Neues aus den Partnerinstitutionen

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13.02.2020 Wuppertal Institut

Green Deal: Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Der "Green Deal" der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem In Brief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. Bis 2050 will die Europäische Union (EU) als erster Kontinent Treibhausgasneutralität erreichen. Um bis dahin klimaneutral zu werden, sieht der europäische Green Deal die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes vor, das die EU unwiderruflich zu diesem Ziel verpflichtet. Zahlreiche Maßnahmen flankieren die

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12.02.2020 Wuppertal Institut

Prof. Dr. Uwe Schneidewind zieht sich aus dem WBGU zurück

Am 7. Februar 2020 nominierten die Wuppertaler Kreisverbände CDU und Bündnis 90/Die Grünen den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, zum gemeinsamen Wuppertaler Oberbürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 in Nordrhein-Westfalen. Im Nachgang an die Nominierung erklärte Prof. Dr. Uwe Schneidewind nun seinen Rückzug aus dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen" (WBGU) zum Ende des Monats. Er betont, dass er damit "jede Gefahr der Vermischung seines wissenschaftlich politikberatenden und politischen Handelns vermeiden" möchte. Seit 2013 war Uwe Schneidewind Mitglied des WBGU. In die Zeit seiner Mitgliedschaft fielen unter anderem das Hauptgutachten zur Globalen Urbanisierung mit dem Titel "Der Umzug der Menschheit: Die ...

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11.02.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Peter Korn hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

Dr. Peter Korn, Wissenschaftler und Leiter der Gruppe „Angewandte Mathematik und computergestützte Physik“ in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) hat am 23. Januar 2020 erfolgreich habilitiert.

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07.02.2020 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut Aussteller bei der "Woche der Umwelt"

Rund 190 Aussteller präsentieren und diskutieren bei der "Woche der Umwelt" am 9. und 10. Juni 2020 im Park von Schloss Bellevue innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Sie rücken die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit. Zum sechsten Mal seit 2002 findet die Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Die Expertenjury wählte das Wuppertal Institut erneut als Aussteller aus, das zwei Projekte zum Thema Kreislaufwirtschaft vorstellen wird. Auch die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, bei dem das Wuppertal Institut Mitglied ist, präsentiert sich mit Projekten auf einem Stand. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung ...

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31.01.2020 Wuppertal Institut

Dynamisches Grundszenario für national festgelegte Beiträge

Das Pariser Klimaschutzabkommen schreibt vor, dass alle Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen regelmäßig aktualisierte Klimaaktionspläne, sogenannte Nationally Determined Contributions (NDCs), vorlegen müssen. Darin geben sie an, in wie weit sie über das aktuelle Ambitionsniveau ihres Klimaplans hinausgehen. Herausfordernd ist dies für marktbasierte, gemeinsam umgesetzte Klimaschutzaktivitäten gemäß Artikel 6 des Klimaabkommens. Denn in marktbasierten Mechanismen werden Emissionsreduktionen in der Regel auf Basis eines hypothetischen "Business as usual"-Szenarios berechnet – auch Baseline genannt. Mit diesen Szenarios lassen sich die Treibhausgasemissionen berechnen, die ohne Klimaschutzmaßnahmen entstanden wären, indem die Baseline den tatsächlich angefallenen Emissionen gegenübergestellt ...

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31.01.2020 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut unter den Top Ten im weltweiten Think-Tank-Vergleich

Das Wuppertal Institut erreichte beim "Global Go To Think Tank-Ranking 2019" der University of Pennsylvania zum dritten Mal in Folge einen Top-Ten-Platz und bestätigt damit die gute Position des Vorjahresrankings. In dem globalen Ranking von Denkfabriken belegt das Wuppertal Institut Platz 9 in der Kategorie Umweltpolitik. Damit zählt es zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit. Die University of Pennsylvania veröffentlicht jedes Jahr einen Report, in dem sie die besten Denkfabriken – sogenannte Think Tanks – kürt. Der alljährliche "Global Go To Think Tank Index Report" des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften weltweit spielen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr weltweit über 1.700 politische ...

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27.01.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Stephanie Fiedler tritt Professur in Köln an

Dr. Stephanie Fiedler, ehemalige Wissenschaftlerin in der Abteilung “Atmosphäre im Erdsystem” am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), hat im Januar 2020 eine Position als Juniorprofessorin für Energiemeteorologie am Institut für Geophysik und Meteorologie an der Universität zu Köln angetreten.

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27.01.2020 Wuppertal Institut

CO2 direkt aus der Luft abscheiden

Direct Air Capture (DAC) ist ein Verfahren zur Gewinnung von Kohlenstoffdioxid (CO2) direkt aus der Umgebungsluft – also eine Technologie zur Abscheidung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Grundprinzip ist, dass Umgebungsluft durch einen Filter strömt, der einen Teil des CO2 entzieht. Das gewonnene reine CO2 lässt sich anschließend für verschiedene Zwecke verwenden, wie etwa zur Förderung des Pflanzenwachstums in Treibhäusern, mittelfristig fossile durch synthetische Kraftstoffe zu ersetzen oder langfristig zum Speichern im tiefen Untergrund, also als "negative Emissionen". Da die Beschlüsse des Pariser Klimaabkommens aus 2015 eine umfassende und schnelle Transformation mit einer deutlichen Reduzierung der Treibhausgasemissionen fordern, könnten DAC-Technologien künftig eine weitere Alternative sein, die Zielvorgaben des

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21.01.2020 Wuppertal Institut

Digitalisierung des deutschen Energiesektors

Die Digitalisierung ist ein Prozess, der viele Teile der Industrie und Gesellschaft betrifft und dessen Einfluss zukünftig noch weiter zunehmen wird. Viele digitale Anwendungen haben sich im Energiesektor bereits etabliert, in den kommenden Jahren werden aber weitere tiefgreifende Entwicklungen erwartet. Dafür ist es wichtig zu verstehen, welche Anwendungen möglich und sinnvoll sind. Die Vorteile und Nachteile werden aus der Perspektive verschiedener Akteure analysiert, um ein möglichst ganzheitliche Betrachtungsweise zu erhalten. Ein solches Verständnis bietet einerseits die Basis für gesellschaftliche und politische Diskussionen und andererseits eine wichtige Informationsgrundlage für Unternehmen, um digitale Anwendungen zu entwickeln und nachhaltig zu implementieren. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wissenschaftlicher ...

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16.01.2020 Wuppertal Institut

Teams des Solar Decathlon Europe 21 stehen fest

18 internationale Teams wurden von einer hochkarätigen Fachjury zur Teilnahme am Solar Decathlon Europe 21, der 2021 in Wuppertal stattfindet, ausgewählt. Neben Teams aus Europa und Asien konnten auch sechs deutsche Teams mit innovativen Konzepten überzeugen. Der Startschuss ist gefallen: Eine internationale Fachjury hat aus einer Vielzahl an Bewerbungen 18 Hochschulteams aus elf Ländern zur Teilnahme am Solar Decathlon Europe 21 (SDE 21) in Wuppertal ausgewählt. Der Zehnkampf für nachhaltiges Bauen und Leben, der 2002 in den USA ins Leben gerufen wurde, findet 2021 weltweit zum 21. Mal statt. Nach Austragungsorten wie Madrid und Versailles kommt die europäische Fassung des Wettbewerbs nun erstmals mit neuem urbanem Profil nach Deutschland. "Wir sind überwältigt vom internationalen Interesse an unserem urbanen Solar Decathlon

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16.01.2020 Wuppertal Institut

Zukunftsforum Ecornet

Vor aller Augen und zugleich hinter aller Rücken wirkt Digitalisierung als eine – wenn nicht sogar die – zentrale Veränderungsdynamik des 21. Jahrhunderts. Ihre Gestaltung wird damit zu einer Kernaufgabe der Nachhaltigkeitspolitik, denn Digitalisierung ist in der Lage, die sozial-ökologische Transformation ebenso zu ermöglichen wie radikal zu konterkarieren. Es sind in der jetzigen Entwicklungsphase der Digitalisierung vor allem aus Daten lernende Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI), die den digitalen Transformationsprozess enorm beschleunigen und verschärfen. Ernst zu nehmende Befürchtungen existieren hinsichtlich des Risikos der Monopolisierung, der Manipulation und des Missbrauchs von Daten. Andererseits verspricht KI – quasi als neuer "8. Sinn" für Daten – entscheidende Beiträge, um die anschwellenden ...

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09.01.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Kerry Emanuel gewinnt BBVA Climate Change Award

Der diesjährige Preisträger des Klimaforschungspreises BBVA Frontiers of Knowledge Award in der Kategorie Klimawandel ist der amerikanische Wissenschaftler Professor Kerry Emanuel. Präsident der diesjährigen Jury ist Prof. Bjorn Stevens, Direktor der Abteilung Atmosphäre im Erdsystem am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M).

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20.12.2019 Forschungszentrum Jülich

Wie wirken Eiswolken auf das Klima?

Dr. Martina Krämer vom Forschungszentrum Jülich ist eine der renommiertesten Expertinnen im Bereich der Wolkenphysik. Sie untersucht die Struktur von Eiswolken und deren Einfluss auf das Klima. Krämer studierte und forschte 17 Jahre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), nun kehrt sie als Fellow des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) an ihre Alma Mater zurück.

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19.12.2019 Wuppertal Institut

Klimagipfel in Madrid: Entscheidungen blockiert und verschoben

Am 15. Dezember 2019 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz in Madrid. Die chilenische Präsidentschaft hat die Konferenz unter das Motto "Time for Action" gestellt. Trotz zäher Verhandlungen gingen die Beschlüsse zur Ambitionssteigerung jedoch kaum über das hinaus, was bereits bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 vereinbart worden war. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren in Madrid vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Analyse schlussfolgert, dass Madrid wieder einmal gezeigt hat, dass den konsensbasierten UN-Klimaverhandlungen deutliche Grenzen gesetzt sind. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Madrid die 25. Konferenz der Vertragsparteien zur Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, kurz COP25) statt. Im Fokus standen die Erhö

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18.12.2019 Wuppertal Institut

Projekt DoNaPart ausgezeichnet

Seit fünf Jahren ist das städtische Projekt "nordwärts" dabei, den Dortmunder Norden zu stärken und unentdeckte Schätze ans Licht zu bringen. Eine Vielzahl von Einzelprojekten wurde bereits initiiert. Grundlage ist die Mitwirkung aller Beteiligten, denn hinter jedem einzelnen Projekt steckt Engagement, ohne das "nordwärts" nicht funktionieren würde. 23 Projekte wurden bisher prämiert, neun weitere Projekte sind nun in den Kategorien "Wissenschaft & Engagement", Wohnungswirtschaft & Engagement" und Inwertsetzung/Neunutzung & Engagement" neu hinzugekommen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch das Forschungsprojekt "DoNaPart – Psychologisches und kommunales Empowerment durch Partzipation im klimagerechten Stadtumbau". Ziel von DoNaPart war es, gemeinsam mit der Bewohnerschaft die Lebensqualität zu steigern und ...

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17.12.2019 Wuppertal Institut

FactorY zu Mobilität jetzt in englischer Sprache

Die erste Ausgabe aus 2019 des "FactorY – Magazin für nachhaltiges Wirtschaften" steht nun auf Englisch unter dem Titel "Mobility" zum Download zur Verfügung. In der Ausgabe dreht sich alles um das Thema Mobilität und geht auf innovative Ansätze ein, die den Verkehr dekarbonisieren, und zeigt Alternativen beim täglichen Vorwärtskommen. Das Magazin widmet sich dem Stand der Entwicklung und den Möglichkeiten der Steuerung einer zukunftsgerechten Verkehrswende und will positive Bilder des Wandels vermitteln. Diese und weitere Artikel rund um Mobilität sind in der englischen Ausgabe der FactorY zu finden und im nachfolgenden Link kostenfrei erhältlich. Herausgeber des FactorY-Magazins sind die Effizienz-Agentur NRW und das Wuppertal Institut. Die deutsche Magazin-Fassung ist ebenfalls im untenstehenden Link zu finden.

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16.12.2019 Wuppertal Institut

Ernüchternde Ergebnisse beim Weltklimagipfel

Die mit mehr als 40 Stunden Verspätung am 15. Dezember zu Ende gegangene 25. Weltklimakonferenz (Conference of the Parties, COP25) in Madrid hat deutlich gezeigt, wie schwierig es ist, die globalen Klimaschutzziele angesichts der stark unterschiedlichen Interessen der Länder zu erreichen. Die zwei Wochen intensiver Diskussionen veranschaulichen noch einmal, wie komplex der Architekturfehler wirkt, Maßnahmen nur im Konsens von 200 Ländern vereinbaren zu können. Nationale Egoismen und die unzureichende Einsicht einiger Länder, insbesondere Brasilien, Australien, Saudi Arabien und den USA, verhinderten in Madrid, dass die Staatengemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird und wirksame Signale zur Eindämmung der Veränderung des Weltklimas leistet. Diesen Ländern hat nicht nur der Wille gefehlt, wirksame Maßnahmen ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

Analyse von Kleinwindenergieanlagen

Weltweit haben mehr als 850 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Um diesen Missstand zu bewältigen, spielen dezentrale erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Kleinwindkraftanlagen können in diesem Zusammenhang eine effektive Lösung sein. Der Artikel "Rural electrification with household wind systems in remote high wind regions" von Philipp Schaube, Doktorand am Wuppertal Institut, sowie dem Autor Jon Leary und der Autorin Luciana Clementi, vergleicht basierend auf Feldstudien und Expertenworkshops zwei Elektrifizierungsprogramme miteinander. Die in der argentinischen Region Patagonien und den Falklandinseln/Islas Malvinas installierten Kleinwindenergieanlagen werden bei den betroffenen Haushalten zur Energiegewinnung genutzt, da sie wegen großer räumlicher Distanzen nicht an das Stromnetz ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

SCI4climate.NRW: Wissenschaft trifft Wirtschaft

SCI4climate.NRW, das wissenschaftliche Kompetenzzentrum von IN4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts, lädt dazu ein, aktuelle Forschungsfragen zur klimaneutralen Industrie gemeinsam mit Forschenden, Industrievertreterinnen und -vertretern und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Ein "Call for Presentations and Poster" gibt die Möglichkeit, das Programm der Veranstaltung mitzugestalten. Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die industrielle Kernregion Deutschlands und damit Fundament und Motor für Wachstum und Wohlstand: Sie trägt nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt im Land bei – mit knapp einem Fünftel der Erwerbstätigen ist die Industrie außerdem einer der größten Arbeitgeber in NRW. Die Industrie verursacht dabei – trotz bereits beträchtlicher Reduktionserfolge in den vergangenen Jahren

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04.12.2019 Wuppertal Institut

Einstiegspunkt Flottenwende

In vielen deutschen Städten sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen kaum und vor allem die Belastungen durch Luftschadstoffe aus dem Straßenverkehr sind weiterhin sehr hoch. Deshalb beklagt die Deutsche Umwelthilfe inzwischen über 30 Städte in Deutschland, um mithilfe von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge das Recht der Menschen auf saubere Atemluft durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund suchen die Kommunen zunehmend Wege, die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Dabei kommt kommunalen Flottenbetreibern eine besondere Rolle zu. Sie stehen besonders unter Handlungsdruck, weil durch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge diese nur noch sehr eingeschränkt eingesetzt werden könnten. Im Artikel "Elektromobilität in Klein- und Mittelstädten" untersuchen Ulrich Jansen und Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, beide im Forschungsbereich ...

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02.12.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Ein CERN für den Klimawandel

In einem Perspektivenartikel, der gerade in den Proceedings of the (USA) National Academy of Science (PNAS) erschienen ist, beleuchten Prof. Tim Palmer (Oxford Universität, England) und Prof. Bjorn Stevens (Max-Planck-Gesellschaft) den aktuellen Stand der Erdsystemmodellierung.

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Globale Bestandsaufnahme unter dem Pariser Klimaabkommen ausgestalten

Die fünfjährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klimaabkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung dessen Ziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts sind derzeit an zwei Forschungsprojekten beteiligt, die das Potenzial und die Grenzen des GST untersuchen sowie Design-Optionen für seine Umsetzung entwickeln. Die beiden Projekte wurden geleitet von Lukas Hermwille, Projektleiter im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik, sowie von Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs. Das erste ...

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02.12.2019 Wuppertal Institut

Ausgezeichnete Unternehmen, Partnerschaften sowie Städte und Gemeinden

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit insgesamt acht Wettbewerben über 800 Bewerberinnen und Bewerbern und 2.000 Gästen bei der Veranstaltung ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Der Wettbewerb ermittelt unter anderem die nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands oder globale und kommunale Partnerschaften und würdigt Akteure, die neue Wege gehen: mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, hohen, ökologischen Standards in der Produktion oder einer besonderen sozialen Verantwortung in ihrer Wertschöpfungskette. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. vergeben. Sieger der Kategorie "Unternehmen" In diesem Jahr wurden Unternehmen in drei Größenklassen ausgezeichnet: ...

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Mit Artikel 6.4 des Pariser Abkommens eine Null-Emissionsentwicklung fördern

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 finden in Madrid die UN-Klimaverhandlungen statt. Ein Thema der Verhandlungen wird sein, wie die neuen Kooperationsmechanismen unter Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens ausgestaltet werden können. Das Umweltbundesamt (UBA) hat nun zwei Diskussionspapiere veröffentlicht, die vom Wuppertal Institut in Kooperation mit INFRAS und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI erstellt wurden. Artikel 6 erlaubt es den Staaten, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge – englisch Nationally Determined Contributions (NDCs) genannt – zusammenzuarbeiten und Emissionsreduktionen untereinander zu transferieren. Die beiden nun veröffentlichten Artikel "Incentives for Private Sector Participation in the Article 6.4 Mechanism" und "Options for fostering a net-zero GHG emission world ...

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29.11.2019 Wuppertal Institut

Neue Forschungsstruktur und wissenschaftliche Doppelspitze für das Wuppertal Institut

Mit neuer Forschungsstruktur und wissenschaftlicher Doppelspitze stellt sich das Wuppertal Institut den Herausforderungen der kommenden Jahre. Die strategische Weiterentwicklung der Organisationsstruktur des Wuppertal Instituts mit 13 inhaltlich klar profilierten Forschungsbereichen innerhalb von vier Abteilungen wurde 2019 erfolgreich umgesetzt. Mit der Erweiterung der wissenschaftlichen Institutsleitung geht das Institut jetzt einen weiteren Schritt zur Stärkung der Führungsebene. Ab 1. Januar 2020 übernimmt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, bisheriger Vizepräsident des Wuppertal Instituts, gemeinsam mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind die wissenschaftliche Führung des Instituts als gemeinsame Institutsleitung. Das, was bereits seit zehn Jahren gelebte Praxis am Institut ist, wird nun offiziell: Der bisherige Vizepräsident Prof. ...

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27.11.2019 Wuppertal Institut

COP25 muss Ambitionssteigerung beim Klimaschutz in die Wege leiten

Vom 2. bis 13. Dezember 2019 findet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz statt. Im Zentrum steht die Frage, wie der Ehrgeiz der Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten erhöht werden kann. Außerdem soll die Konferenz die Detailregeln vereinbaren, die noch zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens fehlen. Das Wuppertal Institut beobachtet kontinuierlich seit Beginn des UN-Klimaprozesses die laufenden Verhandlungen und analysiert die Ergebnisse. In begleitenden Veranstaltungen auf der COP stellt es seine Forschung vor und diskutiert konkrete Wege für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Im Dezember blickt die Welt nach Madrid, wenn dort die 25. Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, kurz COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) ...

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25.11.2019 Wuppertal Institut

Wie die Politik das Investitionsdilemma der energieintensiven Industrie lösen und industriellen Klimaschutz ermöglichen kann

Stahl-, Chemie und Zementhersteller müssen Investitionsentscheidungen schon heute so treffen, dass sie klimasicher sind. Alles andere würde zu Fehlinvestitionen führen. Die Technologien für eine klimaneutrale Produktion sind schon weit entwickelt, doch ihr großtechnischer Einsatz scheitert bislang an fehlenden politischen Rahmenbedingungen. Agora Energiewende und das Wuppertal Institut schlagen deshalb ein Sofortprogramm vor, um die deutsche Industrie zum Vorreiter bei grünem Wasserstoff, Elektrifizierung und der Vermeidung von Prozessemissionen zu machen. Weil Deutschland bisher keine dezidierte Klima- und Innovationspolitik für die Grundstoffindustrie verfolgt, droht ein massiver Investitionsrückgang in diesem Wirtschaftszweig mit seinen 550.000 Beschäftigten. Denn Investitionen in die alten, CO2-intensiven Technologien ...

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21.11.2019 Wuppertal Institut

6. Deutsche SDSN-Versammlung

Die 6. Deutsche Versammlung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany vertieft in diesem Jahr den Zusammenhang von Klimawende und Sustainable Development Goals (SDGs), ein bislang noch zu wenig beachtetes Schlüsselthema nachhaltiger Entwicklung. Zwar stellt der Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) 2018 die engen Wechselwirkungen von Klimawandel und SDG-Erreichung sowie die soziale Abfederung von Maßnahmen gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt, nicht aber wie die positive Erzählung der SDGs die Zukunft wie etwa der Kohleregionen beeinflussen kann. So findet sich bei der EU Platform for Coal Regions in Transitions keine Verbindung zu den SDGs. In Deutschland hat der Bericht der Kohlekommission immerhin festgestellt: "Projekte, die mit Mitteln des Bundes gefördert

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20.11.2019 Wuppertal Institut

Masterarbeit von Julia Merkelbach ausgezeichnet

Das Rektorat, die Nachhaltigkeitskommission des Senats und der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Greifswald haben Julia Merkelbach, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, und Alexander Seliger für ihre Masterarbeiten mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 ausgezeichnet. Der Preis würdigt hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Für den Nachhaltigkeitspreis, der in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben wird, wurden insgesamt zwölf Abschlussarbeiten aus den Fachgebieten Nachhaltigkeitsgeographie, Landschaftsökologie und Kommunikationswissenschaften eingereicht. Die Jury hat sich nach systematischer Prüfung der Arbeiten ...

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04.11.2019 Wuppertal Institut

Honorarprofessur für Dr. Ralf Schüle

Dr. Ralf Schüle, Co-Leiter des Forschungsbereichs Stadtwandel in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, wurde an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Honorarprofessor ernannt. Schüle vermittelt seit 2013 im internationalen Masterstudiengang "Urbane Kultur, Gesellschaft und Raum" Grundlagen zur Analyse sozial-räumlicher Transformationen. Sein Fokus liegt dabei auf den Handlungsansätzen und Steuerungsbedingungen urbaner Nachhaltigkeitsstrategien. Am 31. Oktober 2019 überreichte Prof. Dr. Dirk Hartmann, Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der UDE, Ralf Schüle die Urkunde der Professorenwürde. Schüle freut sich über die Ernennung und die damit verbundene Wertschätzung: "Mein Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen im Profilschwerpunkt ...

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31.10.2019 Wuppertal Institut

Internationale Klimapolitik abseits der üblichen Wege

Der Bericht "Deliverable 4.3" baut auf früheren Analysen des im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 geförderten Projekts COP 21 RIPPLES auf, in dem das Versprechen und das Potenzial für eine internationale Governance bewertet wurden und die verbleibenden Governance-Lücken sowie Möglichkeiten, diese zu überwinden. Zusammenfassend schlagen die vier in dem Deliverable 4.3 enthaltenen Berichte Herausforderungen für die Europäische Union (EU) und die kommende Europäische Kommission vor, die zu einer Neuausrichtung ihrer klimabezogenen Außenpolitik führen können und Anregungen für ein konstruktives und im Sinne des Pariser Klimaabkommens konstruktives Engagement im internationalen Bereich bieten: Deliverable 4.3a: From transformational climate finance to transforming the financial system for climate Erst in jü

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30.10.2019 Wuppertal Institut

Industrie und Wissenschaft sprechen sich gemeinsam für die Förderung von Wasserstofftechnologien aus

Der Schutz des Klimas ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Immer deutlicher wird, dass eine erhebliche Transformation von industriellen Wertschöpfungsketten und Produktionsprozessen erforderlich ist, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dabei wird CO2-frei erzeugter Wasserstoff eine entscheidende Rolle spielen: Das Diskussionspapier, das Industrieakteure nun gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern veröffentlichen, zeigt die essenzielle Funktion des Energieträgers für die Energiewende, skizziert die Herausforderungen, die im Aufbau der nötigen Infrastruktur liegen, und richtet sich mit klaren Handlungsempfehlungen auch an die Politik. Nationale und globale Energie- und Klimaschutzszenarien machen deutlich, dass CO2-frei erzeugter Wasserstoff in Zukunft eine tragende Säule der Energiewende wird.

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29.10.2019 Wuppertal Institut

Gegensteuern für die Umwelt

Die Bundesregierung hat ihren Klimaschutzplan bis 2050 aufgestellt: Sie will bis 2020 eine Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Reduktion um 40 Prozent gegenüber 1990 erreichen, 55 Prozent bis 2030 und 95 Prozent bis 2050. Notwendig wäre dafür eine fünf Mal größere Reduktionsrate als bisher – also um 40 statt 8 Megatonnen jährlich. Hebt die Europäische Union (EU) ihr Klimaziel auf 55 Prozent Reduktion bis 2030 (bisher 40 Prozent) – was laut IPCC-Synthesebericht 2019 notwendig wäre – müsste Deutschland um 70 Prozent bis 2030 reduzieren. Um diese wesentlich schnellere Reduktion zu erreichen, sind wesentlich schärfere Maßnahmen notwendig als bisher. Ein schnellerer Kohleausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien sind erforderlich, bis 2020 müsse in den Staaten der G20 und der OECD ein CO2-Preis von mindestens 34 bis 68 Euro pro ...

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28.10.2019 Wuppertal Institut

Ambitioniertes Handeln

Kooperativer Klimaschutz ist ein Schlüssel, mit dem die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius gelingen kann. Der Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens kann hierzu beitragen, da dieser darauf abzielt, die Kooperation der Vertragsstaaten zur Erreichung der Klimaziele zu fördern. Maßnahmen unter Artikel 6 sollen explizit zur Steigerung der Klimaschutz-Ambitionen der Länder beitragen. Die aktuelle Ausgabe der Carbon Mechanisms Review (CMR) geht daher den Fragen auf den Grund, wie die Ambitionssteigerung in kooperativen Ansätzen erfolgen kann, was mögliche Fallstricke sind und wie die Maßnahmen am besten mit der nationalen Politik des jeweiligen Gastgeberlandes koordiniert werden können. Darüber hinaus befasst sich die aktuelle CMR mit Aktivitäten, bei denen Klimafinanzierung und Kohlenstoffmärkte ...

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24.10.2019 Wuppertal Institut

München soll Zero Waste City werden

Im Rahmen des "Münchner Zukunftsdialogs" traf sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Frühjahr dieses Jahres mit Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, um eine umfassende Strategie zur Müllvermeidung der Stadt zu diskutieren und um alle Möglichkeiten eines 'Münchner Müllminderungspfades' auszuloten. Die Ergebnisse und Zielsetzungen stellten sie am 24. Oktober 2019 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Münchner Rathaus vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Wir alle haben die Bilder der mit Plastik vermüllten Meere im Kopf, Tiere, die sich in Plastikresten verfangen, Tonnen von Müllexporten in andere Kontinente. Aber das Problem entsteht ja nicht irgendwo. Deshalb wollte ich als Oberbürgermeister wissen, was wir, was die Stadt München ganz konkret tun kann, um Müll ...

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23.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie ermittelt die Klimasensitivität der Erde anhand der jüngsten globalen Erwärmung

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17.10.2019 Wuppertal Institut

Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie

Innerhalb des Kopernikus-Projekts "Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung" – kurz SynErgie – erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Flexibilisierungspotenzial von Industrieprozessen und versuchen die Machbarkeit an Schlüsselprozessen zu demonstrieren. Die technischen Herausforderungen und Lösungsoptionen, die sich in den Prozessen der Grundstoffindustrie – wie etwa Stahl, Chemie, Zement, Glas und Feuerfest – ergeben, haben sie bereits in einem ersten Band "Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie Methodik – Potenziale – Hemmnisse" ausführlich beschrieben und auf Basis einer eigens entwickelten Methodik analysiert. Die Projektpartner veröffentlichten nun die Fortsetzung "Flexibilitätsoptionen

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16.10.2019 Wuppertal Institut

Maßnahmen zur Gestaltung einer nachhaltigen, urbanen Mobilität

Viele Städte in Deutschland und Europa leisten Pionierarbeit bei der Verkehrswende. Sie haben eine klare Vision über die Rolle von Mobilität und Verkehr für ihre Einwohnerinnen und Einwohner und sie verfolgen diese Vision über Maßnahmenbündel in Kooperation mit den lokalen Interessenvertretungen. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten hatte die Europäische Union 2013 das Konzept der "Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMPs), also nachhaltige Verkehrsentwicklungspläne, ausgerufen. Seitdem haben viele Städte in Europa und auf der ganzen Welt SUMPs entwickelt. Seit 2013 hat es jedoch auch erhebliche Veränderungen und neue Herausforderungen in der städtischen Mobilität gegeben. Der technologische Fortschritt und die Begeisterung der Öffentlichkeit, sich für neue Mobilitätsformen und innovative Verkehrsmittel einzusetzen

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15.10.2019 Wuppertal Institut

Nigerias Entwicklungs- und Klimaziele miteinander verknüpfen

Es gibt weltweit 840 Millionen Menschen ohne Zugang zu Elektrizität. Die Mehrheit dieser Menschen lebt in Afrika südlich der Sahara – ein Zehntel davon in Nigeria. Der national festgelegte Beitrag (Nationally Determined Contribution, NDC) des Landes sieht vor, dass über 60 Prozent der zugesagten Treibhausgasemissionen im Energiesektor reduziert werden. Dabei stellt sich die Frage, ob dieses Ziel mit der Stromversorgung für Millionen Menschen vereinbar ist. Die Anstrengungen sind groß, um erneuerbare Energien in der Stromerzeugung einzusetzen, dennoch liefern derzeit diesel- und benzinbetriebene Reservegeneratoren den überwiegenden Teil des Stroms im Land. Die Studie "Achieving Sustainable Development Goals in Nigeria‘s power sector" von Maria Yetano Roche, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Energiewende ...

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14.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Veröffentlichung: DYAMOND- Klimamodelle der nächsten Generation

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14.10.2019 Wuppertal Institut

Werterhaltungsnetzwerke für urbane Elektromobilität

Laut einer Studie der Vereinten Nationen wird der Anteil der Weltbevölkerung, der im urbanen Umfeld lebt, von etwa 55 Prozent im Jahr 2018 auf circa 70 Prozent im Jahr 2050 steigen. Besonders das erhöhte Verkehrsaufkommen beim Personen- und Lastentransport stellt die bestehende Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Fahrräder mit elektrischem Antrieb können hier eine Lösung darstellen, wobei lokale Wertschöpfungsketten für die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit immer notwendiger werden. Neben der Reparatur als vorübergehende Behebung von Stillständen gilt es darüber hinaus, deren langfristige Werterhaltung sicherzustellen. Wie lassen sich mittels additiver Fertigung und lokaler sogenannter Refabrikation in der urbanen Elektromobilität Ressourcen zu schonen und neue Nutzungszyklen zu erschließen? Das untersuchen die ...

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14.10.2019 Wuppertal Institut

Erfolgreiche DoNaPart-Abschlusstagung

Der sozial-ökologische Wandel in der Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Eine der zentralen Herausforderungen liegt darin, diesen Prozess partizipativ zu gestalten und Menschen aller gesellschaftlichen Milieus die Befähigung zu geben, ihre eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu verwirklichen. Dies stand auch im Fokus des Projekts "Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation." – kurz DoNaPart. Dabei sollten Bürgerinnen und Bürger befähigt werden, sich an der Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen, um durch gemeinschaftliches Handeln die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Am 11. Oktober 2019 präsentierten die Projektbeteiligten aus den Reallabor-Kontexten Dortmund (Prof. Marcel Hunecke, DoNaPart), Karlsruhe (Dr. Oliver Parodi, Quartier Zukunft – Labor Stadt) und Wuppertal (Jun.-Prof. Dr. Karoline ...

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14.10.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimawissen für Forschung und Politik

EU-Projekt COMFORT mit starker GEOMAR-Beteiligung ...

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09.10.2019 Wuppertal Institut

Energieversorgung bei wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien stabilisieren

Japan ordnet seinen Strommarkt neu und konkurrierende Energieversorger, Netzentkopplung und kompetitive Netzausgleichsmärkte sind die Folge. Die Digitalisierung kann es Netzbetreibenden, Produzierenden, Händlerinnen und Händlern, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Speicheranbietern ermöglichen zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Diese Hypothese ist der Hintergrund für eine Studie des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (GJETC). Das Wuppertal Institut und das Institute of Energy Economics, Japan (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC analysierten Konzepte von virtuellen Kraftwerken und die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt standen Fallstudien wie das deutsche Unternehmen Next ...

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08.10.2019 Wuppertal Institut

"Zehn Gebote zur Ökoerlösung" im neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral"

Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist es scheinheilig, mittags konventionelles Fleisch zu essen und später mehr Tierwohl einzufordern? "Nein", meint Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. In seinem neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral!" zeigt Kopatz "Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken". Wie erfolgreich Protest sein kann, zeigt aktuell eindrucksvoll die Fridays-for-Future-Bewegung auf der ganzen Welt. Kopatz überrascht das nicht, er weiß seit langem, dass Protest um ein Vielfaches wirkungsvoller ist als ökologisch korrekter Konsum. "Wir müssen die Strukturen ändern, nicht die Menschen", ist er überzeugt, und fordert ...

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07.10.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz in Betrieben steigern

Innerhalb der Wuppertaler Studienarbeit Nr. 19. "Analyse der Wirkung politischer Instrumente zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz auf Basis der Verbrauchsdaten von 103 mittelständischen Unternehmen" untersuchte Lukas Feldmeier, welche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen beitragen und welche diesem Anspruch nicht gerecht werden. Seine quantitative Analyse verglich Daten aus dem Projekt Energieeffizienz Impulsgespräche des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW) e. V. aus den Jahren 2011 bis 2013 mit eigens für diese Arbeit erhobenen Daten von 2017 für dieselben Unternehmen. Sein Ergebnis: Preise erweisen sich im Gegensatz zu anderen Maßnahmen – wie etwa Energieberatungen, Fördermittel und Energiemanagementsystemen – zumindest teilweise als wirksame ...

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02.10.2019 Wuppertal Institut

Ein Leitfaden für nachhaltiges Design

Was hat Design mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu tun? Die globale Erwärmung und der Klimawandel lassen sich auf verschiedene Ursachen zurückführen. Design, das die Umwelt außen vor lässt, ist einer der Gründe. Viele Produkte und Dienstleistungen verbrauchen nämlich viel Energie und Ressourcen haben auch eine hohe soziale Relevanz – sie sorgen beispielsweise für Teilhabe oder Exklusion. Wie eine Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich besser gelingt, fasst der neue "Transition Design Guide" des Wuppertal Instituts und der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit der ecosign – Akademie für Gestaltung Köln und der Bergischen Universität Wuppertal zusammen. In den vergangenen Jahren sind Begriffe wie "Nachhaltiges Design", "sustainable design" und "ecodesign" immer stärker in den Fokus von Öf

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27.09.2019 Wuppertal Institut

Der internationalen Klimapolitik auf die Finger schauen

Die Climate Works Foundation, das World Resources Institute und ein Konsortium weiterer Partner einschließlich dem Wuppertal Institut haben ein Video veröffentlicht, dass die Funktion der Globalen Bestandsaufnahme zum Pariser Klima-Abkommen sowie die Initiative für eine unabhängige zivilgesellschaftliche Globale Bestandsaufnahme erläutert. Die fünf-jährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klima-Abkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung des Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Der offizielle GST wird jedoch ...

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24.09.2019 Wuppertal Institut

#Week4Climate: Ecornet-Institute beteiligen sich an weltweiter Aktionswoche

"Sieben Tage – sieben Themen – ein Ziel: die Rettung der Erde" lautet das Motto der Week4Climate, zu der Fridays for Future Deutschland aufgerufen hat. Die Ecornet-Institute beteiligen sich mit thematischen Veranstaltungen an der Aktionswoche und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. Alle Ecornet-Aktionen im Überblick: Montag, 23. September 2019 Thema: UN Climate Summit New York 15:00 - 16:00 Uhr: Klima im Recht – wie Klagen die Politik beeinflussen können Louisa Hantsche und Eva Lütkemeyer vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen – UfU e.V. geben einen Überblick über das aktuelle Klagegeschehen im Klimabereich. Sie erklären das Instrument der Klimaklage, stellen aktuelle Fälle vor und beleuchten die Konfliktfelder Klimaschutz und Artenschutz im Verbandsklagekontext. Veranstaltungsort: Öko-Insti

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