belastbaren Aussagen über die Bandbreite der mittleren Änderungen und der Extreme der zukünftigen Klimaentwicklung in Deutschland sowie den Einzugsgebieten der großen nach Deutschland entwässernden Flüsse für die Klimafolgenforschung und Politikberatung vor. Bei einem Weiter-wie-bisher-Szenario werden Hitzeperioden zunehmen, wird Starkregen heftiger, erhöht sich die Jahresmitteltemperatur um wahrscheinlich fast 4 °C. Dies ist das Ergebnis eines von den Bundesländern initiierten und vom BMBF mit 3 Millionen € geförderten Projektes mit dem Titel „Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland (ReKliEs-De)“. An dem vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, ...

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01.12.2017 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Korallen entlarven Änderungen in der Messtechnik

01.12.2017/Aachen/Kiel. Der westliche Indische Ozean hat sich während des 20. Jahrhunderts schneller erwärmt als jeder andere tropische Ozean und leistet damit den größten Beitrag zum Anstieg der globalen mittleren Meeresoberflächentemperatur (SST). Die Rekonstruktion dieser Erwärmung basiert größtenteils auf Messdaten, die routinemäßig auf Schiffsrouten ermittelt wurden. Unabhängige Temperaturrekonstruktionen aus Korallen zeigen, jedoch einen anderen Verlauf, insbesondere während des 2. Weltkriegs, der auf eine Änderung des Messverfahrens zur Ermittlung der Wassertemperatur zurückgeführt wird. Dies hat ein internationales Team unter maßgeblicher Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlicht.

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09.11.2017 GERICS News

GERICS: Zwei neue Reports zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erschienen

Der Klimawandel und die fortschreitende Urbanisierung sind eng miteinander verknüpft. Bereits heute sind Städte für den Großteil des weltweiten Energieverbrauchs und der damit verbundenen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeitig sind Städte durch die Konzentration von Industrie und Wirtschaft, der Vielzahl von Menschen und der dazugehörigen Infrastruktur Orte, die besonders anfällig auf die Folgen des Klimawandels reagieren können. Daher sollten sie sich frühzeitig an diese Folgen anpassen. Die Art der Anpassung ist dabei immer sehr spezifisch und abhängig von der Region. Um Entscheidungsträger von Städten und Gemeinden individuell bei der Auswahl von lokalen und regionalen Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen, wurde am Climate Service Center Germany (GERICS) des HZG der sogenannte GERICS-Stadtbaukasten ...

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