Neues aus den Partnerinstitutionen

24.10.2023 Wuppertal Institut

Warum Energiearmut die gesamte Gesellschaft betrifft

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, aber anstatt ihre Wohnung zu wärmen, müssen einige Menschen die Heizung ausgeschaltet lassen und frieren. Andere sind gezwungen, den Kühlschrank abzustellen oder können es sich finanziell nicht leisten, die Kinder zum Arzt zu bringen. Energiearmut ist bittere Realität, allerdings im öffentlichen Diskurs als Thema unterrepräsentiert. Grundsätzlich betrifft sie die drei Bereiche Energie, Wärme und Mobilität. Aber die Konsequenzen wirken sich oft auf das gesamte Leben aus – etwa, wenn Betroffene abwägen müssen, die Wohnung zu heizen oder sich gesund zu ernähren.

Wie komplex das Thema ist, wird auch im Gespräch der aktuellen Podcastfolge deutlich: Dr. Katja Schumacher, stellvertretende Leiterin des Bereich Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, und Florin ...

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12.10.2023 Forschungszentrum Jülich

PHILEAS-Kampagne erfolgreich abgeschlossen

Punktlandung für PHILEAS: Mit dem Ausbau der Instrumente aus dem Forschungsflugzeug HALO in Oberpfaffenhofen konnte die Messkampagne planmäßig beendet werden. In den vergangenen acht Wochen hatte ein Team von Wissenschaftler:innen unter Leitung des Forschungszentrums Jülich und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz den Einfluss des asiatischen Sommermonsuns auf das globale Klima untersucht. Fazit: Die anspruchsvollen Messziele wurden vollständig erreicht.

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10.10.2023 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Feldroboter im Landschaftslabor patchCROP: Beitrag des rbb

Beitrag des rbb über Feldroboter im Landschaftslabor ...

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09.10.2023 Wuppertal Institut

Gesundheitsrisiko Klimawandel: Warum wir uns auf eine veränderte Welt einstellen müssen

Hitzestress, neue Krankheitserreger, psychische Belastung: Der Klimawandel beeinflusst nicht nur die Umwelt, sondern hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Das ist das Thema des diesjährigen Nachhaltigkeitskongresses, den das Wuppertal Institut gemeinsam mit der Stadtsparkasse Wuppertal und der Neuen Effizienz organisiert. Die Abendveranstaltung findet am 25. Oktober in Wuppertal statt und richtet sich an alle interessierten Bürger*innen. 

Programminhalte des Kongresses sind, neben den direkten gesundheitlichen Folgen der Erderwärmung für den Menschen, die Auswirkungen auf die Artenvielfalt, auf den Lebensraum heimischer Tiere sowie Möglichkeiten zur Anpassung an die veränderten Bedingungen. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Klima-Angst in Klima-Mut verwandeln lässt.

"Die Folgen des ...

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05.10.2023 TROPOS

Atmosphärenforschung im Atlantik wird ausgebaut

Präsidenten legen Grundstein für neues Laborgebäude auf Cabo ...

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05.10.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Ein periodisches Windsystem in der tropischen Stratosphäre: zukünftige Entwicklung und neue Projektionen

Die "quasi-zweijährige Schwingung" (engl., quasi-biennial oscillation, QBO) ist ein bekanntes Windsystem, das durch abwechselnd hinabwandernde Schichten von West- und Ostwinden gekennzeichnet ist, die den gesamten Globus in der äquatorialen Stratosphäre umkreisen. Bislang war es jedoch unklar, wie sich die QBO durch die globale Erwärmung ändern könnte. Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Forscher Henning Franke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie hat nun mithilfe von globalen sturmauflösenden Simulationen mit dem Klimamodell ICON zeigen können, dass in einem wärmeren Klima kleinräumige atmosphärische Wellen, die einen wichtigen Antriebsmechanismus der QBO darstellen, sehr wahrscheinlich stärker werden und sich schneller ausbreiten. Aus diesem Ergebnis leiten die Forscher ab, dass die QBO sehr ...

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29.09.2023 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Dr. Doreen Werner im Gespräch über invasive Mückenarten im Wissenschafts-Talk des rbb

Gefährliche Gedanken – der Wissenschafts-Talk mit Jörg Thadeusz Deutschland liegt bereits in den Tropen - das finden zumindest manche Mücken Dr. Doreen Werner erforscht "endemische und invasive Dipteren-Arten unter besonderer Berücksichtigung ihres saisonalen und geografischen Vorkommens, ihrer Einbindung in die Nahrungskette (inlusive Prädator-Beute-Verhältnis) und ihrer Bruthabitatbindung". Umgangssprachlich: Es geht um Mücken. Die fiesen kleinen Blutsauger, die zum Problem werden, denn eingewanderte Arten können Krankheiten übertragen. Im Zentrum des Interesses steht derzeit die Asiatische Tigermücke, die viele Krankheitserreger übertragen kann, darunter Dengue-, das Chikungunya- und das Zika-Virus. In einem Citizen-Science-Projekt wird die Verbreitung dieser Mücke erforscht.

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29.09.2023 Forschungszentrum Jülich

Interview zu PHILEAS

In der Sendung "alle wetter!" des Hessischen Rundfunks berichtet Martin Riese über die PHILEAS Messkampagne. Das Interview ist in der ARD Mediathek bis zum 27.09.2025 verfügbar.

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27.09.2023 Max-Planck-Insitut für Meteorologie

Auf dem Weg zu verbesserten CO2-Vorhersagen

Was ist der limitierende Faktor in der Vorhersagbarkeit der atmosphärischen CO2-Konzentration? Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie haben in Zusammenarbeit mit Kolleg*innen aus den USA, Kanada und Italien festgestellt, dass Erdsystemmodelle sehr ähnliche Mechanismen haben, um terrestrische Kohlenstoffflüsse vorherzusagen, sich diese Übereinstimmung aber nicht auf die Vorhersagbarkeit von CO2 übertragen lässt. Der Hauptgrund für dieses Defizit liegt in der Ungewissheit, welche Regionen am meisten zu den zwischenjährlichen Schwankungen der atmosphärischen CO2-Konzentration beitragen.

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26.09.2023 Wuppertal Institut

Transformative Klimaschutz-Maßnahmen als Ergebnis des Global Stocktake

Die sogenannte globale Bestandsaufnahme (Global Stocktake, GST) ist ein zentrales Element des Pariser Klimaschutzabkommens. Im GST wird alle fünf Jahre Bilanz gezogen über den gemeinsamen Fortschritt bei der Umsetzung der Klimaschutzziele auf dem Weg zum 1,5-Grad-Ziel. Bei der 28. Konferenz der Vertragsparteien der UN-Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, kurz COP28) in Dubai wird dieser Prozess zum ersten Mal abgeschlossen. Die politische Bewertung dieses ersten GST wird vermutlich das wichtigste Ergebnis dieser COP werden. Denn diese setzt den Rahmen für die nächste Runde von Klimaschutzbeiträgen (nationally determined contributions, kurz NDCs), die die Mitgliedsstaaten des Abkommens 2025 vorlegen müssen.

Lorenz Moosmann vom Öko-Institut, Louise Jeffery vom NewClimate Institute und Wolfgang Obergassel, Co-L

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