Neues aus den Partnerinstitutionen

27.01.2019 PIK Potsdam

Deutschland steigt aus der Kohle aus - für die Stabilisierung unseres Klimas

27.01.2019 - Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohle-Kommission hat sich für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle ausgesprochen - mit einem Enddatum in den 2030ern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die politischen Entscheider diese Empfehlung umsetzen. Damit beendet die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt tatsächlich die Nutzung des schmutzigsten fossilen Brennstoffes. Die Kohle-Kommission bestand aus Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Bundesländer, von Umweltverbänden, und aus der Wissenschaft. Fachleute des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) waren eng eingebunden in die schwierigen Verhandlungen. Der Physiker Hans Joachim Schellnhuber, Direktor Emeritus des PIK, war Mitglied der Kommission. Der amtierende Direktor und Chefökonom des Instituts, Ottmar Edenhofer hat in dem Gremium als Berater vorgetragen.

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25.01.2019 Wuppertal Institut

Ministerin Heinen-Esser besucht das Wuppertal Institut

Am 7. Februar 2019 ist Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, ab 9:00 Uhr zu Gast am Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernt die Ministerin beim internen Austausch die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen. Mit Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick sowie zwei Abteilungsleitern des Wuppertal Instituts tauscht sie sich über mögliche Schnittstellen aus. Dabei geht es inhaltlich vor allem um die Kreislaufwirtschaft (Fokus Kunststoff) sowie um "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" und deren Spannungsfelder. Anschließend nimmt Ministerin Heinen-Esser ab 10:00 Uhr an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil. Im TEAM sind Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft ...

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24.01.2019 Wuppertal Institut

Nach Kohleausstieg Tagebau als Pumpspeicherkraftwerk nutzen

Mit fortschreitender Energiewende steigt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix. Deren Angebot variiert im Tagesverlauf – je nach Wetterlage und Saison. Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, sind Energiespeicher notwendig, die große Kapazitäten aufnehmen können. Pumpspeicherkraftwerke sind eine Möglichkeit dafür. Pumpspeicher sind im Vergleich zu anderen bestehenden technologischen Optionen mit großer Speicherkapazität langjährig erprobt und ggf. auch wirtschaftlich. Sie speichern elektrische Energie, indem sie Wasser auf ein höher gelegenes Niveau pumpen. Dieses Wasser fließt später wieder bergab und erzeugt mithilfe von Turbinen und Generatoren elektrischen Strom. Durch die Umwandlung in potenzielle Energie von Wasser wird der Strom gespeichert und zeitversetzt bei Bedarf wieder ins Netz zurückgespeist.

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23.01.2019 Wuppertal Institut

Die Lernenden in den Mittelpunkt stellen

Wie sieht transformative Bildung für eine nachhaltige Entwicklung aus? Was lernen die Beteiligten in Prozessen, die den gesellschaftlichen Wandel voranbringen? Welche Methoden sind dafür besonders vielversprechend? Diese Fragen standen erstmals in dieser Konstellation am 22. Januar 2019 im Fokus der ausgebuchten Tagung "Reallabore, Citizen Science, Service Learning & Co. – Transformative Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung". Rund 160 Teilnehmende aus den unterschiedlichen Communities aus Bildung und Forschung trafen sich in Berlin und diskutierten neue Bildungsformate. Mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen – auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt – formuliert die Agenda 2030 internationale Entwicklungsziele, die weltweit bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Eine Schlüsselrolle zum Erreichen der ...

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21.01.2019 Wuppertal Institut

Verleihung des Forschungspreises "Transformative Wissenschaft"

Das Team unter der Leitung von Dr. Oliver Parodi, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Nachhaltigkeit und Umwelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gewann mit seinem innovativen Reallabor-Konzept "Quartier Zukunft – Labor Stadt" den mit 25.000 Euro dotierten Forschungspreis "Transformative Wissenschaft". Die Verleihung des Forschungspreises fand am 16. Januar 2019 im Schader-Forum im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation statt. "Der Preis ist Balsam für die Seele", freute sich Dr. Oliver Parodi bei der Übergabe des Forschungspreises "Transformative Wissenschaft" und fügte hinzu: "Das Betreiben eines Reallabors hat neben Höhen auch seine Tiefen und dann tut so ein Preis richtig gut." Bereits zum zweiten Mal vergab das Wuppertal Institut und die Zempelin-Stiftung im Stifterverband den ...

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17.01.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Großer Erfolg in der Entwicklung des Ozeanmodells ICON-O

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17.01.2019 PIK Potsdam

Lancet Report: Gesund leben auf einem gesunden Planeten - anders essen und anders produzieren

17.01.2019 - Eine wachsende Bevölkerung von 10 Milliarden bis 2050 nachhaltig und gesund zu ernähren ist möglich, erfordert jedoch substanzielle Veränderungen unseres Speiseplans - das zeigt der neue Report der EAT-Lancet Kommission. Internationale Experten haben mit der wichtigsten medizinischen Fachzeitschrift erstmals umfassende und detaillierte wissenschaftsbasierte Ziele für eine Ernährungsweise vorgelegt, die sowohl die Gesundheit des Menschen als auch die Gesundheit des Planeten schützt. Dazu gehört eine Verdopplung des Gemüseanteils auf dem Teller und eine Halbierung des Konsums von rotem Fleisch und Zucker. Ungesunde Ernährung ist bereits heute eine der größten Ursachen für Gesundheitsrisiken weltweit und zugleich ein Risiko für die Klimastabilität. Johan Rockström, der als designierter Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und ehemaliger Direktor des Stockholm Resilience Centre einer der führenden Forscher zum Thema planetarer Grenzen ist, ist Ko-Leiter der Lancet Kommission und einer der Hauptautoren des Berichts.

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17.01.2019 Wuppertal Institut

Vorkassezähler begleichen Stromrechnung

In Deutschland leben rund 13 Millionen Menschen unter der Einkommensarmutsgrenze und sind daher besonders von den steigenden Stromkosten betroffen. Eine Folge ist die zunehmende Zahl von Zählersperren, die von Energieversorgern bei Zahlungsrückständen veranlasst werden können. Im Jahr 2016 wurden aufgrund ausstehender Zahlungen insgesamt rund 328.000 Zählersperren beauftragt und durchgeführt. Oliver Wagner, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, berichtet in seinem Artikel "Strom per Prepaid. (Un)sichere Energieversorgung mit Nebenwirkungen" über aktuelle Entwicklungen und Aussichten einer neuen Zahlungsmöglichkeit – auch Prepayment Meter (PPM) genannt. Um eine Trennung der Kunden von der Stromversorgung zu vermeiden, bieten immer mehr Energieversorger ihren Kunden ...

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17.01.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Landwirtschaft im Klimawandel: ZALF auf der Internationalen Grünen Woche

ZALF auf der Internationalen Grünen Woche 2019 Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. stellt auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, vom 18.-27. Januar 2019, Forschung zum Thema „Landwirtschaft im Klimawandel“ vor. Hauptexponat am Messestand in Halle 23A der Messe Berlin ist das autonom flugfähige Kleinflugzeug „TRON“. Das ZALF setzt die Drohne zur Fernerkundung von landwirtschaftlich genutzten Flächen ein. Auf der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) können Interessierte am Messestand mithilfe von Virtual Reality selbst einen Rundflug mit der Drohne unternehmen und sich zur Forschung des ZALF informieren.

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16.01.2019 Wuppertal Institut

Lokale und bürgernahe Energiewende

Durch Bürgerenergiegenossenschaften wurde der Ausbau erneuerbarer Energien stark vorangetrieben. Allein im Jahr 2011 gab es 194 Neugründungen. Allerdings ist seit 2012 durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) das Geschäftsmodell "Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz" unattraktiv geworden. In der Folge sank die Anzahl der Neugründungen von Bürgerenergiegenossenschaften stetig. Mit dem Wegfall der für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung, die den wirtschaftlichen Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen ermöglichte, wurde den Bürgerenergiegenossenschaften vielfach die Geschäftsgrundlage entzogen. Das erforderliche Know-how, um unter den neuen Rahmenbedingungen das Kapital der Bürgerinnen und Bürger sicher in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren, übersteigt oftmals die ...

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