Neues aus den Partnerinstitutionen

17.06.2019 PIK Potsdam

Erste Professur für Klimawandel und Gesundheit

17.06.2019 - Macht der Klimawandel krank? Um die Zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und der Bevölkerungsgesundheit zu erforschen, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die bundesweit erste Professur für Klimawandel und Gesundheit an einer medizinischen Fakultät eingerichtet. Für die neue Position konnte jetzt die Medizinerin und Epidemiologin Prof. Dr. Dr. Sabine Gabrysch gewonnen werden.

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17.06.2019 Wuppertal Institut

Umweltintegrität und Ehrgeiz in Marktmechanismen

Vom 17. bis 28. Juni 2019 findet in Bonn die nächste Runde der UN-Klimaverhandlungen statt. Ein Thema der Verhandlungen wird sein, wie die neuen Marktmechanismen unter Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens ausgestaltet werden können. Passend zum Beginn der Verhandlungen hat die Zeitschrift Climate Policy einen neuen Beitrag von Axel Michaelowa und Sonja Butzengeiger von Perspectives Climate Research sowie von Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut veröffentlicht. Im Beitrag gibt das Autorenteam Empfehlungen, wie das Konzept der Zusätzlichkeit unter Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens umgesetzt werden kann. Artikel 6 erlaubt es den Staaten, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge (englisch ...

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13.06.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Methode zur Evaluierung von Erdsystemmodellen

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13.06.2019 PIK Potsdam

Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein

13.06.2019 - Entlang der antarktischen Küste gibt es vielfach Instabilitäten im Eis, die gleichsam darauf warten, ausgelöst zu werden. Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dabei ist genau jene Region, in der die Instabilität durch eine Erwärmung des Ozeans wahrscheinlich bereits eingesetzt hat, auch die Region, die schneller kollabieren wird als jede andere, so Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Auch wenn der vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfaltet und Jahrhunderte andauert, ist die Geschwindigkeit des Eisverlustes in der Antarktis bereits heute ein wichtiger Faktor für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels. Davon werden Hunderte von Millionen Menschen an den Küsten der Welt betroffen sein, von Miami bis Shanghai.

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12.06.2019 Wuppertal Institut

Neue Geschäftsfelder für virtuelle Kraftwerke

Virtuelle Kraftwerke steuern über ein zentrales Leitsystem dezentrale Einheiten im Stromnetz. Zu den dezentralen Einheiten zählen beispielsweise Stromerzeugungsanlagen wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerke und Windenergieanlagen, steuerbare Lasten oder Stromspeicher. Durch die zentrale Steuerung dezentraler Anlagen sind virtuelle Kraftwerke in der Lage, einen Beitrag zur Deckung des steigenden Flexibilitätsbedarf des Stromsystems zu leisten. Die Digitalisierung und die Verfügbarkeit smarter Technologien ermöglichen es, derzeit noch unerschlossene und zukünftig entstehende dezentrale Flexibilitätspotenziale auf der Haushaltsebene zu heben, wodurch sich voraussichtlich zukünftige Geschäftsfelder eröffnen. Im kürzlich erschienenen Artikel "Geschäftsmodelle zur Einbindung dezentraler Anlagen auf Haushaltsebene in Virtuelle

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04.06.2019 Wuppertal Institut

Unterstützung für treibhausgasneutrale Industrie

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlichte kürzlich die "Wasserstoffstudie Nordrhein-Westfalen". Sie diente als Grundlage für die Diskussion der Wasserstoff-Fachtagung der neuen Landesinitiative IN4climate.NRW, bei der sich rund 200 Teilnehmende, darunter Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, austauschten. Das Wuppertal Institut war durch Clemens Schneider, Projektleiter im Forschungsbereich Sektoren und Technologien in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme, vertreten. Er hielt einen Vortrag zum Thema "H2 für eine klimaneutrale Grundstoffindustrie in Nordrhein-Westfalen – Mögliche Rollen". Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, leitete die Podiumsdiskussion zum Thema "Kli

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23.05.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Bundesaußenminister Heiko Maas informierte sich über die Hamburger Klimaforschung

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23.05.2019 Wuppertal Institut

Emissionshandelssysteme erfolgreich aufbauen

Die Umsetzung der Klimaschutzziele von Paris macht eine Verstärkung der Klimaschutzanstrengungen dringend erforderlich. "Carbon Pricing" gilt als ein effektiver und effizienter Ansatz, um die Klimaziele zu möglichst geringen Kosten zu erreichen. Sogenannte Emissionshandelssysteme (ETS) sind eine weitere Möglichkeit Treibhausgasemissionen zu bepreisen, die mithilfe eingeführter Emissionsobergrenzen Gewissheit über das künftige Emissionsniveau bieten. Zahlreiche Länder, neben China auch die Ukraine, Mexiko und Kolumbien, wollen jetzt ein solches Emissionshandelssystems einführen. Zugleich verfügen viele dieser Länder bereits über andere Politikinstrumente, die neben weiteren Effekten, wie Energieeinsparungen, auch Treibhausgasemissionen mindern können. "Somit stellt sich die Frage, ob diese Politikinstrumente zum Aufbau ...

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22.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Plankton statt Sonne?

22.05.2019/Kiel. Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen.

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22.05.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz von Gebäuden

Gebäude in Deutschland verbrauchen heutzutage eine erhebliche Menge Energie – doch das müssten sie eigentlich nicht. Grund für das immense Ausmaß ihres Energiebedarfs in Form von physikalisch anspruchsarmer Niedertemperaturwärme ist nämlich größtenteils eine "falsche" Auslegung in den vergangenen Jahrzehnten. Seit der Energiekrise 1973 wird die energetische Mindest-Qualität von Gebäuden in Deutschland gesetzlich (EnEG) reguliert. Gebäude sind demnach so auszulegen, dass ein unnötiger Energieverbrauch unterbleibt. Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, geht in seinem kürzlich erschienenen Artikel auf einen konzeptionellen Mangel in der wirtschaftlichen Auslegung der Energieeffizienz von Gebäuden im Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ein, welches das EnEG ablösen wird. Er beschreibt, ...

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