Neues aus den Partnerinstitutionen

22.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF bei Podiumsdiskussion zu Carbon Farming

Am 19.04. diskutierte Katharina Helming in einer Veranstaltung der FDP-Bundestagsfraktion u.a. mit deren klimapolitischem Sprecher Lukas Köhler über die Potentiale von Carbon Farming. Während er und Gero Hocker (agrarpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion) insbesondere die private CO2-Zertifizierung als passendes Instrument für eine zuverlässige Kohlenstoffspeicherung ansahen, verwies Helming auf deren hochgradige Standortspezifik und die BonaRes-Studie, die das Klimaschutzpotential der bisherigen Zertifizierungspraxis besonders auf mineralischen Böden in Frage stellt. Gleichwohl unterstrich sie die maßgebliche Rolle des bodenfördernden Ackerbaus für die Klimaanpassung und Resilienz der Systeme. Hubertus Paetow (Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft) und Andreas Täuber (BMEL) stimmten Helming dabei in ...

Weitere Informationen

21.04.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Relative Luftfeuchtigkeit ist der Schlüssel zur Quantifizierung der sich ändernden Klimasensitivität der Erde

In einer neuen Veröffentlichung von Stella Bourdin, Lukas Kluft und Bjorn Stevens fanden die Autor*innen eine Abhängigkeit der Klimasensitivität von der vorgegebenen Verteilung der relativen Feuchte. Erstautorin Stella Bourdin besuchte die Abteilung „Die Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie für ein Praktikum während ihres Masterstudiums an der École Centrale Paris und ist nun Doktorandin am Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement (LSCE/IPSL, Paris-Saclay University).

Weitere Informationen

21.04.2021 Wuppertal Institut

Transnationaler Klimaclub für die Stahlindustrie

Im Vorfeld der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden sammelte das US-amerikanische Projekt "Clean Economy Employment Now"– kurz CLEEN – bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen Organisationen die besten Ideen für die Umsetzung eines Green New Deal. Das CLEEN-Projekt bereitete diese Ideen in Form einer Datenbank auf und übergab das Ergebnis der neuen US-Regierung. Auch das Wuppertal Institut war an dem Projekt beteiligt und reichte Ideen ein. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, fungiert als Beirat der Initiative.

Eine der eingereichten Ideen des Wuppertal Instituts wurde nun als Top 3 im Bereich "Internationale Partnerschaften für eine globale Dekarbonisierung" ausgezeichnet. Dr. Lukas Hermwille, Senior

Weitere Informationen

20.04.2021 Wuppertal Institut

Kompetenzen für nachhaltigen Konsum stärken

Das Fortschreiten des Klimawandels und die Schädigung der Ökosysteme machen deutlich, dass die seit Jahrzehnten international geforderte nachhaltige Entwicklung zu den wichtigsten Herausforderungen gehören. Kleine Reformen bei der Umsetzung einer globalen gesellschaftlichen Transformation reichen allerdings nicht aus. Um die von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 festgeschriebenen Nachhaltigkeitsziele – den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) – zu erreichen, sind alle relevanten Akteurinnen und Akteure, die Politik, die Wirtschaft sowie jede und jeder Einzelne gefragt.

Eine nachhaltige Entwicklung, die zugleich Umweltschonung, stabile wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sowie soziale Gerechtigkeit berücksichtigt, beruht damit auf der Kompetenz oder auch der "Literacy" der ...

Weitere Informationen

19.04.2021 Wuppertal Institut

Vertragsstaaten wollen Marktmechanismen stärker nutzen

Ein neues Forschungspapier untersucht, wie sich die Vertragsstaaten in den neuesten Nationally Determined Contributions (NDC) zu Marktmechanismen positionieren. Nach der Verabschiedung des Pariser Klimaschutzabkommens im Jahr 2015, sollten die Vertragsstaaten neue oder aktualisierte NDCs erstellen und diese bis 2020 an das Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) übermittelt. Victoria Brandemann, Nicolas Kreibich und Wolfgang Obergassel aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut untersuchen im aktuellen JIKO Policy Paper 01/2021 "Implementing Paris Cooperatively" Textpassagen zur internationalen Zusammenarbeit nach Artikel 6 in ausgewerteten 51 NDCs, die bis Ende Februar dieses Jahres eingereicht wurden.

Die meisten Vertragsstaaten zeigen sich ...

Weitere Informationen

16.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

„Forschungsexperiment – Trüffel aus der Lausitz“

„Forschungsexperiment – Trüffel aus der Lausitz“

Weitere Informationen

16.04.2021 Wuppertal Institut

App gibt Tipps für umweltfreundliches Leben

"Iss Kartoffeln und Nudeln statt Reis", "Wenn du umziehst, ziehe in eine kleinere Wohnung", "Verbringe einen Wochenendurlaub zu Hause" – Tipps wie diese gibt die Nachhaltigkeits-App "SUSLA" ihren Nutzerinnen und Nutzern, individuell an ihren Lebensstil angepasst. Die Webanwendung zeigt, wie klima- und ressourcenfreundliche Lebensstile aussehen können. Die bis dato ausschließlich englischsprachige App ist nun auch auf Deutsch, Spanisch, Katalanisch, Dänisch, Finnisch und Schwedisch verfügbar. Das Wuppertal Institut sucht aktuell Testerinnen und Tester für die deutschsprachige Version dieser wissenschaftsbasierten Coaching-App.

"Weltweit haben schon fast 2.500 Menschen die App getestet", sagt Katrin Bienge, Entwicklerin der App und Co-Leiterin des Forschungsbereichs ...

Weitere Informationen

08.04.2021 Wuppertal Institut

Wie sieht unser Leben in der Stadt der Zukunft aus?

Was macht das Leben in der Stadt lebenswert? Der Kölner Kabarettist Jürgen Becker verbindet damit vor allem "dass man Menschen trifft, mit denen man sich nicht verabredet hat." Doch wie hat sich das Leben in der Stadt durch die Corona-Pandemie verändert? Welche Änderungen etablieren sich langfristig? Wie kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die Digitalisierung in den Städten? Und wie sieht nachhaltiges Leben in der Stadt der Zukunft aus? Über diese und weitere spannende Fragen diskutieren Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel am Wuppertal Institut, und Jürgen Becker in der aktuellen fünften Episode "Die Zukunft der Städte" des Podcasts Zukunftswissen.fm. Am Beispiel der Stadt Köln werfen beide einen Blick auf nachhaltige ...

Weitere Informationen

07.04.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Richtwerte für die Ertragsstabilität von Ackerkulturen: Bessere Wissensgrundlage zur Anpassung an den Klimawandel

Um die Ertragsstabilität, also die Schwankungen der Produktion auf einem Feld über viele Jahre, messen zu können, wird in Zeiten des Klimawandels die Zuverlässigkeit bei der Bestimmung von Ernte- oder Futtererträgen immer wichtiger. Bislang fehlen jedoch einheitliche Methoden, wie die Ertragsstabilität quantifiziert werden kann. Eine aktuelle Veröffentlichung des ZALF-Forschers Dr. Moritz Reckling, gemeinsam mit Forschenden aus sechs weiteren Wissenschaftseinrichtungen, schlägt hierzu neue Richtwerte vor. Das Ziel ist, eine Wissensgrundlage für die Entwicklung stabiler Anbausysteme zu schaffen, die besser an ein sich veränderndes Klima angepasst sind. Der wissenschaftliche Artikel „Methods of yield stability analysis in long-term field experiments. A review“, veröffentlicht in der Zeitschrift Agronomy for Sustainable ...

Weitere Informationen

07.04.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Hauke Schulz gewinnt Outstanding Student Presentation Award der AGU

Die American Geophysical Union hat Hauke Schulz den Preis „Outstanding Student Presentation Award“ verliehen. Er ist Doktorand in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und erhielt den Preis für seinen Vortrag „Characterization and Evolution of Organized Shallow Convection“ während der Konferenz im letzten Jahr.

Weitere Informationen