Neues aus den Partnerinstitutionen

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14.03.2019 Wuppertal Institut

Junge Klimaexpertinnen und -experten zu Besuch

Jährlich vergibt die Alexander von Humboldt-Stiftung Stipendien an Forscherinnen und Forscher aus Schwellen- und Entwicklungsländern, die die Möglichkeit erhalten ein Jahr lang in Deutschland im Bereich Klima- und Umweltschutz zu forschen. Während der dreiwöchigen Einführungsphase besuchen die jungen Klimaexpertinnen und -experten deutschlandweit Forschungseinrichtungen und  Kulturveranstaltungen, um einen Einblick in den aktuellen Stand von Technik, Forschung, Strukturen und Umsetzung des Klima- und Umweltschutzes in Deutschland zu erhalten. In diesem Zusammenhang besuchten 19 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Afrika, Asien und Südamerika am 14. März 2019 das Wuppertal Institut. Nach einer kurzen Vorstellung des Wuppertal Instituts von der Mitarbeiterin Alicja Darski berichtete Wolfgang Obergassel, Projektleiter der ...

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08.03.2019 Wuppertal Institut

Digitalisierung in der Energiewende

In dieser Woche fand in Berlin die 6. Sitzung des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (German-Japanese Energy Transition Council, GJETC) statt. Das Thema Digitalisierung stand im Fokus dieser ersten Sitzung 2019. Um Digitalisierungsthemen zukünftig verstärkt in der Ratsarbeit zu berücksichtigen, wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit dem Thema "Digitalisierung in der Energiewende" beschäftigt. Am Rande der Sitzung besuchten die Mitglieder des GJETC außerdem ein herausragendes Projekt aus dem Bereich der Sektorenkopplung, das überschüssige Energie zum Heizen und Kühlen nutzt. In der neu eingerichteten Arbeitsgruppe "Digitalisierung in der Energiewende" untersuchen das Wuppertal Institut und das japanische Institute of Energy Economics (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC, derzeit ...

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07.03.2019 Wuppertal Institut

SDSN-Auftakttreffen am Wuppertal Institut

Zum Auftakt seiner Deutschlandreise war das Sustainable Development Solutions Network (SDSN) Germany am 6. März 2019 zu Gast am Wuppertal Institut. Das SDSN Germany bündelt Wissen, Erfahrung und Kapazitäten deutscher Wissenschafts-, Wirtschafts-, und zivilgesellschaftlicher Organisationen, um eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands und deutsches Engagement für nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern. Das Wuppertal Institut ist eine von 21 deutschen Organisationen, die im globalen SDSN und damit auch im SDSN Germany Mitglied ist. Prof. Dr. Christa Liedtke, Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren und Mitglied im Lenkungsausschuss von SDSN Germany, und Dorothea Schostok, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Zukünftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut und Leiterin des ...

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06.03.2019 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)

Neue exotische Mückenart siedelt sich in Hessen an

Frankfurt, den 06. März 2019. Nach der Asiatischen Tigermücke und der Asiatischen Buschmücke hat sich nun auch eine dritte exotische Mückenart in Hessen angesiedelt. Aedes koreicus habe in ...

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26.02.2019 Wuppertal Institut

Internationale Energiepolitik erforderlich

Viele der aktuellen Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung haben eine internationale Dimension bzw. können nur international gelöst werden. Doch eine "internationale Energiepolitik" existiert heute nur informell – häufig als Kehrseite der Klimapolitik oder als Effekt des Wandels, der durch die unausweichliche Endlichkeit fossiler Energiequellen getrieben wird. Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert am Wuppertal Institut, gehen in ihrem Beitrag "Internationale Energiepolitik – Veränderungen im letzten Jahrzehnt" auf aktuelle Entwicklungen der internationalen Energiepolitik ein und diskutieren die verbleibenden Herausforderungen. Der Beitrag erschien in der Jubiläumsausgabe der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS). Im ...

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25.02.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Mehr Torf in wärmerem Klima

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19.02.2019 Wuppertal Institut

Pariser Abkommen: Schiff fährt aus dem Trockendock

Die jährliche Konferenz des internationalen Klimaregimes fand vom 2. bis 15. Dezember 2018 in Katowice (Polen) statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und veröffentlichen nach ihrer Kurzanalyse nun ihre detaillierte Analyse "Paris Agreement: Ship Moves Out of the Drydock" mit den zentralen Konferenzergebnissen. Der Bericht diskutiert unter anderem auch andere aktuelle Klimaschutz-Aktivitäten staatlicher und nicht-staatlicher Akteurinnen und Akteure. Die Konferenz hatte zwei Hauptziele: Zum einen sollten die Detailregeln für die Umsetzung des Pariser Abkommens vereinbart werden, zum anderen sollte der Prozess gestartet werden, die Klimaschutzbeiträge der einzelnen Staaten zu stärken. Der Erfolg der Verhandlungen in Katowice war alles andere als gesichert. Aber letztlich schloss ...

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18.02.2019 Wuppertal Institut

Industrie zukunftsfähig und klimaneutral gestalten

Mit einem Auftakttreffen nahm die Initiative "IN4climate.NRW" am 15. Februar ihre Arbeit auf. Ziel der neuen und bundesweit einzigartigen Arbeitsplattform von Wirtschaft, Wissenschaft und Landesregierung ist es, Strategien zu erarbeiten, wie die Industrie in Nordrhein-Westfalen ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit erhalten, zusätzliches Wachstum erzeugen und gleichzeitig zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele beitragen kann. An der Initiative beteiligen sich über 20 Unternehmen und Verbände aus den Bereichen Stahl und Metalle, Chemie, Zement, Glas, Papier und Baustoffe sowie sechs Forschungseinrichtungen. IN4climate.NRW wird durch das wissenschaftliche Kompetenzzentrum "SCI4climate.NRW" unterstützt, das vom Wuppertal Institut koordiniert wird. Im Herbst 2018 startete die Initiative IN4climate.NRW, die dazu beitragen soll die ...

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15.02.2019 Wuppertal Institut

Wasser-Energie-Nexus im Iran

Die in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert Stiftung und dem Institute of Petroleum Engineering (IPE) an der Universität Teheran erstellte Kurzstudie "Water-Energy Nexus in the Islamic Republic of Iran: Water-related challenges to the Iranian power sector" stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler während der Abschlusskonferenz Ende 2018 in Teheran vor. Die Studie von Dr. Julia Terrapon-Pfaff und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer aus der Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut sowie Dr. Thomas Fink (bis Herbst 2018 am Wuppertal Institut tätig, jetzt GIZ in Jordanien) gibt einen Überblick über den Wasser-Energie-Nexus im Iran. Sie diskutiert die Risiken und Auswirkungen, die sich durch Wasserknappheit für den iranischen Elektrizitätssektor ergeben. Im Mittelpunkt stehen dabei ...

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14.02.2019 Wuppertal Institut

Top-Ten-Publikationen 2018

Das Wuppertal Institut hat die zehn wichtigsten seiner wissenschaftlichen Publikationen des vergangenen Jahres zusammengetragen. Die referierten Artikel geben einen Einblick in den Stand der internationalen Forschungsarbeit und den transdisziplinären Forschungsansatz des Instituts. Modellierung und transdisziplinäre Methoden Um die Rolle der städtischen Gebiete und ihren Beitrag zur Dekarbonisierung verstehen zu können, muss, so argumentiert das Autorenteam der Abteilungen Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen und Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik, der jeweilige Kontext berücksichtigt werden. Anhand eines konzeptionellen Rahmens zeigen sie auf, in welcher Weise städtische Aktivitäten zu einer kohlenstoffarmen Zukunft beitragen können und geben am Beispiel der Stadt Köln konkrete Handlungsmöglichkeiten für ...

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14.02.2019 Wuppertal Institut

Climathon Wuppertal: Gemeinsam für ein klimafreundliches Wuppertal

Der Climathon ist ein 24-stündiger Ideenmarathon, bei dem innovative Lösungen für lokale Herausforderungen des Klimawandels entwickelt werden. Das Event findet zeitgleich in über 100 Städten auf sechs Kontinenten statt. Seit 2018 ist auch Wuppertal mit dabei. Die Teilnehmenden kommen aus Unternehmen, Kommunen, Universitäten oder unabhängig von Institutionen als Privatperson. Gemeinsam arbeiten die Teilnehmenden an Problemstellungen aus Wuppertal und der Umgebung. Am 25. Oktober 2019 findet der Climathon Wuppertal zum zweiten Mal im Freiraum – dem Innovationslabor der Bergischen Universität Wuppertal – statt. Veranstalter sind die Neue Effizienz, die Bergische Universität Wuppertal und das Wuppertal Institut. Derzeit suchen die Veranstalter noch Partner und Sponsoren, die den Climathon Wuppertal 2019 unterstützen wollen. ...

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13.02.2019 Wuppertal Institut

Den Verkehrssektor nachhaltig transformieren

Hinsichtlich der CO2-Emissionen ist der Verkehrssektor der am schnellsten wachsende Sektor in den Schwellenländern, allerdings macht er die geringsten Fortschritte was die Senkung der Emissionen in den Industrieländern betrifft. Daher muss der Verkehrssektor einen kohlenstoffarmen Entwicklungspfad einschlagen, um die Sustainable Development Goals (SDGs) zu erreichen und die globale Erwärmung bei zwei Grad Celsius zu stabilisieren. Er steht vor einer Reihe großer Nachhaltigkeitsherausforderungen – vor allem in punkto Luftqualität, Energiesicherheit und Ressourceneffizienz. Oliver Lah, Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und internationale Kooperationen in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, stellt im Buch "Sustainable Urban Mobility Pathways" die wichtigsten Trends und Treiber für

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12.02.2019 Wuppertal Institut

Cloud-Plattform macht Lieferketten sichtbar

Das Start-up "sustainabill" hat einen innovativen Ansatz entwickelt, mit dem Produzenten ihre Lieferkette vollständig nachvollziehen können. Mithilfe einer Cloud-Plattform können Unternehmen herausfinden, wo und von wem ihre Produkte hergestellt werden, woher Rohstoffe stammen und wie sie eingesetzt werden, wie umweltfreundlich die Herstellung ist und auch wie fair die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandelt werden. Die Informationen stammen von den Lieferanten und deren Vorlieferanten. Jeder erhält ein Profil, in dem er seine Vorlieferanten, Zertifikate und Produktionsdaten pro Produkt hinterlegt. "Wer seine komplette Lieferkette verbessern will, muss auch jedes Element in dieser Kette kennen – vom Rohstoffabbau bis zum finalen Produkt", sagt sustainabill-CEO Klaus Wiesen. Das Start-up sustainabill entstand 2017 und wurde üb

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12.02.2019 Wuppertal Institut

Emissionen: Mehrausgaben in Sicht

Die Europäische Union (EU) hat sich ein rechtlich verpflichtendes Begrenzungsziel hinsichtlich des Ausstoßes von Emissionen gegeben, dieses aufgeteilt und jeweils an die Mitgliedstaaten weitergereicht. Überschreitet einer von diesen sein Emissionsbudget, so hat er dies mit Geld auszugleichen. Rechnungsabschluss ist im Jahr 2020, da wird für die Summe aller Emissionen der vergangenen acht Jahre abgerechnet. In Deutschland hat die Bundesebene diese Verpflichtung entgegengenommen und hat versäumt, sie an diejenigen Akteurinnen und Akteure weitergegeben zu haben, die direkten Einfluss auf die emittierten Mengen haben. Somit ist sie die letzte haftende Instanz. Der Bundeshaushalt in Deutschland kommt für jegliche Versäumnisse und Unwillen besagter Emittenten auf – wie beispielsweise der Automobilindustrie. Dr. Hans-Jochen Luhmann,

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11.02.2019 Wuppertal Institut

Nachhaltige Kreislaufführung von Kunststoffen im Baubereich

Der Baubereich ist nach den Verpackungen der zweitgrößte Kunststoffanwendungsbereich in Deutschland. Doch was passiert, wenn beispielsweise Wärmedämmverbundsysteme rückgebaut werden müssen? Im Pilotvorhaben KUBA soll erforscht werden, wie Kunststoffe aus der Bauwirtschaft in Kreisläufen genutzt und daraus Rohstoffe für neue Produkte wiedergewonnen werden können. Ob Acryllack, Fensterrahmen oder Wärmedämmverbundsystem – Kunststoffe sind im Bau nahezu allgegenwärtig. Am Lebensende bestehen für einzelne Produkte bereits Rücknahme- und Recyclingsysteme. Das werkstoffliche Recycling, also die mechanische Verwertung und Aufbereitung von Kunststoffabfällen, bei der die chemische Struktur des Kunststoffes erhalten bleibt, stößt jedoch häufig an technische oder ökonomische Grenzen. Daher könnte sich eine rohstoffliche ...

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08.02.2019 Wuppertal Institut

Anerkennung für das Wuppertal Institut

Am 7. Februar besuchte Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, das Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernte die Ministerin die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen und informierte sich über die Arbeitsfelder und Projekte des Instituts, die einen engen Bezug zum NRW-Umweltministerium haben. Anschließend nahm die Ministerin an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil und tauschte sich mit dem vom Wuppertal Institut koordinierten Gremium aus. Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, war am 7. Februar 2019 zu Gast am Wuppertal Institut. Neben einem strategischen Austausch über wichtige Arbeitsfelder des Wuppertal Instituts und mögli

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07.02.2019 Wuppertal Institut

Klimaspatz "Piaf" signalisiert, ob die Luft rein ist

Derzeit sitzt ein digitaler Vogel für den Klimaschutz und ihr Wohlbefinden im Büro von Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Er heißt "Piaf" und misst die Luftqualität im Raum. Der Raumklima-Assistent erfasst neben dem CO2-Wert auch die Temperatur und die relative Luftfeuchte und signalisiert, wenn das gesundheitliche Wohlbefinden wegen verminderter Luftqualität sinkt und gelüftet werden sollte. Das animiert Nutzende, sich energieeffizienter zu verhalten und ihre Raumluftqualität wahrzunehmen – was gleichzeitig bis zu 20 Prozent Energie einsparen kann. Ob in der Büropflanze, am Telefon oder auf dem Monitor: Der Klimaspatz „Piaf“ sitzt derzeit im Büro von insgesamt 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) – auch bei Bundesumweltministerin Svenja ...

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06.02.2019 Wuppertal Institut

Weg zur klimaneutralen Industrie ebnen

Das Wuppertal Institut hat zwei Forschungsberichte fertig gestellt, in denen die technologischen und politischen Herausforderungen einer Systemtransformation der energieintensiven Industrie in Nordrhein-Westfalen untersucht werden. Im Forschungsprojekt "Landscaping" untersuchte das Wuppertal Institut die für Nordrhein-Westfalen aus heutiger Sicht denkbaren Technologieansätze, die dafür nötigen politischen Rahmenbedingungen sowie mögliche Innovationen entlang der Wertschöpfungsketten. Bestandteil des Berichts sind Steckbriefe, in denen die möglichen Technologien für treibhausgasneutrale Industrieprozesse samt offener Forschungsfragen und Infrastrukturbedarfe dargestellt sind. Das Projekt entstand im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. In dem ...

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04.02.2019 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut unter den Top Ten im weltweiten Think-Tank-Vergleich

Das Wuppertal Institut erreichte beim "Global Go To Think Tank-Ranking 2018" der University of Pennsylvania zum zweiten Mal in Folge einen Top-Ten-Platz und bestätigt damit die gute Position des Vorjahresrankings. In dem globalen Ranking von Denkfabriken belegt das Wuppertal Institut Platz 9 in der Kategorie Umweltpolitik. Damit zählt es zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit. Die University of Pennsylvania veröffentlicht jedes Jahr einen Report, in dem sie die besten Denkfabriken – sogenannte Think Tanks – kürt. Der alljährliche "Global Go To Think Tank Index Report" des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften weltweit spielen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr weltweit über 1.700 politische ...

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission

Am 26. Januar 2019 hat die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" beschlossen, dass bis spätestens 2038 in Deutschland keine Kohlekraftwerke mehr betrieben werden sollen. Im neuen In Brief "Einschätzung der Ergebnisse der Strukturwandelkommission" (06/2019) nimmt das Wuppertal Institut Stellung zu den Ergebnissen und gibt Empfehlungen für die jetzt notwendige Ausgestaltung der Klima- und Innovationspolitik in Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Im Positionspapier gehen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer (Leiter Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen) und Dr. Stefan Thomas (Leiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik) darauf ein, dass die Kommission mit der Festlegung auf den konkreten Ausstiegszeitpunkt

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29.01.2019 Wuppertal Institut

Solar Decathlon: Internationaler Wettbewerb kommt nach Wuppertal

Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, verkündete am 29. Januar 2019 beim Kongress ENERGIEWENDEBAUEN in Berlin, dass der "Solar Decathlon Europe" 2021 erstmalig in Deutschland stattfinden wird – und zwar in Wuppertal. Erstmals stehen bei dem solaren Zehnkampf Energiewende und Klimaschutz mitten in einem städtischen Quartier im Fokus. Die Bewerbungsphase für die Hochschulteams startet im März. Hochschulen aus der ganzen Welt und besonders deren engagierte Studierende beteiligen sich seit Jahren beim Gebäude-Energiewettbewerb Solar Decathlon. Nach seinem Start in den USA 2002 fand der solare Zehnkampf mittlerweile 13 Mal rund um den Globus statt, zuletzt in Dubai im November vergangenen Jahres. Auch deutsche Hochschulen nahmen bereits mehrfach erfolgreich teil. Seit 2010

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25.01.2019 Wuppertal Institut

Ministerin Heinen-Esser besucht das Wuppertal Institut

Am 7. Februar 2019 ist Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, ab 9:00 Uhr zu Gast am Wuppertal Institut. Während ihres Antrittsbesuchs lernt die Ministerin beim internen Austausch die zentralen Themen des Wuppertal Instituts näher kennen. Mit Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind und Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick sowie zwei Abteilungsleitern des Wuppertal Instituts tauscht sie sich über mögliche Schnittstellen aus. Dabei geht es inhaltlich vor allem um die Kreislaufwirtschaft (Fokus Kunststoff) sowie um "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" und deren Spannungsfelder. Anschließend nimmt Ministerin Heinen-Esser ab 10:00 Uhr an der sechsten Sitzung des TEAM Nachhaltigkeit teil. Im TEAM sind Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft ...

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24.01.2019 Wuppertal Institut

Nach Kohleausstieg Tagebau als Pumpspeicherkraftwerk nutzen

Mit fortschreitender Energiewende steigt der Anteil erneuerbarer Energien im Strommix. Deren Angebot variiert im Tagesverlauf – je nach Wetterlage und Saison. Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, sind Energiespeicher notwendig, die große Kapazitäten aufnehmen können. Pumpspeicherkraftwerke sind eine Möglichkeit dafür. Pumpspeicher sind im Vergleich zu anderen bestehenden technologischen Optionen mit großer Speicherkapazität langjährig erprobt und ggf. auch wirtschaftlich. Sie speichern elektrische Energie, indem sie Wasser auf ein höher gelegenes Niveau pumpen. Dieses Wasser fließt später wieder bergab und erzeugt mithilfe von Turbinen und Generatoren elektrischen Strom. Durch die Umwandlung in potenzielle Energie von Wasser wird der Strom gespeichert und zeitversetzt bei Bedarf wieder ins Netz zurückgespeist.

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23.01.2019 Wuppertal Institut

Die Lernenden in den Mittelpunkt stellen

Wie sieht transformative Bildung für eine nachhaltige Entwicklung aus? Was lernen die Beteiligten in Prozessen, die den gesellschaftlichen Wandel voranbringen? Welche Methoden sind dafür besonders vielversprechend? Diese Fragen standen erstmals in dieser Konstellation am 22. Januar 2019 im Fokus der ausgebuchten Tagung "Reallabore, Citizen Science, Service Learning & Co. – Transformative Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung". Rund 160 Teilnehmende aus den unterschiedlichen Communities aus Bildung und Forschung trafen sich in Berlin und diskutierten neue Bildungsformate. Mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen – auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt – formuliert die Agenda 2030 internationale Entwicklungsziele, die weltweit bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen. Eine Schlüsselrolle zum Erreichen der ...

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21.01.2019 Wuppertal Institut

Verleihung des Forschungspreises "Transformative Wissenschaft"

Das Team unter der Leitung von Dr. Oliver Parodi, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Nachhaltigkeit und Umwelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gewann mit seinem innovativen Reallabor-Konzept "Quartier Zukunft – Labor Stadt" den mit 25.000 Euro dotierten Forschungspreis "Transformative Wissenschaft". Die Verleihung des Forschungspreises fand am 16. Januar 2019 im Schader-Forum im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation statt. "Der Preis ist Balsam für die Seele", freute sich Dr. Oliver Parodi bei der Übergabe des Forschungspreises "Transformative Wissenschaft" und fügte hinzu: "Das Betreiben eines Reallabors hat neben Höhen auch seine Tiefen und dann tut so ein Preis richtig gut." Bereits zum zweiten Mal vergab das Wuppertal Institut und die Zempelin-Stiftung im Stifterverband den ...

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17.01.2019 Wuppertal Institut

Vorkassezähler begleichen Stromrechnung

In Deutschland leben rund 13 Millionen Menschen unter der Einkommensarmutsgrenze und sind daher besonders von den steigenden Stromkosten betroffen. Eine Folge ist die zunehmende Zahl von Zählersperren, die von Energieversorgern bei Zahlungsrückständen veranlasst werden können. Im Jahr 2016 wurden aufgrund ausstehender Zahlungen insgesamt rund 328.000 Zählersperren beauftragt und durchgeführt. Oliver Wagner, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, berichtet in seinem Artikel "Strom per Prepaid. (Un)sichere Energieversorgung mit Nebenwirkungen" über aktuelle Entwicklungen und Aussichten einer neuen Zahlungsmöglichkeit – auch Prepayment Meter (PPM) genannt. Um eine Trennung der Kunden von der Stromversorgung zu vermeiden, bieten immer mehr Energieversorger ihren Kunden ...

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17.01.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Landwirtschaft im Klimawandel: ZALF auf der Internationalen Grünen Woche

ZALF auf der Internationalen Grünen Woche 2019 Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. stellt auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, vom 18.-27. Januar 2019, Forschung zum Thema „Landwirtschaft im Klimawandel“ vor. Hauptexponat am Messestand in Halle 23A der Messe Berlin ist das autonom flugfähige Kleinflugzeug „TRON“. Das ZALF setzt die Drohne zur Fernerkundung von landwirtschaftlich genutzten Flächen ein. Auf der Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) können Interessierte am Messestand mithilfe von Virtual Reality selbst einen Rundflug mit der Drohne unternehmen und sich zur Forschung des ZALF informieren.

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16.01.2019 Wuppertal Institut

Lokale und bürgernahe Energiewende

Durch Bürgerenergiegenossenschaften wurde der Ausbau erneuerbarer Energien stark vorangetrieben. Allein im Jahr 2011 gab es 194 Neugründungen. Allerdings ist seit 2012 durch die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) das Geschäftsmodell "Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz" unattraktiv geworden. In der Folge sank die Anzahl der Neugründungen von Bürgerenergiegenossenschaften stetig. Mit dem Wegfall der für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung, die den wirtschaftlichen Betrieb von erneuerbaren Energieanlagen ermöglichte, wurde den Bürgerenergiegenossenschaften vielfach die Geschäftsgrundlage entzogen. Das erforderliche Know-how, um unter den neuen Rahmenbedingungen das Kapital der Bürgerinnen und Bürger sicher in den Ausbau erneuerbarer Energie zu investieren, übersteigt oftmals die ...

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15.01.2019 Wuppertal Institut

Dr. Peter Viebahn in TIAS-Beirat berufen

Dr. Peter Viebahn, stellvertretender Leiter der Abteilung Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen am Wuppertal Institut, ist seit 15 Jahren Mitglied in The Integrated Assessment Society (TIAS). Nun wurde er in den Beirat der gemeinnützigen Gesellschaft berufen. Viebahn freut sich auf seine Aufgabe im Beirat und sagt: "Ich werde insbesondere Fragen und Methoden der Energiesystemanalyse einbringen, die bisher dort nicht vertreten waren, die aber eine zunehmend wichtige Rolle in der Technikbewertung spielen." Das TIAS ist ein gemeinnütziges Netzwerk zur Förderung der Gemeinschaft von interdisziplinär und disziplinär arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Analystinnen und Analysten sowie Praktikerinnen und Praktikern, die eine integrierte (ganzheitliche) Bewertung von Technologien und Systemen entwickeln und ...

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14.01.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Weizensorten anfällig für Wetterextreme

Lappeenranta/Müncheberg (dpa/fwt) - Europäische Saatgutbetriebe vernachlässigen bei der Züchtung von Weizensorten die Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen. Insbesondere in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, seien die angebauten Varianten anfällig für Wetterextreme wie etwa Hitze, Dürre oder Starkregen, berichtet ein internationales Forscherteam in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Hintergrund ist demnach die recht einseitige Züchtung auf Eigenschaften wie hoher Ertrag, Halmstabilität oder Krankheitsresistenz.

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14.01.2019 Wuppertal Institut

Digitale Kreislaufwirtschaft für die Kunststoff-Industrie

Am 8. und 9. Januar 2019 trafen sich die Projektpartner des Interreg-NWE-Projekts "Di-Plast" am Wuppertal Institut. Ziel von Di-Plast ist es, durch die Anwendung digitaler Technologien die Aufnahme von recycelten Kunststoffen in den Produktionsprozess zu verbessern. Der Hintergrund: Es gibt zwar nominell hohe Raten beim Kunststoff-Recycling, die Quote wiedereingesetzter Rezyklate – also der aufbereiteten Kunststoffe – ist jedoch sehr gering. "Das liegt daran, dass häufig unabdingbare Informationen zur Zusammensetzung und Reinheit von Kunststoff-Rezyklaten fehlen. So werden in der Verpackungsindustrie nur zu 8 Prozent beziehungsweise in der Bauindustrie zu 18 Prozent recycelte Kunststoffe verwendet und der Rest durch sogenanntes Primärmaterial bestritten", sagt Dr. Holger Berg, Projektleiter in der Abteilung Kreislaufwirtschaft ...

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11.01.2019 Wuppertal Institut

Wie könnte ein idealer Global Stocktake aussehen?

Im Jahr 2023 und dann alle fünf Jahre werden die Staaten im Rahmen des sogenannten "Global Stocktake" Bilanz ziehen über ihren gemeinsamen Fortschritt zu Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Viele hoffen, dass dieser Mechanismus zu einem Katalysator für erhöhte Minderungsziele werden kann. Basierend auf verschiedenen Theorien des Wandels beschreibt das Paper "What Makes an Ideal Global Stocktake? A Functional Analysis" vier Governance-Funktionen für den Global Stocktake: Der Prozess kann als Schrittmacher zum Pariser Abkommen beitragen – indem er Politikprozesse auf verschiedenen Ebenen stimuliert und synchronisiert –, er dient als Moment an dem die Vertragsstaaten Rechenschaft ablegen über ihre Klimaschutzaktivitäten, er kann Treiber sein für die Ambition der Klimaschutzzielen durch die Festlegung von ...

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10.01.2019 Wuppertal Institut

Die Rolle und Funktionen des Aufsichtgremiums

Artikel 6.4 des Pariser Klimaschutzabkommens hat einen neuen Mechanismus geschaffen, in dessen Rahmen die Staaten bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzzusagen zusammenarbeiten können. Die Umsetzung des neuen Mechanismus soll ein Aufsichtsgremium überwachen, welches von der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens von Paris (Conference of the Parties serving as the meeting of the Parties to the Paris Agreement, CMA) ernannt wird. Bisher ist jedoch noch unklar, welche Rolle dieses Gremium genau übernimmt. Vor diesem Hintergrund hat Wolfgang Obergassel, Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, in einem neuen JIKO Policy Paper "Governing Paris Article 6.4 – What Roles and Functions fort he Article 6.4 Supervisory Body?" verschiedene Governance-Optionen für Artikel 6.4 analysiert. ...

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09.01.2019 Wuppertal Institut

Zehn Länderstudien über ambitionierte Klimapolitik

Zusammengerechnet reichen die Treibhausgasminderungsbeiträge der Staaten unter der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC) nicht aus, um die Erderwärmung langfristig unterhalb der 1,5- oder 2-Grad-Obergrenze zu halten. Deshalb sind alle Länder angehalten, ihre Minderungsziele zu verschärfen. Rahmenbedingungen und Herausforderungen für zehn Schwerpunktländer analysierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts und des NewClimate Instituts im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). Die Studien entstanden Ende 2016 bis Ende 2018 innerhalb des Projektes "Umsetzung der zukünftigen THG-Minderungsziele: Rahmenbedingungen und transformatorische Herausforderungen in ausgewählten Schwerpunktländern". Für die Studien wurden die folgenden zehn Län

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09.01.2019 Wuppertal Institut

Wasser sparen in Marokko

Anfang Dezember 2018 organisierte das Wuppertal Institut in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Forschungsinstitut MENA Renewables & Sustainability (MENARES) erfolgreich den zweiten Stakeholder-Workshop in der WANDEL-Fallstudie zu solarthermischen Kraftwerken (concentrated solar power plants, CSP) im marokkanischen Ouarzazate. Die Wüstenregion in der Provinz Ouarzazate im Südosten Marokkos bietet optimale Bedingungen für die Erzeugung von Solarstrom sowohl aus CSP- und Photovoltaik-Kraftwerken. Daher ist die Provinz als Standort für eines der größten Solarkraftwerke der Welt ausgewählt worden. Der heutige Wasserverbrauch des Kraftwerks ist mit weniger als einem Prozent der gesamten jährlichen Wassernutzung nicht kritisch. Dennoch muss vor dem Hintergrund des Klimawandels und der sozio-ökonomischen Entwicklung in der ...

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08.01.2019 Wuppertal Institut

Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke

Stadtwerke stellen in Deutschland weit über die Hälfte der Versorgung an Strom, Gas und Wärme sicher. Außerdem haben sie aufgrund ihrer kommunalen Verankerung eine besondere Position im Spannungsgefüge von Politik, Wirtschaft und Privathaushalten. Stadtwerke spielen somit für die Energiewende eine zentrale Rolle. Allerdings existiert bislang in der Literatur eine Forschungslücke hinsichtlich der Erfolgsfaktoren neugegründeter Stadtwerke. In der Studie "Explorative Untersuchung zu Erfolgspotentialen bei neugegründeten Stadtwerken" beschäftigten sich das Wuppertal Institut und die BLUEBERRIES GmbH mit dieser Thematik. Dr.-Ing. Kurt Berlo und Oliver Wagner, beide Projektleiter in der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie der Projektmanager Christian Herr und der Senior Project Consultant ...

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Workshop Remanufacturing

Am 24. Januar 2019 veranstaltet das Wuppertal Institut im Rahmen des EIT Raw Materials Projektes "RemanPath – Building Lifelong Education Through Finding Company Path to Remanufacturing" einen Workshop zum Thema Remanufacturing. Remanufacturing ist ein vielversprechender Ansatz der Kreislaufwirtschaft und bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern auch für Hersteller und Kunden. Die Wiederaufbereitung von Produkten und Produktkomponenten eröffnet produzierenden Unternehmen aus der Automobil-, Elektronik-, Möbel- und vielen weiteren Branchen ein enormes – oft noch ungenutztes – Potenzial. Doch was macht Remanufacturing aus und welche Vorteile bietet es? Wie kann ein Geschäftsmodell aussehen? Welche Anforderungen stellen sich dabei an das Produktdesign und was sollte vor der Einführung im eigenen Unternehmen beachtet ...

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07.01.2019 Wuppertal Institut

Alternative Strom-Initiativen

Alternative Strom-Initiativen sind sozio-ökologische Innovationen, die wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung von Städten beitragen. Andrea Wiesholzer hat in ihrer Masterarbeit "Socio-Ecological Innovations in the Context of the German 'Energiewende'", die sie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde verfasste, solche sozio-ökologischen Innovationen anhand mehrerer Beispiele analysiert. Die Autorin legte den Fokus auf die Fragestellung, wie die Energiewende durch sozial-ökologische Innovationen befördert werden kann. Damit befasste sie sich mit einem Thema, das bei Kommunen und Landkreisen zurzeit einen hohen Stellenwert einnimmt. Bislang wurde dem Aspekt sozio-ökologischer Innovationen weder in der kommunalen Praxis noch in der Wissenschaft genug Beachtung geschenkt, weshalb die Ergebnisse der Studienarbeit fü

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04.01.2019 Wuppertal Institut

Klimaschutzbeitrag maximieren

Ende Oktober 2018 organisierten das Wuppertal Institut, INFRAS und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin den Workshop "Maximising the Mitigation Impact of the Article 6.4 Mechanism". Jetzt steht der Workshop-Bericht zum Download zur Verfügung. Unter Artikel 6.4 etablierte das Pariser Klimaabkommen einen neuen Mechanismus, der Emissionsreduktionen und nachhaltige Entwicklung fördern soll. Artikel 6 des Pariser Abkommens verlangt einen Paradigmenwechsel für marktbasierte Mechanismen. Unter dem Kyoto-Protokoll konnten alle Emissionsreduktionen, die mit seinen flexiblen Mechanismen erzielt wurden, vom Käuferland auf sein Emissionsziel angerechnet werden. Der Netto-Nutzen für das Klima lag bei Null. Unter dem Pariser Abkommen soll marktbasierte Zusammenarbeit

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Australiens Zukunft als "Energie-Supermacht"

In der Vergangenheit konnte Australien seine erfolgreiche Entwicklung, sein Energiesystem und einen großen Teil seiner Exporterlöse aus eigenen enormen fossilen Energieressourcen wie Kohle und Gas aufbauen. Dieser Ressourcensegen kann zum Fluch werden, wenn weltweite Strategien in Richtung Dekarbonisierung umgesetzt werden und der Wechsel vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter nicht rechtzeitig geplant ist. Australien gilt als sogenannte "Energie-Supermacht". In Zukunft soll diese historisch aufgebaute Stärke nicht mehr wie bisher auf fossilen Brennstoffen basieren, sondern muss auf die vielfältigen Potenziale erneuerbarer Energien und der Effizienz umschwenken. Ein schneller Einsatz erneuerbarer Energien, kombiniert mit einer massiven Steigerung der Energieeffizienz kann den notwendigen Beitrag zum Klima- und ...

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03.01.2019 Wuppertal Institut

Südkorea und Deutschland tauschen Erfahrungen aus

Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts, und Prof. Sun-Jin Yun, Vorsitzende der Korea Energy Information Culture Agency (KEIA), trafen sich am 19. November 2018 am Wuppertal Institut, um über die Umsetzung der Energiewende in Deutschland und Südkorea zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und damit den Auftakt für eine zukünftige Zusammenarbeit zu machen. Die koreanische Regierung rief KEIA mit dem Ziel ins Leben, sich künftig um die Fortentwicklung der Energiewende in Südkorea zu kümmern und internationale Erfahrungen in den koreanischen Entwicklungsprozess einzubringen. Manfred Fischedick und Sun-Jin Yun diskutierten konkret, wie sich die energie- und klimapolitischen Ziele sowie die Umsetzungspläne Koreas umsetzen lassen. Zudem erörterten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ...

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21.12.2018 Wuppertal Institut

UNFCCC-Prozess und Klimakonferenz

Was kann vom UNFCCC-Prozess und dem Pariser Klimaabkommen erwartet werden? Um einen transformativen Wandel zu erreichen, müssen bestehende, nicht nachhaltige Routinen, die in sozioökonomische Systeme eingebettet sind, in neue und nachhaltige Routinen umgewandelt werden. Lukas Hermwille und Wolfgang Obergassel, beide Projektleiter der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik am Wuppertal Institut, Christiane Beuermann, stellvertretende Abteilungsleiterin derselben Abteilung, und Hermann E. Ott, ehemaliger und langjähriger Mitarbeiter des Wuppertal Instituts und inzwischen Leiter des Deutschlandbüros von Client Earth, konzeptualisieren in ihrem Artikel "UNFCCC before and after Paris – what's necessary for an effective climate regime?" die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Conventions on ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut übergibt Hinweise des "TEAM Nachhaltigkeit"

Im Jahr 2019 steht die Fortschreibung der ersten Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen (NRW) im Mittelpunkt des Regierungshandelns. Um das Ziel- und Indikatorensystem weiterzuentwickeln, verfasste das TEAM Nachhaltigkeit einen kritisch-konstruktiven Beitrag, der dabei hilft, den NRW-Nachhaltigkeitsindikatorenbericht künftig weiterzuentwickeln. Das TEAM Nachhaltigkeit setzt sich aus nachhaltigkeitsrelevanten gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren des Landes NRW zusammen und vereint damit unterschiedliche gesellschaftliche Sichtweisen für die Nachhaltigkeitsdebatte. Es dient der beratenden, diskursiven Begleitung des Forschungsprojekts zur "Fallstudie Nachhaltigkeitsstrategie NRW" am Wuppertal Institut und ist damit mittelbar an der (Weiter-)Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie NRW aus der Stakeholder-Perspektive ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für den kommunalen Fortschritt

Am 3. Dezember 2018 fand am Wuppertal Institut die Veranstaltung "JRF vor Ort: Neue Wege für den kommunalen Fortschritt" statt, in der über die Arbeit von kommunalen Innovationslaboren referiert wurde. Als Referierenden bezogen sich der Wissenschaftler Jürgen Schultze der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, der Projektleiter der "Kommunalen Labore sozialer Innovation" – kurz KoSI-LAB – Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter vom Wuppertal Institut und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Mona Wallraff vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in ihren Impulsvorträgen schwerpunktmäßig auf die praktischen Erfahrungen, die innerhalb der KoSI-LABs gesammelt werden konnten. Die KoSI-LABs sind Reallabore in Wuppertal und Dortmund, die in Kooperation zwischen dem Wuppertal Institut und der ...

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20.12.2018 Wuppertal Institut

Klimawandel erfordert tiefgreifende strukturelle Veränderungen

Um den voranschreitenden Klimawandel zu stoppen und einen weiteren Verlust der Biodiversität zu verhindern, bedarf es tiefgreifender struktureller Veränderungen in gesellschaftlichen Teilsystemen wie dem Energiesystem und dem Verkehrssystem. Solch ein tiefgreifender Wandel umfasst untereinander wechselwirkende Veränderungen in Technologien, Ökonomie, Gesetzen und Regularien sowie im Verhalten. Das Forschungsfeld der Modellierung, das sich mit komplexen sozio-technischen Veränderungsprozessen beschäftigt, hat hohe Relevanz für ein besseres Verständnis sowie für die Governance solcher Prozesse. Das Autorenteam untersuchte verschiedene Modellierungsansätze bezüglich ihrer Eignung zur Erforschung komplexer sozio-technischer Veränderungsprozesse im Beitrag "Modelling Sustainability Transitions: An Assessment of Approaches ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Klimaschutz und Menschenrechte miteinander vereinbaren

Klimaschutzmaßnahmen können sich negativ auf die Einhaltung der Menschenrechte auswirken. Nach langen Diskussionen enthält das Pariser Klimaabkommen daher als erstes internationales Umweltabkommen einen Bezug auf die Menschenrechte. Bei der Konzeption und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen geht es nicht allein darum Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, sondern auch die Menschenrechte zu respektieren und zu fördern. Das Klimaabkommen verweist auf das Recht auf Gesundheit, die Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften, Migranten, Kinder, Menschen mit Behinderungen und Menschen in sozial schwachen Situationen, das Recht auf Entwicklung sowie auf Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Die Verweise auf die Menschenrechte im Pariser Klimaabkommen sind ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Kleingedrucktes zum Pariser Abkommen verabschiedet, Umsetzung steht aus

Am 15. Dezember 2018 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz mit der Verabschiedung des "Katowice Climate Package". Dieses Paket von Entscheidungen macht das Pariser Klimaschutz-Abkommen umsetzungsreif, indem es detaillierte Leitlinien für die Umsetzung der einzelnen Elemente des Abkommens vorgibt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Konferenz in Katowice hat zwar den technischen Rahmen für den internationalen Klimaschutz bereitet und ist insofern ein wichtiger Schritt nach vorn, gemessen am Handlungsdruck sind die konkreten Minderungsambitionen der meisten großen Emittenten aber nach wie vor deutlich zu gering. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Katowice die 24. Konferenz der ...

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19.12.2018 Wuppertal Institut

Neue Wege für politikbasierten Emissionshandel

Die Verabschiedung von Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens brachte erneut eine Debatte über die Erzeugung von Emissionsreduktionsgutschriften auf Grundlage nationaler Politiken ins Rollen. Nationale Politiken waren im Rahmen der flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls nicht als Projektaktivitäten förderfähig. Das Pariser Abkommen eröffnet die Möglichkeit einer solchen Politikanrechnung, bietet aber auch einen völlig neuen Kontext: Universelle Beteiligung, ehrgeizige langfristige Ziele und national definierte Beiträge, die im Laufe der Zeit verschärft werden sollen. Das JIKO Policy Paper 04/2018 "Challenges and Opportunities of Policy-based Cooperation under Article 6 of the Paris Agreement" zeigt, dass politikbasierte Kooperationsformen mit diesen veränderten Rahmenbedingungen eine weitere komplexe Ebene erhalten.&nb

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18.12.2018 Wuppertal Institut

Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2019

Im Dezember 2018 wurde in Düsseldorf vor 1.200 Gästen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) zum elften Mal verliehen und zeichnete in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung aus. Ehrenpreise erhielten US-Schauspieler Richard Gere, die westafrikanische Sängerin Angélique Kidjo sowie der irische Musiker Rea Garvey für soziales und ökologisches Engagement. Im Mittelpunkt von Europas größter Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement standen die Akteurinnen und Akteure und Projekte, die den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Sparte "Globale Partnerschaften" 2019 ging an die Städtepartnerschaft von Wernigerode und Hoi An (Vietnam) sowie an die Partnerschaft zwischen den Firmen ...

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