Neues aus den Partnerinstitutionen

29.07.2020 Wuppertal Institut

Ausbau erneuerbarer Energien zu wettbewerbsfähigen Strompreisen

Die Energiewende ist ein entscheidender Schlüssel auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Insbesondere die Transformation der energieintensiven Grundstoffindustrie erfordert große Mengen an Strom aus regenerativen Quellen. Um die Entwicklung einer klimaneutralen Industrie zu fördern, muss daher der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden – zu wettbewerbsfähigen Strompreisen. Zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Positionspapier "Industriezukunft konsequent gestalten". Unterzeichner des Papiers sind zahlreiche Unternehmen der energieintensiven Industrie, darunter BASF, BP, LANXESS, Shell, thyssenkrupp und Uniper. "Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es extrem wichtig, dass die Industrie auf Klimaschutzkurs bleibt und sich hohe Ziele setzt. Für deren Umsetzung müss

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28.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Klimasimulationen für das “Coupled Model Intercomparison Project”

Forschende rund um den Globus versuchen mit numerischen Klimamodellen Antworten auf diese Frage zu finden: Wie verändert die globale Erwärmung unsere Welt? Das Erdklima ist äußerst komplex und schwierig zu modellieren. Jedes Klimamodell hat seine spezifischen Stärken und Schwächen. Um die Bandbreite möglicher zukünftiger Klimaentwicklungen abzuschätzen, werden die Ergebnisse aller wichtigen Klimamodelle weltweit unter der Schirmherrschaft des World Climate Research Project (WCRP) gemeinsam ausgewertet und verglichen. Auf diese Weise schätzen die Wissenschaftler*innen die Unsicherheit der Klimaprojektionen ab und leiten die wahrscheinlichsten Antworten des Klimasystems auf die gegebenen Szenarien ab. An diesem umfangreichen internationalen Projekt, das als Coupled Model Intercomparison Project Phase 6 (CMIP6) bekannt ist, sind ...

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28.07.2020 Wuppertal Institut

Post Corona: Wege in eine neue Normalität

Das Corona-Virus hat die Weltgemeinschaft im Frühjahr 2020 in einen globalen Krisenzustand gestürzt. Dass das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben nahezu zum Stillstand kommen könnte, wäre vor der Ausbreitung des Virus nicht denkbar gewesen. Galt vor der Corona-Pandemie der globale Kapitalismus als Sicherung des Wohlstands, so wurde mitten in der Krise deutlich, dass nicht der freie Markt, sondern ein stabiler Staat und ein solidargemeinschaftlich finanziertes Gesundheitssystem durch diese Krise führen. Doch was lernen wir als Gesellschaft aus dieser Krise? Wie sieht die globale Wirtschaft nach der Corona-Pandemie aus? Wie wird die Gesellschaft krisensicherer und zukunftsfähiger? Und was bleibt vom Leben und Arbeiten im Netz erhalten? Die Dialogreihe "Post-Corona: Wege in die neue Normalität" will mit den Bürgerinnen

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27.07.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Das MPI-M verabschiedet sich von seinen Humboldt-Stipendiaten Maria und Jeremy Rugenstein und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg

Dres. Maria Rugenstein und Jeremy Caves Rugenstein kamen Anfang 2019 als Humboldt-Forschungsstipendiaten mit Postdoktorandenstatus an das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Nun übernehmen sie Professuren an der Colorado State University, USA. Maria Rugenstein wird Assistenzprofessorin in der Abteilung für Atmosphärenwissenschaften, und Jeremy Caves Rugenstein wird Assistenzprofessor in der Abteilung für Geowissenschaften. Das MPI-M gratuliert beiden zu ihrem Erfolg und wünscht ihnen alles Gute für ihre zukünftige Karriere.

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27.07.2020 HZG online: Pressemitteilungen/News

Neuer organischer Schadstoff zum ersten Mal im Arktischen Ozean nachgewiesen

HZG-Wissenschaftler untersuchen Hin- und Rücktransport von ...

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22.07.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimavorhersagen über mehrere Jahre?

22.07.2020/Kiel. Wird der Winter in fünf Jahren mild ausfallen und steht uns danach ein regenreicher Sommer ins Haus? Leider sind zuverlässige Antworten auf solche Fragen trotz aller Fortschritte in der Klimaforschung nicht möglich. Dennoch gibt es Parameter, wie z.B. die Oberflächentemperaturen im Nordatlantik, die Trends im Wetter über Europa induzieren und deren Entwicklung man über Zeiträume von Jahren vorhersagen kann, wie Ergebnisse einer aktuellen Studie unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigen, die jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters erschienen ist.

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21.07.2020 Wuppertal Institut

Herausforderungen für die Energiewende in Städten und Gemeinden

Megatrends und ihre potenziellen Gefahren, Chancen sowie strategischen Handlungsoptionen werden aktuell in international agierenden Unternehmen, in strategischen Abteilungen von nationalen und internationalen Organisationen und in Verwaltungen viel diskutiert. Auch die Energiewende wird von Megatrends beeinflusst und maßgeblich geprägt. "Daher ist es wichtig, Wechselwirkungen mit Megatrends zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das gilt insbesondere auch für Akteure auf kommunaler Ebene", sagt Katja Witte, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Strukturwandel und Innovation in der Abteilung Zukünftige Energie und Industriesysteme am Wuppertal Institut. In dem Diskussionspapier "Globale Megatrends – Herausforderungen für die Energiewende in NRWs Städten und Gemeinden" greift das ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Chemisches Kunststoffrecycling bietet viele Chancen für den Klimaschutz

Mehr als sechs Millionen Tonnen Kunststoffabfälle fallen in Deutschland jährlich an, nur etwas weniger als die Hälfte kann werk- und rohstofflich genutzt werden, der Rest wird verbrannt. Gerade gemischte Kunststoffarten erschweren das Recycling. Hier bietet sich das chemische Recycling (Pyrolyse) an. Bei diesem Verfahren werden die Stoffe durch hohe Temperaturen zersetzt und in kleinere Moleküle aufgespalten. Diese lassen sich im Sinne der Kreislaufwirtschaft in neue Kunststoffe oder chemische Grundstoffe überführen. Die Schätzungen gehen von bis zu zwei Millionen Tonnen Kunststoffabfall jährlich aus, der auf diese Weise wiederverwendet werden könnte. Das nun veröffentlichte Diskussionspapier "Chemisches Kunststoffrecycling" der Landesinitiative IN4climate.NRW zeigt, dass Pyrolyse von gemischten Kunststoffabfällen die ...

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16.07.2020 Wuppertal Institut

Elektromobilität in der Energiewende

Welche Interdependenzen gibt es zwischen Elektrofahrzeugen und dem Stromnetz? Die Untersuchung dieser Frage ist der Schwerpunkt des Projekts "Analyse und Bewertung nachhaltiger Urbaner Transitionspfade in China und Deutschland", gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Projekt befasst sich außerdem mit der möglichen Rolle von batterie-elektrischen Fahrzeugen als Zwischenspeicher für regenerativ erzeugten Strom (Vehicle-to-Grid, V2G) und dem gesteuerten Laden aus technischer, ökonomischer und politischer Perspektive. Am 20. August 2020 führt das Wuppertal Institut von 13 bis 17 Uhr einen Online-Workshop zum Thema "Elektromobilität in der Enegierwende – Potenziale, Chancen und Bdeutung von V2G im Rahmen des deutsch-chinesischen Projektes EAST" mit Expertinnen und Experten durch. Der Workshop besteht aus ...

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15.07.2020 Wuppertal Institut

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Uwe Schneidewind

Der ehemalige wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Professor Dr. Uwe Schneidewind, wurde auf Vorschlag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Heute überreichte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek ihm das Bundesverdienstkreuz während eines Festakts im kleinen Rahmen in Berlin. Er wurde damit für sein herausragendes wissenschaftliches Engagement und seine Impulse zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung geehrt. Seine gesellschaftsorientierte Forschung zur "Großen Transformation" und den "Reallaboren" prägte die Arbeit des Wuppertal Instituts in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich. Deshalb versteht das Wuppertal Institut die ...

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