Neues aus den Partnerinstitutionen

05.08.2019 Wuppertal Institut

Dirk Messner wird neuer Präsident des Umweltbundesamtes

Der international renommierte Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Dirk Messner wird zum 1. Januar 2020 neuer Präsident des Umweltbundesamtes. Das Bundeskabinett stimmte diesem Personalvorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 31. Juli 2019 zu. Professor Messner tritt beim Umweltbundesamt die Nachfolge von Maria Krautzberger an, die zum Jahresende in den Ruhestand geht. Dirk Messner ist seit 2013 Mitglied im Internationalen Wissenschaftlichen Beirat des Wuppertal Instituts. Dieser begleitet und berät das Institut in forschungsstrategischen Fragen. Das Wuppertal Institut gratuliert Dirk Messner herzlich zu der neuen Aufgabe im Umweltbundesamt. Seit 2013 ist Messner außerdem Co-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU) der Bundesregierung. Daneben war er von 2003 bis 2018 Direktor des ...

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05.08.2019 Wuppertal Institut

Christa Liedtke in Sachverständigenrat für Verbraucherfragen des BMJV berufen

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Liedtke mit Wirkung zum 15. Juli als Mitglied berufen. Sie folgt auf Dr. Nicola Jentzsch von der Stiftung Neue Verantwortung und übernimmt die laufende Amtsperiode bis November 2022. Mit Wirkung zum 15. Juli 2019 wurde Prof. Dr. Christa Liedtke in den Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) berufen. Sie ersetzt in dieser Funktion Dr. Nicola Jentzsch, die eine Stelle im Bundeskanzleramt angetreten hat. Prof. Dr. Liedtke ist Professorin für "Nachhaltigkeit im Design" im Fachbereich Gestaltung an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut. Christa Liedtke freut sich ...

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31.07.2019 Max-Planck-Gesellschaft

HALO als Wolkenobservatorium: die NARVAL-Expeditionen

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29.07.2019 Wuppertal Institut

Alle Ressourcen aufgebraucht

Seit heute, 29. Juli hat die Menschheit das Ressourcenbudget der Natur für das ganze Jahr aufgebraucht. Der sogenannte Earth Overshoot Day – auch Ecological Debt Day oder Welterschöpfungstag genannt – datiert den Tag eines jeweiligen Jahres, an dem die Weltbevölkerung mit Blick auf ihren Naturverbrauch ökologisch über ihre Verhältnisse lebt. Diesmal fällt er auf den 29. Juli 2019. Das bedeutet, dass die Menschheit die Natur derzeit 1,75 mal schneller nutzt, als sich die Ökosysteme unseres Planeten regenerieren können, was 1,75 Erden entspricht. Die Menschheit sah das erste ökologische Defizit in den frühen 1970er Jahren. Das internationale Forschungsinstitut Global Footprint Network errechnet diesen Tag jährlich anhand ihrer Ressourcenbuchhaltung, dem sogenannten ökologischen Fußabdruck. Der sogenannte Ecological ...

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22.07.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Schwerewellen in hochauflösenden Simulationen

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19.07.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)

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18.07.2019 PIK Potsdam

Was für unser Klima zählt: CO2-Budgets erklärt

18.07.2019 - Je mehr CO2 wir bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas emittieren, desto mehr erwärmen wir unser Klima - das klingt einfach und das ist es auch. Verschiedene Analysen haben unterschiedliche Schätzungen darüber vorgelegt, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen kann, wenn wir die globale Erwärmung auf die international vereinbarten 1,5 und deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzen wollen. Eine neue Studie zeigt, dass fehlende Klarheit über die Gründe dieser Abweichungen zu unnötiger Verwirrung geführt hat. Die Studie erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Analysen, indem sie die relevanten Faktoren zur Schätzungen der verbleibenden CO2-Budgets identifiziert. Dadurch macht sie die Schätzungen leichter vergleichbar, was auch ihre Nutzung durch Entscheidungsträger erleichtern wird. Aus klimapolitischer Sicht bleibt die Grundaussage gleich: Selbst wenn das verbleibende Kohlenstoffbudget zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5°C um die Hälfte höher wäre, hätten wir nur noch 10 Jahre Zeit, bis die Emissionen auf Null reduziert werden müssen.

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18.07.2019 PIK Potsdam

Meeresspiegelanstieg: Eiskollaps in Westantarktis könnte durch Beschneien mit Meerwasser verhindert werden

18.07.2019 - Der Westantarktische Eisschild droht auf lange Sicht ins Meer zu rutschen. Während eine weitere Destabilisierung der Eisflächen in anderen Teilen des Kontinents durch eine Verringerung von Treibhausgasemissionen begrenzt werden könnte, wird der langsame, aber unwiederbringliche Eisverlust in der Westantarktis wohl auch im Falle einer Klimastabilisierung noch weiter fortschreiten. Ein Zusammenbruch der Eismassen würde zwar Jahrhunderte dauern, aber den Meeresspiegel weltweit um mehr als drei Meter ansteigen lassen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat jetzt einen besonders kühnen Weg untersucht, das Eis zu stabilisieren: mit Billionen Tonnen zusätzlichen Schnees, erzeugt aus Meerwasser, könnten die instabilen Gletscher beschneit werden. Das würde beispiellose Ingenieurslösungen erfordern und eine der letzten unberührten Regionen der Erde erheblichen Umweltrisiken aussetzen – um den langfristigen Anstieg des Meeresspiegels in einigen der am dichtesten besiedelten Gegenden der Welt entlang der Küsten von den Vereinigten Staaten über China bis an die Nordseeküste zu verhindern.

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15.07.2019 Forschungszentrum Jülich

Forschen im Flieger

Schneller, höher, weiter - so könnte sein Motto lauten. Das Forschungsflugzeug HALO eröffnet der Wissenschaft seit 10 Jahren neue Perspektiven in der Atmosphärenforschung. In über 2000 Flugstunden und zahlreichen Missionen konnte es seine besonderen Stärken unter Beweis stellen. HALO kann über 15 Kilometer in die Höhe steigen und hat eine Reichweite von 8000 Kilometern. Mit ihm waren Forscher schon über dem Nordpolarmeer oder über der Antarktis im Einsatz.

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11.07.2019 Wuppertal Institut

Gezielter Klimaschutz braucht faire und wirkungsvolle CO2-Steuer

Wie kann Deutschland seine Klimaziele bis 2030 erreichen? Die derzeit heiß diskutierte CO2-Steuer verbunden mit weiteren gezielten Klimaschutzmaßnahmen ist eine Möglichkeit, womit diese Ziele in greifbare Nähe rücken. Dabei kommt es auf die konkrete Ausgestaltung an. Liegt der CO2-Preis zwischen 30 und 50 Euro pro ausgestoßener Tonne CO2, ist es zielorientiert die Hälfte der Einnahmen für Klimaschutzmaßnahmen zu investieren. Sozial gerecht ist eine Steuer, wenn die andere Hälfte der Einnahmen direkt an Haushalte und Unternehmen zurückerstattet wird. Eine Diskussionsgrundlage dafür liefert das neue Wuppertal Paper "Ein CO2-Preis als Instrument der Klimapolitik: notwendig, aber nur im Gesamtpaket wirkungsvoll und sozial gerecht". Der Sonderbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) im vergangenen Herbst zum

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