Neues aus den Partnerinstitutionen

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Alternative Strom-Initiativen

Alternative Strom-Initiativen sind sozio-ökologische Innovationen, die wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung von Städten beitragen. Andrea Wiesholzer hat in ihrer Masterarbeit "Socio-Ecological Innovations in the Context of the German 'Energiewende'", die sie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde verfasste, solche sozio-ökologischen Innovationen anhand mehrerer Beispiele analysiert. Die Autorin legte den Fokus auf die Fragestellung, wie die Energiewende durch sozial-ökologische Innovationen befördert werden kann. Damit befasste sie sich mit einem Thema, das bei Kommunen und Landkreisen zurzeit einen hohen Stellenwert einnimmt. Bislang wurde dem Aspekt sozio-ökologischer Innovationen weder in der kommunalen Praxis noch in der Wissenschaft genug Beachtung geschenkt, weshalb die Ergebnisse der Studienarbeit fü

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04.01.2019 Wuppertal Institut

Klimaschutzbeitrag maximieren

Ende Oktober 2018 organisierten das Wuppertal Institut, INFRAS und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin den Workshop "Maximising the Mitigation Impact of the Article 6.4 Mechanism". Jetzt steht der Workshop-Bericht zum Download zur Verfügung. Unter Artikel 6.4 etablierte das Pariser Klimaabkommen einen neuen Mechanismus, der Emissionsreduktionen und nachhaltige Entwicklung fördern soll. Artikel 6 des Pariser Abkommens verlangt einen Paradigmenwechsel für marktbasierte Mechanismen. Unter dem Kyoto-Protokoll konnten alle Emissionsreduktionen, die mit seinen flexiblen Mechanismen erzielt wurden, vom Käuferland auf sein Emissionsziel angerechnet werden. Der Netto-Nutzen für das Klima lag bei Null. Unter dem Pariser Abkommen soll marktbasierte Zusammenarbeit

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Australiens Zukunft als "Energie-Supermacht"

In der Vergangenheit konnte Australien seine erfolgreiche Entwicklung, sein Energiesystem und einen großen Teil seiner Exporterlöse aus eigenen enormen fossilen Energieressourcen wie Kohle und Gas aufbauen. Dieser Ressourcensegen kann zum Fluch werden, wenn weltweite Strategien in Richtung Dekarbonisierung umgesetzt werden und der Wechsel vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter nicht rechtzeitig geplant ist. Australien gilt als sogenannte "Energie-Supermacht". In Zukunft soll diese historisch aufgebaute Stärke nicht mehr wie bisher auf fossilen Brennstoffen basieren, sondern muss auf die vielfältigen Potenziale erneuerbarer Energien und der Effizienz umschwenken. Ein schneller Einsatz erneuerbarer Energien, kombiniert mit einer massiven Steigerung der Energieeffizienz kann den notwendigen Beitrag zum Klima- und ...

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Südkorea und Deutschland tauschen Erfahrungen aus

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Prof. Sun-Jin Yun, Vorsitzende der Korea Energy Information Culture Agency (KEIA), trafen sich am 19. November 2018 am Wuppertal Institut, um über die Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Südkorea zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und damit den Auftakt für eine zukünftige Zusammenarbeit zu machen. Die koreanische Regierung rief KEIA mit dem Ziel ins Leben, sich künftig um die Fortentwicklung der Energiewende in Südkorea zu kümmern und internationale Erfahrungen in den koreanischen Entwicklungsprozess einzubringen. Manfred Fischedick und Sun-Jin Yun diskutierten konkret, wie sich die energie- und klimapolitischen Ziele sowie die Umsetzungspläne Koreas umsetzen lassen. Zudem erörterten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ...

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21.12.2018 Wuppertal Institut

UNFCCC-Prozess und Klimakonferenz

Was kann vom UNFCCC-Prozess und dem Pariser Klimaabkommen erwartet werden? Um einen transformativen Wandel zu erreichen, müssen bestehende, nicht nachhaltige Routinen, die in sozioökonomische Systeme eingebettet sind, in neue und nachhaltige Routinen umgewandelt werden. Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel, beide Projektleiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, Christiane Beuermann, stellvertretende Abteilungsleiterin derselben Abteilung, und Hermann E. Ott, ehemaliger und langjähriger Mitarbeiter des Wuppertal Instituts und inzwischen Leiter des Deutschlandbüros von Client Earth, konzeptualisieren in ihrem Artikel "UNFCCC before and after Paris – what's necessary for an effective climate regime?" die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Conventions on ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut übergibt Hinweise des "TEAM Nachhaltigkeit"

Im Jahr 2019 steht die Fortschreibung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen (NRW) im Mittelpunkt des Regierungshandelns. Um das Ziel- und Indikatorensystem weiterzuentwickeln, verfasste das TEAM Nachhaltigkeit einen kritisch-konstruktiven Beitrag, der dabei hilft, den NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht künftig weiterzuentwickeln. Das TEAM Nachhaltigkeit setzt sich aus nachhaltigkeitsrelevanten gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren des Landes NRW zusammen und vereint damit unterschiedliche gesellschaftliche Sichtweisen für die Nachhaltigkeitsdebatte. Es dient der beratenden, diskursiven Begleitung des Forschungsprojekts zur "Fallstudie Nachhaltigkeitsstrategie NRW" am Wuppertal Institut und ist damit mittelbar an der (Weiter-)Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus der Stakeholder-Perspektive ...

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20.12.2018 Deutsches Klimarechenzentrum

NFDI4Earth-Plenumstreffen

Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Erdsystemforschung: NFDI4Earth

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für den kommunalen Fortschritt

Am 3. Dezember 2018 fand am Wuppertal Institut die Veranstaltung "JRF vor Ort: Neue Wege für den kommunalen Fortschritt" statt, in der über die Arbeit von kommunalen Innovationslaboren referiert wurde. Als Referierenden bezogen sich der Wissenschaftler Jürgen Schultze der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, der Projektleiter der "Kommunalen Labore sozialer Innovation" – kurz KoSI-LAB – Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter vom Wuppertal Institut und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Mona Wallraff vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in ihren Impulsvorträgen schwerpunktmäßig auf die praktischen Erfahrungen, die innerhalb der KoSI-LABs gesammelt werden konnten. Die KoSI-LABs sind Reallabore in Wuppertal und Dortmund, die in Kooperation zwischen dem Wuppertal Institut und der ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Klimawandel erfordert tiefgreifende strukturelle Veränderungen

Um den voranschreitenden Klimawandel zu stoppen und einen weiteren Verlust der Biodiversität zu verhindern, bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen in gesellschaftlichen Teilsystemen wie dem Energiesystem und dem Verkehrssystem. Solch ein tiefgreifender Wandel umfasst untereinander wechselwirkende Veränderungen in Technologien, Ökonomie, Gesetzen und Regularien sowie im Verhalten. Das Forschungsfeld der Modellierung, das sich mit komplexen sozio-technischen Veränderungsprozessen beschäftigt, hat hohe Relevanz für ein besseres Verständnis sowie für die Governance solcher Prozesse. Das Autorenteam untersuchte verschiedene Modellierungsansätze bezüglich ihrer Eignung zur Erforschung komplexer sozio-technischer Veränderungsprozesse im Beitrag "Modelling Sustainability Transitions: An Assessment of Approaches ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Klimaschutz und Menschenrechte miteinander vereinbaren

Klimaschutzmaßnahmen können sich negativ auf die Einhaltung der Menschenrechte auswirken. Nach langen Diskussionen enthält das Pariser Klimaabkommen daher als erstes internationales Umweltabkommen einen Bezug auf die Menschenrechte. Bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen geht es nicht allein darum Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, sondern auch die Menschenrechte zu respektieren und zu fördern. Das Klimaabkommen verweist auf das Recht auf Gesundheit, die Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, Migranten, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen in sozial schwachen Situationen, das Recht auf Entwicklung sowie auf Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Die Verweise auf die Menschenrechte im Pariser Klimaabkommen sind ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus

Am 15. Dezember 2018 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz mit der Verabschiedung des "Katowice Climate Package". Dieses Paket von Entscheidungen macht das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif, indem es detaillierte Leitlinien für die Umsetzung der einzelnen Elemente des Abkommens vorgibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Konferenz in Katowice hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Katowice die 24. Konferenz der ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für politikbasierten Emissionshandel

Die Verabschiedung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens brachte erneut eine Debatte über die Erzeugung von Emissionsreduktionsgutschriften auf Grundlage nationaler Politiken ins Rollen. Nationale Politiken waren im Rahmen der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls nicht als Projektaktivitäten förderfähig. Das Pariser Abkommen eröffnet die Möglichkeit einer solchen Politikanrechnung, bietet aber auch einen völlig neuen Kontext: Universelle Beteiligung, ehrgeizige langfristige Ziele und national definierte Beiträge, die im Laufe der Zeit verschärft werden sollen. Das JIKO Policy Paper 04/2018 "Challenges and Opportunities of Policy-based Cooperation under Article 6 of the Paris Agreement" zeigt, dass politikbasierte Kooperationsformen mit diesen veränderten Rahmenbedingungen eine weitere komplexe Ebene erhalten.&nb

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19.12.2018 PIK Potsdam

Keine Pause bei der globalen Erwärmung – Forscher entwirren angebliche Verlangsamung

19.12.2018 - Die fortschreitende Klimaerwärmung ist heute offensichtlich: Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, der jüngste Sommer brachte Wetterextreme auf der gesamten Nordhalbkugel, der Forschungsstand ist eindeutig. Noch vor ein paar Jahren jedoch wurde von manchen Medien und einigen Experten eine vermeintliche Pause der globalen Erwärmung diskutiert – obwohl es nie statistische Belege für eine nennenswerte Verlangsamung gegeben hat, wie neue Forschung jetzt bestätigt. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat die Verwirrung um die angebliche Erwärmungspause gründlich analysiert. Ihre zwei nun veröffentlichten Studien zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt belastbare Belege für eine signifikante Pause oder Verlangsamung der globalen Erwärmung gab.

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18.12.2018 Wuppertal Institut

Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2019

Im Dezember 2018 wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) zum elften Mal verliehen und zeichnete in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung aus. Ehrenpreise erhielten US-Schauspieler Richard Gere, die westafrikanische Sängerin Angélique Kidjo sowie der irische Musiker Rea Garvey für soziales und ökologisches Engagement. Im Mittelpunkt von Europas größter Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement standen die Akteurinnen und Akteure und Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Sparte "Globale Partnerschaften" 2019 ging an die Städtepartnerschaft von Wernigerode und Hoi An (Vietnam) sowie an die Partnerschaft zwischen den Firmen ...

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17.12.2018 PIK Potsdam

Klimaplan für Deutschland und Europa: Ökonomen schlagen CO2-Preisreform vor

03.12.2018 - Die UN-Umweltagentur hat sich vor wenigen Tagen für eine internationale grüne Steuer-Reform stark gemacht – jetzt haben Ökonomen direkt vor dem Start des Klimagipfels im polnischen Kattowitz ein neues Konzept für eine CO2-Preisrefom in Deutschland und Europa vorgelegt. Das Magazin SPIEGEL hat hierüber am Wochenende vorab groß berichtet. Gemeinsam entwerfen der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen Christoph Schmidt vom RWI Essen und Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) sowie des Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC), Eckpunkte für einen marktwirtschaftlichen Weg raus aus der Kohle. Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 soll teurer werden, zugleich aber die Stromsteuer billiger. Ein sozial gerechter und effizienter Übergang zu nachhaltigem Wirtschaften ist möglich, so die Professoren, die beide zur Leibniz-Gemeinschaft gehören. Würde der Ausstoß von Treibhausgasen hingegen nicht gemindert, so drohen ökonomische Klimaschäden ungekannten Ausmaßes.

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13.12.2018 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Du bist, was Du isst

Frankfurt am Main, den 13.12.2018. Sich von dem ernähren, was regional wächst - was heute in Mode ist, war für den Urmenschen alltäglich. WissenschaftlerInnen der Senckenberg Gesellschaft für

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12.12.2018 PIK Potsdam

Rekordnasse und rekordtrockene Monate in verschiedenen Regionen weltweit angestiegen: Klimawandel bringt mehr Niederschlagsextreme

12.12.2018 - Niederschlagsextreme werden in Regionen auf der ganzen Welt mehr und mehr beobachtet - sowohl nasse als auch trockene Rekorde, das zeigt eine neue Studie. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen: der Osten und die Mitte der USA, Nordeuropa und Nordasien erleben schwere Regenfälle, die in jüngster Zeit zu schlimmen Überschwemmungen geführt haben. Im Gegensatz dazu gibt es in den meisten afrikanischen Regionen häufiger Monate mit zu wenig Regen. Die Studie ist die erste, die systematisch die Veränderungen der monatlichen Rekord-Niederschlagsereignisse aus aller Welt analysiert und quantifiziert, basierend auf Daten von rund 50.000 Wetterstationen weltweit. Es wird seit langem erwartet, dass der Klimawandel verursacht durch die Treibhausgase aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe die Niederschlagsmuster durcheinander bringt.

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12.12.2018 Wuppertal Institut

Leveraging Domestic and International Finance for Nigeria's NDC Implementation

Since ratification of the Paris Agreement in March 2017, Nigeria has prepared five sectoral action plans to guide implementation of its NDC and launched a domestic green bond to mobilize green finance for NDC aligned projects. Nigeria participates in the Climate Finance Accelerator to attract blended finance to NDC aligned projects esp. in climate-smart agriculture and renewable energy. An international advisory group has been created to mobilize finance and investment and the project pipeline is being developed further by the CFA to fully realize the NDC potential. In parallel, work is underway towards updating the NDC in 2019. The Nigeria INDC was developed using a LEAP model. The electricity sector is one central component: energy access is low and meeting demand is essential for inclusive sustainable growth of the economy. ...

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30.11.2018 Wuppertal Institut

Reallabor gewinnt Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Wie funktioniert nachhaltiges Leben im Quartier? Wie sollten unsere Städte von morgen aussehen? Wie muss ein zukunftsfähiger urbaner Wandel gestaltet werden? Um das herauszufinden, testet ein Forscherteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit Projektpartnern neue Ideen in der Karlsruher Oststadt. Das Reallabor "Quartier Zukunft – Labor Stadt" soll helfen, die Lebensqualität zu steigern und das Leben nachhaltiger zu gestalten. Das Team unter der Leitung von Dr. Oliver Parodi gewinnt mit ihrem innovativen Reallabor-Konzept den mit 25.000 Euro dotierten Forschungspreis "Transformative Wissenschaft". Bereits zum zweiten Mal vergeben das Wuppertal Institut und die Zempelin-Stiftung im Stifterverband den Forschungspreis. Die offizielle Preisverleihung findet am 16. Januar 2019 im Rahmen der "Darmstädter Tage der ...

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29.11.2018 Wuppertal Institut

COP24 muss den Weg von der Regelsetzung zur Umsetzung ebnen

Vom 2. bis 14. Dezember 2018 findet in Katowice/Polen die 24. Weltklimakonferenz statt. Sie soll die Detailregeln vereinbaren, die noch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens fehlen. Außerdem soll sie den Startschuss dafür geben, dass die einzelnen Staaten für sich ehrgeizigere Klimaschutzbeiträge festlegen. Das Wuppertal Institut beobachtet kontinuierlich seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und analysiert die Ergebnisse. In begleitenden Veranstaltungen auf der COP stellt es seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Zusätzlich finden zahlreiche Sideevents zu zentralen Zukunftsthemen statt, mit denen das Wuppertal Institut Diskussionsimpulse für die Verhandlungen geben wird. Im Dezember blickt die Welt nach Katowice, wenn dort die 24. ...

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29.11.2018 Wuppertal Institut

Guthabenzahlung für Strom

Der private Stromverbrauch macht einen nennenswerten Anteil der Gesamtausgaben eines Haushalts aus. Gleichzeitig ist die Versorgung mit Strom eine wichtige Voraussetzung für ein menschenwürdiges Dasein und zur sozialen Teilhabe in modernen Gesellschaften. Die Verfügbarkeit von Strom kann somit auch als Grundlage der sozialen Organisation betrachtet werden. Die Haushaltsausgaben für Strom in Deutschland sind um rund 95 Prozent zwischen 1997 und 2017 gestiegen und hat zu einer zunehmenden Verschuldung bei den Versorgungsunternehmen geführt. Infolgedessen kam es laut des Entwurfs des kürzlich öffentlich gewordenen Monitoring-Berichts der Bundesnetzagentur zu fast 344.000 Stromsperren – etwa 14.000 mehr als im Vorjahr. Viele Haushalte leiden unter erhöhten Stromkosten und gleichzeitig einem immer geringeren Einkommen. Wegen der ...

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28.11.2018 Wuppertal Institut

Nachhaltige Gebäude in China finanzieren

In den vergangenen zehn Jahren setzte die chinesische Regierung mehrere Strategien zur Förderung nachhaltiger Gebäude um. Unter anderem bietet die öffentliche Finanzierung einen wichtigen Anreiz für verschiedene Akteure, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern und umweltfreundliche Gebäude zu bauen. Es ist jedoch offensichtlich, dass Subventionen allein bei weitem nicht ausreichen, um nachhaltige Gebäudesanierung und -entwicklung in China zu etablieren. Grüne Finanzierungskanäle und -instrumente sind unerlässlich, um private Investitionen anzureizen und die immensen finanziellen Lücken zu schließen. Gleichzeitig wird die grüne Finanzierung zu einem Mainstream-Thema sowohl für Finanzinstitute als auch für politische Entscheidungsträger weltweit und hat sich in China rasant entwickelt. Bisher hat der Bausektor ...

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26.11.2018 Wuppertal Institut

Clean Air - Common Value

Regionen und Städte sind wichtige Akteure des Klimawandels. Ihre Aktivitäten werden im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen zunehmend anerkannt. Lokale Emissionen aus Mobilität, Wärme- und Stromerzeugung sind entscheidend für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Schlesien hat Strategien entwickelt und Gesetze zur Verbesserung der Luftqualität in der Region verabschiedet; Nordrhein-Westfalen unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung und Pilotprojekte für emissionsfreie Innenstädte. Hauts-de-France motiviert die Menschen, Energie zu sparen und befasst sich mit dem Thema Energiearmut.  Anhand von Beispielen werden in der Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern von Städten, Regionen und Forschungseinrichtungen Ansätze zur Reduzierung der CO2-Emissionen diskutiert. Darüber hinaus wird thematisiert, ...

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26.11.2018 Wuppertal Institut

What's at Stake at COP24?

Die Veranstaltungsreihe startet mit einer Einführung in die Grundprinzipien, Hintergründe und Zukunftsaussichten der internationalen Klimapolitik. Die Veranstaltung ist offen für die allgemeine Öffentlichkeit und wird für interessierte Bürgerinnen und Bürger beleuchten, was am Veranstaltungsort passiert, welche Themen verhandelt werden, und was die Aussichten auf eine erfolgreiche Konferenz sind. Zudem werden die Redner hervorheben, welche Folgen sich aus dem Pariser Abkommen und COP24 für ihre Gastgeber ergeben: Katowice, Schlesien und Polen. Moderator: Andrzej Blachowicz (Managing Director of Climate Strategies) Vorträge Introduction to UNFCCC and the Paris Agreement (Lukas Hermwille, Prokeltiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut) What is at stake at COP24 in Katowice? (Wolfgang ...

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26.11.2018 Wuppertal Institut

COP24 in Katowice: Silesia Climate Lounge

Die nächste Weltklimakonferenz, COP24, findet vom 2. bis zum 14. Dezember 2018 im schlesischen Katowice in Polen statt. Die Woiwodschaft Schlesien und die Regierungen von Hauts-de-France und Nordrhein-Westfalen haben seit vielen Jahren im Rahmen des sogenannten "Weimarer Dreiecks" eine enge Beziehung und lebhaften Austausch sowohl auf der politischen als auch auf der Verwaltungsebene. Alle drei Regionen waren in der Vergangenheit Zentren der Kohle- und Stahlproduktion und stehen nun vor sehr ähnlichen Herausforderungen des Strukturwandels. Die drei Regionen ergreifen daher die Gelegenheit der COP24, um eine Veranstaltungsreihe zu einem wichtigen Teil ihrer Zusammenarbeit zu organisieren: Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung. Partner der Veranstaltungen sind das Wuppertal Institut und die EnergieAgentur.NRW. Programm der drei ...

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23.11.2018 Wuppertal Institut

Globale Klima-Governance als Übersetzer globalen Wandels

Anthropozän ist zu einem Schlagwort für die Umwelt geworden. Es bezeichnet eine neue geologische Epoche, die vom Menschen dominiert wird. Die daraus resultierenden Folgen sind weltweit auf der Erdoberfläche nachweisbar, die Veränderungen unumkehrbar. Daher ist eine Neuausrichtig der Regierungsführung notwendig, um weitere katastrophale Veränderungen der (Natur-)Katastrophen zu verhindern. Expertinnen und Experten sind sich einig, dass eine entsprechend grundlegende Transformation der globalen Volkswirtschaften sowie der Gesellschaften notwendig ist. Diese Hypothese hat eine Debatte nicht nur über die geowissenschaftliche Definition des Anthropozäns ausgelöst, sondern zunehmend auch in den Sozialwissenschaften. Der spezifische Beitrag der sozialwissenschaftlichen Disziplinen und insbesondere der Politikwissenschaft muss jedoch

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21.11.2018 Wuppertal Institut

Nachhaltig leben in Nordrhein-Westfalen

Das Sustainable-Lifestyle-Accelerator-Projekt engagiert weltweit Haushalte, die mithelfen, nachhaltige Lebensstile zu erforschen. Mit der fachkundigen Unterstützung von Expertinnen und Experten können Haushalte testen, was das in der Praxis bedeutet. Teilnehmende, die sich in anderen Städten schon am Projekt beteiligten, sagen, dass ihr Leben dadurch nicht nur ressourcenleichter, sondern auch ein Stück weit glücklicher geworden ist. Jetzt sucht die Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren des Wuppertal Instituts Menschen aus Nordrhein-Westfalen (NRW). Bewerbungen aus anderen Bundesländern sind ebenfalls willkommen. Interessierte, die sich umweltfreundlich und gesund ernähren, besser wohnen, sich ökologisch fortbewegen und ihren Konsum reduzieren wollen, können mitmachen und ihre Lebensqualität steigern. Weitere ...

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20.11.2018 CliSAP RSS Feed

Wassermangel! Wenn mit dem Klimawandel die Elefanten ins Dorf kommen

Wir hörten das Donnern schon kilometerweit entfernt. Eine Herde afrikanischer Elefanten näherte sich dem kleinen Dorf in Namibia, in dem ich während meiner Forschungsaufenthalte lebe. Normalerweise meiden Elefanten die Dörfer. Doch wir ahnten, was die Tiere an diesem Nachmittag suchten. Sie konnten es über große Distanzen bei uns riechen: Wasser.

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16.11.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Satelliten beobachten die Landwirtschaft in Deutschland

Forscherinnen und Forscher der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. haben mithilfe des „Maschinellen Lernens“ eine Methode entworfen, die es ermöglicht, aktuell angebaute Ackerkulturen von Satelliten aus zu bestimmen. Mit diesen Daten werden Simulationsmodelle zum besseren Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Klima, Mensch, Pflanzen und Boden zukünftig noch effizienter.

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16.11.2018 Wuppertal Institut

Staus besser einschätzen lernen

Verkehrsstau stellt in vielen Städten der Welt aufgrund zunehmender Urbanisierung und dem damit verbundenen erhöhten Verkehrsaufkommen ein wachsendes Problem dar. Im Fokus des traditionellen Verständnisses von Stauvermeidung steht der motorisierte Individualverkehr. Aus diesem Grund konzentrieren sich Maßnahmen zur Reduktion von Verkehrsdichte nach wie vor häufig darauf, mehr Platz für Autos zu schaffen. Der zusätzlich geschaffene Straßenraum kann jedoch mittel- bis langfristig zu mehr Nachfrage nach Pkw-Mobilität führen und in der Konsequenz kann das Ausmaß städtischer Pkw-Überlastung noch drastischer werden. Dr.-Ing. Frederic Rudolph, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik im Forschungsbereich Internationale Mobilität am Wuppertal Institut, und Tamás Mátrai, Doktorand der Budapest ...

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15.11.2018 Wuppertal Institut

GJETC 2.0

Am 14. und 15. November 2018 fand die 5. Ratssitzung des German-Japanese Energy Transition Council (GJETC) in Tokio statt. Sie läutete gleichzeitig die zweite Arbeitsphase des deutsch-japanischen Wissenschaftsrates ein. Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit, die in einem 800-seitigen Studienprogramm und einem im April 2018 veröffentlichten Abschlussbericht gipfelte, setzt der GJETC seine Arbeit in einer zweiten Phase ab diesem Herbst fort. Dank der erneuten Unterstützung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), das Auswärtige Amt und das Japanische Ministerium für Wirtschaft und Handel (METI) wird der unabhängig arbeitende Rat in den kommenden zwei Jahren eigenständig Ideen und alternative Optionen für eine langfristige und nachhaltige Energieversorgung in beiden Ländern entwickeln. "Da die langfristigen ...

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13.11.2018 Wuppertal Institut

Kunststoffabfall verwerten mit regionalen Blockchain-Netzwerken

Ein Konsortium unter Federführung des Wuppertal Instituts beschäftigt sich mit der Frage, ob der Einsatz der Blockchain-Technologie in regionalen Netzwerken zur Vermeidung von Kunststoffabfällen beitragen kann und in welchen Geschäftsmodellen dies möglich ist. Die Forscherinnen und Forscher analysierten die aktuelle Marktsituation und verschiedene Geschäftsmodelle für den Einsatz von Blockchains zur Vermeidung von Kunststoffabfällen. Zwölf ausgewählte Expertinnen und Experten entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette aus Deutschland und Großbritannien kamen zum Workshop, um über den aktuellen Stand und die zukünftigen Optionen regionaler Blockchain Netzwerke zu sprechen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass zuverlässige und sichere Daten erzeugt, übertragen, analysiert und gespeichert ...

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12.11.2018 Wuppertal Institut

Textile Objekte veranschaulichen Nachhaltigkeitsziele

Masterstudierende der Hochschule Niederrhein haben für die Ausstellung "Sustainable Development Goals" die 17 Nachhaltigkeitsziele mithilfe von textilen Objekten interpretiert. Die Kollektion begann als Hochschulprojekt und tourt nun als Wanderausstellung durch Deutschland. Vom 12. November bis 14. Dezember 2018 ist die Textilausstellung im Foyer des Wuppertal Instituts zu sehen. Die Idee zum Projekt entstand während der Preisverleihung eines Designwettbewerbs in Berlin 2017. Während des Wintersemesters 2017/2018 entwarfen die Studierenden des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein während der dreimonatigen Projektphase zu den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) textile Objekte. Dank des über die Projektphase hinausgehenden Engagements der Studierenden konnten ...

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08.11.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Eine Million Jahre Niederschlags-Geschichte des Monsuns rekonstruiert

08.11.2018/Kiel. Der Indische oder auch Südasiatische Monsun bestimmt mit seinen Wind- und Niederschlagsmustern das Leben von mehreren Milliarden Menschen. Neuere Studien deuten darauf hin, dass seine Funktionsweise komplexer ist, als bisher angenommen. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlichten jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications eine Rekonstruktion der Niederschläge über dem östlichen Indischen Ozean während der vergangenen eine Million Jahre. Sie zeigt bisher kaum beachtete Verbindungen mit steuernden Prozessen auf der Südhalbkugel.

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07.11.2018 Wuppertal Institut

Indiens Fortschritte beim Klimaschutz

Während der kommenden Klimaverhandlung der Vereinten Nationen (Conference of the Parties, COP24) im Dezember dieses Jahres, ziehen die Länder ihre erste Bilanz der Klimaschutzmaßnahmen nach dem Pariser Abkommen. Im Vorfeld dazu bewertet das Paper "Is India pulling its weight?" von Aniruddh Mohan und Timon Wehnert vom Wuppertal Institut die Klimapolitik Indiens im Vergleich zu den nationalen Energieplänen. Die Autoren stellen fest, dass Indien zwar auf einem guten Weg ist, seine national festgelegten Beitragsziele (Nationally Determined Contributions, NDCs) zu erfüllen, dass diese Ziele jedoch in Anbetracht des nationalen energiepolitischen Kontextes eher bescheiden waren. Darüber hinaus bestehe eine erhebliche Unsicherheit über die indische Energiepolitik nach 2030 – und wenn die aktuellen Pläne zustande kommen, werde das 2-G

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01.11.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Der Ozean nimmt mehr Wärme auf als vermutet

01.11.2018/Kiel. Die Ozeane nehmen 90 Prozent der zusätzlichen Wärmeenergie auf, die aufgrund steigender Treibhauskonzentrationen in der Atmosphäre entsteht. Forscherinnen und Forscher der University of California, San Diego, der Princeton University, des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel sowie Kollegen aus Frankreich und China haben jetzt mit einer neuen Methode die bisherigen Berechnungen der Wärme-Aufnahme im Ozean überprüft. Wie sie heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature veröffentlichen, haben die Meere in den vergangenen 25 Jahren demnach sogar deutlich mehr Wärme aufgenommen, als bisher berechnete Durchschnittswerte vermuten ließen.

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31.10.2018 Wuppertal Institut

Streitpunkt Wachstum

Ein neues Gutachten zeigt: Green Growth reicht nicht als alleinige Strategie für umweltpolitisches Handeln – das Konzept Degrowth ebenso wenig. Daher schlagen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Wuppertal Instituts in ihrer neuen Studie eine sogenannte "vorsorgeorientierte Postwachstumsposition" vor. Die Konferenz "Herausforderungen Wachstumsunabhängigkeit" lotet zu diesem Zweck am 5. November 2018 in Berlin politische Implikationen aus. Das Wohlergehen weltweit hängt davon ab, ob es gelingt, die ökologischen Grenzen des Planeten einzuhalten. Der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC zum 1,5-Grad-Ziel zeigt die Dringlichkeit einer globalen gesellschaftlichen Transformation. Was folgt daraus für eine ...

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31.10.2018 Wuppertal Institut

Das Dilemma der Mobilitätswende umgehen

Die Veranstaltung "Elektromobilität – Innovationen und Lösungen aus NRW" am 10. Oktober 2018, die mit 200 Gästen ausgebucht war, genoss besondere Aktualität. Nach dem heißen Jahrhundertsommer und immer noch sommerlichen Temperaturen bei der Veranstaltung Mitte Oktober wurde die Bedeutung des Pariser Klimaschutzabkommens deutlich. Dennoch wurde nur wenige Wochen vorher verkündet, dass Deutschland die Klimaziele verpassen werde. Im Diesel-Streit hatte sich die große Koalition wenige Tage zuvor nach langem Ringen mit den Automobilkonzernen auf ein Diesel-Paket geeinigt, um Fahrverbote in deutschen Städten zu vermeiden. Zeitgleich besetzten Aktivistinnen und Aktivisten den Hambacher Forst, forderten das Ende des Braunkohletagebaus und erwirkten einen Rodungsstopp des alten Waldstücks. Diese Hintergründe rahmten die ...

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30.10.2018 Wuppertal Institut

Gemeinsam für den Klimaschutz

Innovative Lösungen für lokale Herausforderungen des Klimaschutzes finden – mit dieser Zielsetzung fand am 26. und 27. Oktober der "Climathon" in 113 Städten auf sechs Kontinenten statt. Erstmals mit dabei: Wuppertal. Veranstalter waren die Bergische Universität Wuppertal, die Neue Effizienz, Climate-KIC und das Wuppertal Institut. Der Climathon ist ein 24-stündiger Ideenmarathon zur Entwicklung innovativer Lösungen für lokale Herausforderungen des Klimawandels in Städten. Beim ersten Wuppertaler Climathon beteiligten sich über 50 Interessierte aus Unternehmen, Politik, Gesellschaft und Forschung, die in Teams an relevanten Klimaherausforderungen für Wuppertal arbeiteten. Zudem war eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteuren aus der Region, unter anderem aus kleinen und großen Unternehmen, Start-ups sowie Gründ

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30.10.2018 CliSAP RSS Feed

Sechs Thesen für eine konstruktive Klima-Kommunikation

Trotz unseres umfassenden Wissens zum Klimawandel ist kein Rückgang der Kohlendioxid-Emissionen zu beobachten. Sechs Empfehlungen, wie eine bessere Klima-Kommunikation mehr Menschen in ihrem Alltag erreicht und den Klimaschutz voranbringt, hat Experte Prof. Dr. Michael Brüggemann formuliert.

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29.10.2018 Wuppertal Institut

Transformative Wege einschlagen

Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, dass die Staaten alle fünf Jahre ihre Minderungsverpflichtungen erneuern und verschärfen. Das ist auch dringend nötig, denn bisher sind die Staaten weit davon entfernt ihre selbstgesteckten Ziele, die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius, zu erreichen. Eine erste Erhöhung der Ambition sollte bestenfalls schon vor 2020 erfolgen, wenn die ersten sogenannten Nationally Determined Contributions (NDCs) umgesetzt werden müssen. Dafür wurde ein Prozess ins Leben gerufen: der sogenannte Talanoa-Dialog. Eingeführt hat die Regierung von Fidschi diesen Prozess, die die Leitung der letztjährigen UN-Klimakonferenz übernommen hat. So folgt der Dialog einem pazifischen Brauch zur Lösung von Konflikten und zum gesellschaftlichen Austausch. Dabei leiten stets drei Fragen die ...

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26.10.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Mais und Weizen - fit für Dürre und Hitze: Inforadio berichtet

Mais und Weizen - fit für Dürre und Hitze Der heiße trockene Sommer 2018 hat in Deutschland zu enormen Ernteverlusten geführt. Da solche Extreme in Zukunft zunehmen werden, ist die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel wichtig. Der Züchtung resistenter Kulturen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Dabei ist es wichtig zu wissen, ob Pflanzen mehr unter Hitze oder Dürre leiden. Ein internationales Forscherteam am ZALF gibt erstmals Antworten dazu. Maren Schibilsky fasst zusammen.

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25.10.2018 Wuppertal Institut

Energie für alle zugänglich machen

Der Zugang zu sauberen und bezahlbaren Energiedienstleistungen ist ein wichtiger Faktor für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung im Globalen Süden. Dezentrale Energiesysteme können eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Energie für die Menschen spielen, die derzeit keinen Zugang zu modernen Energiedienstleistungen haben. Dementsprechend werden in Entwicklungs- und Schwellenländern immer mehr dezentrale Energieprojekte implementiert. Trotz der großen Zahl von Energieentwicklungsprojekten gibt es jedoch nur wenig Wissen darüber, welchen tatsächlichen Beitrag sie zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Im Artikel "Impact pathways of small-scale energy projects in the global south – Findings from a systematic evaluation" befassen sich Dr. Julia Terrapon-Pfaff, Dr. Marie-Christine Gröne, Carmen Dienst und

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23.10.2018 CliSAP RSS Feed

Konferenz der drei norddeutschen Exzellenzcluster in Berlin

Mehr als 220 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Exzellenzcluster für Ozean- und Klimaforschung aus Bremen, Kiel und Hamburg haben sich im Berliner Umweltforum zur Konferenz „Ozean – Klima – Nachhaltigkeit“ getroffen. Im Fokus standen zentrale Ergebnisse aus mehr als zehn Jahren Forschung.

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22.10.2018 CliSAP RSS Feed

Naturschutz mit Lücken

Computerprogramm spürt die besten Flächen für fehlende Schutzgebiete auf.

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15.10.2018 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Neue Erkenntnisse über Dürre und Hitzeanfälligkeit

Zu heiß und zu trocken: Im Sommer 2018 gab es in einigen Regionen Deutschlands Ernteverluste von bis zu 50 Prozent. Da solche Wetterextreme in Zukunft wahrscheinlich zunehmen werden, ist die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel von entscheidender Bedeutung. Wichtige Strategien sind die agronomisches Management und die Züchtung resistenterer Anbaukulturen. Für Pflanzenzüchter ist es dabei wichtig zu wissen, ob Pflanzen anfälliger für Hitze oder Dürre sind. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) gibt neue Antworten auf diese Frage. Seine aktuelle Studie wurde gerade in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht.

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12.10.2018 Wuppertal Institut

Monitoringbericht zur "Grünen Hauptstadt Europas 2017" vorgestellt

Der Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" zeichnet seit 2008 Großstädte aus, die sich dauerhaft für hohe Umweltstandards und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Mit der Auszeichnung der Stadt Essen für das Jahr 2017 wurde sowohl ihr bisheriges Engagement unter anderem in den Themen Klimawandel, Verkehr, Umwelt- und Ressourcenschutz gewürdigt als auch ihre Bestrebungen, den ökonomischen Strukturwandel in der Stadt nachhaltig zu bewältigen.Umso bedeutsamer ist es daher, festzuhalten, in welcher Weise die Projekte und Aktivitäten zur Grünen Hauptstadt Europas in der Stadt Wirkungen erzielt haben. Diese und weitere Fragen waren der Gegenstand der Begleitforschung zur Grünen Hauptstadt, die von einem Team von Forscherinnen und Forschern des Wuppertal Instituts, der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität

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05.10.2018 Forschungszentrum Jülich

FunMass misst an SAPHIR

Zur Unterstützung der Kollegen des IEK-8 wurde die exzellente Empfindlichkeit des neuen flugzeug-getragenen Massenspektrometers FunMass für die Messung von Salpetersäure (HNO3) während der Kampagne zur Untersuchung der Nitrat-Radikal-Oxidation an der Jülicher Atmosphärensimulationskammer SAPHIR im August 2018 genutzt.

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05.10.2018 Wuppertal Institut

Nutzen des Kohleausstiegs übersteigt Transformationskosten deutlich

Der Kohleausstieg ist klimapolitisch notwendig, energiewirtschaftlich sinnvoll sowie technisch und wirtschaftlich machbar. Die sukzessive Stilllegung der Kraftwerke nach festgelegter Reihenfolge ermöglicht höchstes Maß an Steuerbarkeit und schafft den notwendigen Vorlauf für regionale Strukturentwicklung. Wie der Kohleausstieg in seinen verschiedenen Facetten gelingen kann, fassen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), des Ecologic Instituts und des Wuppertal Instituts im neuen "Kohlereader" zusammen. In den vergangenen Jahren wurden eine Fülle von Studien, Forschungsergebnissen und Lösungsstrategien zum Kohleausstieg vorgelegt. Dieses Wissen wird nun mithilfe des "Kohlereaders" zugänglich gemacht, der von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DIW Berlin,

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