Neues aus den Partnerinstitutionen

15.03.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Reaktion des Klimas auf Emissionsminderungen durch COVID-19: Erste Ergebnisse aus CovidMIP

In einer neuen Publikation in den Geophysical Research Letters unter der Leitung von Chris D. Jones vom Met Office Hadley Centre in Exeter, UK, hat sich eine Gruppe von 49 Forschenden aus verschiedenen Institutionen, unter ihnen Wolfgang Müller, Tatiana Ilyina, Claudia Timmreck, Hongmei Li und Michael Botzet vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) mit einer der derzeit aktuellsten Fragen beschäftigt, nämlich wie sich reduzierte Emissionen von Aerosolen und Treibhausgasen während der Beschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 auf das Klima der Erde auswirken.

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12.03.2021 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Satellitengestützte Information zur Grünlandbewirtschaftung: Neue digitale Tools berechnen die Ökosystemleistungen von Grünland

Im Forschungsprojekt „SattGrün“ haben Forschende des Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Technologieunternehmen in den letzten drei Jahren an technischen Lösungen für wirtschaftliches und ökologisches Grünlandmanagement gearbeitet. Im Abschluss-Workshop des Projekts Ende Februar wurden jetzt die daraus entstandenen Tools vorgestellt.

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12.03.2021 PIK Potsdam

Risiken von Wasserknappheit begrenzen: Bewässerungsmanagement entscheidend für Bioenergie-Anbau zur Begrenzung des Klimawandels

08.03.2021 - Damit Wasser nicht noch knapper wird, als es ohnehin vielerorts ist, ist bei Biomasseplantagen nachhaltiges Wassermanagement nötig. Dies zeigt eine neue Studie. Wenn der Anbau von Pflanzen für die Energiegewinnung in Kraftwerken mit unterirdischer Speicherung des CO2 aus den Abgasen kombiniert wird, gilt er oft als eine der Möglichkeiten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Pariser Klimaziele zu erreichen. Doch der Anbau von Bioenergieplantagen im großen Stil benötigt weltweit nicht nur viel Land, sondern auch erhebliche Mengen an Wasser für die Bewässerung – was im Widerspruch mit der Einhaltung der Planetaren Belastungsgrenzen stehen kann. Wissenschaftler berechneten nun in den bisher detailliertesten Computersimulationen, wie viel zusätzlicher Wasserstress für die Bevölkerung weltweit in einem Szenario mit konventioneller Bewässerung und einem mit nachhaltiger Wassernutzung entstehen könnte.

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10.03.2021 PIK Potsdam

Zwei CO2-Preise sind erstmal besser als einer: Vorschlag für die EU-Klimapolitik

09.03.2021 - Ein neuer Politikmix mit CO2-Preis als Leitinstrument ist nötig, damit die Europäische Union das erklärte Ziel der Klimaneutralität bis 2050 auch tatsächlich erreicht. Drei Elemente, zwei CO2-Preise, ein Ziel – das schlagen Ökonomen und Ökonominnen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und dem Brüsseler Think Tank Bruegel jetzt in einem neuen Policy-Papier vor. Weil es politisch schwierig ist, einen allumfassenden CO2-Preis für sämtliche Wirtschaftssektoren rasch einzuführen, sollen zunächst zwei verschiedene Preissysteme parallel laufen – und durch zusätzliche Instrumente unterstützt werden. Langfristig sollen diese Element zu einem einzigen umfassenden und robusten CO2-Preis verschmelzen, mit dem einen Ziel einer kosteneffizienten und wirksamen Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, um Klimarisiken für Menschen und Wirtschaft zu begrenzen.

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10.03.2021 Wuppertal Institut

Ausbau der Photovoltaik in deutschen Städten

Wer einen Blick von oben auf deutsche Städte wirft, dem wird auffallen, dass nur auf wenigen Dächern Solaranlagen zu sehen sind. Der Ausbau der Photovoltaik in urbanen Räumen bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Das sogenannte Mieterstrom-Modell könnte hier Abhilfe schaffen. Dieses versorgt Mieterinnen und Mieter direkt vom Dach ihres Mietshauses mit Solarstrom und lässt sie von den gesunkenen Gestehungskosten profitieren. Einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zufolge könnten in Deutschland 3,8 Millionen Haushalte mit Mieterstrom versorgt werden, wenn dafür Solaranlagen auf geeigneten Mehrfamilienhäusern installiert würden. Doch die seit 2017 existierende Förderung für solche Mieterstrom-Anlagen wurde bisher kaum abgerufen.

Im Artikel "Solar Prosumers in the German Energy ...

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09.03.2021 Wuppertal Institut

Regionale Verhältnisse in Zeiten von Corona

Herausforderungen für faire und nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen lassen sich anhand der Transformationsfelder Wald, Energie und Landwirtschaft vielfältig untersuchen. Akteurinnen und Akteure verweisen bereits mit innovativen Handlungsansätzen auf mögliche Lösungswege für bestehende Probleme, wie beispielsweise die naturnahe Waldwirtschaft des Stadtwaldes Lübeck. Eine wichtige Säule regionaler Wertschöpfung stellen die "Landwege" dar. Sie bringen die Bio-Lebensmittel der umliegenden Höfe feldfrisch in die Landwegeläden in die Stadt Lübeck. Solche innovativen Arrangements beleben regionale Wirtschaftskreisläufe. Auch wird ein demokratisches Miteinander gestaltet, wenn Lübecks Energiegenossenschaft Bürgerwerke eG kleine und dezentrale Energiequellen beispielsweise auf den Dächern der Höfe erschließt.

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03.03.2021 Wuppertal Institut

Technologien für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe

Um den Verkehrssektor treibhausgasneutral zu gestalten, diskutieren Politik und Forschung zunehmend die Rolle synthetischer Kraftstoffe auf Basis erneuerbarer Energien. Diese könnten zukünftig insbesondere dort zum Einsatz kommen, wo eine direkte Elektrifizierung nicht oder nur schwer möglich ist – etwa im Schiffs- und Flugverkehr oder teilweise auch im Schwerlastverkehr.

Innerhalb der Forschungsinitiative "Energiewende im Verkehr" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersuchen die Partnerinnen und Partner im  Projekt MENA-Fuels deshalb die mögliche Rolle und die Auswirkungen der Nutzung synthetischer Kraftstoffe in Deutschland. Das Wuppertal Institut hat nun gemeinsam mit dem Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen wichtigen ...

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01.03.2021 Wuppertal Institut

"Energierahmenstudie Mannheim": Mannheims Weg zur Klimaneutralität

Die Stadt Mannheim kann spätestens bis zum Jahr 2050 vollständig klimaneutral werden und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens auf kommunaler Ebene leisten. Das ist das zentrale Ergebnis der "Energierahmenstudie Mannheim – Wege zur Klimaneutralität", die das Energieunternehmen MVV in Abstimmung mit der Stadt bei dem international renommierten Wuppertal Institut in Auftrag gegeben hat. Die Studie untersucht und beschreibt die Handlungsmöglichkeiten und Umsetzungsvoraussetzungen in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Industrie.

In der Energierahmenstudie beschreiben die Autorinnen und Autoren ein ambitioniertes, aber realisierbares Klimaschutzszenario, das die lokalen Potenziale, Bedarfe und Herausforderungen Mannheims berücksichtigt. Sie geben ...

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26.02.2021 Max-Planck-Gesellschaft

Dokumentation von JSBACH veröffentlicht

JSBACH ist die Landkomponente der beiden heute am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) betriebenen Erdsystemmodelle MPI-ESM und ICON-ESM. Die Arbeit daran begann in den frühen 2000er Jahren. Zu dieser Zeit benutzte Ernst Maier-Reimer bereits routinemäßig sein HAMOCC-Modell der Ozean-Biogeochemie in Simulationen mit dem gekoppelten Ozean-Atmosphärenmodell MPI-OM/ECHAM (damals weltweit als "das" MPI-Modell bekannt). Um den globalen Kohlenstoffkreislauf zu schließen und damit das MPI-Modell zu einem echten Erdsystemmodell zu machen, fehlten nur noch die dazu notwendigen biogeochemischen Prozesse an Land. Dies führte zum JSBACH-Projekt, einer gemeinsamen Initiative des MPI-M und des MPI für Biogeochemie.

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25.02.2021 PIK Potsdam

Die Idee der Umweltsteuer entwickelt endlich Kraft

20.01.2021 - Jährlich 290.000 Pfund extra für Beleuchtung und Reinigung, weil der Smog alles verdunkelt und verdreckt: Mit dieser Kostenabschätzung für die Industriestadt Manchester begründete einst der englische Ökonom Arthur Cecil Pigou die Theorie der Umweltsteuer. In dem Klassiker „The Economics of Welfare“, dessen erste Auflage bereits 1920 erschien, rechnete er vor: Wenn der Staat solche „Externalitäten“ in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. 2020, genau 100 Jahre später, hat die politische Umsetzung von Pigous Erkenntnis eine neue Qualität erreicht und wichtige Einwände entkräftet. Eine CO2-Bepreisung ist effizienter als Regulierungen und Verbote, bilanziert eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift International Tax and Public Finance publiziert.

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