Neues aus den Partnerinstitutionen

09.10.2019 Deutsches Klimarechenzentrum

Interaktive Web-Visualisierung von IPCC-Szenarienrechnungen

Unter www.dkrz.de/webvis lassen sich mögliche zukünftige Klimaänderungen interaktiv und visuell im Webbrowser erkunden. Die neue Web-Visualisierungsplattform erlaubt es, auf einem dreh- und zoombaren virtuellen Globus den zeitlichen Verlauf simulierter Temperatur- und Niederschlagsänderungen für verschiedene Szenarien zu visualisieren. Dabei können unterschiedliche Szenarien oder Jahreszeiten auch nebeneinander dargestellt und direkt verglichen werden. Die verwendeten Daten sind Simulationsergebnisse des Erdsystemmodells MPI-ESM, welche auch in den aktuellen fünften Weltklimastatusbericht (IPCC-Bericht) eingeflossen sind.

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09.10.2019 Wuppertal Institut

Energieversorgung bei wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien stabilisieren

Japan ordnet seinen Strommarkt neu und konkurrierende Energieversorger, Netzentkopplung und kompetitive Netzausgleichsmärkte sind die Folge. Die Digitalisierung kann es Netzbetreibenden, Produzierenden, Händlerinnen und Händlern, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Speicheranbietern ermöglichen zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Diese Hypothese ist der Hintergrund für eine Studie des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (GJETC). Das Wuppertal Institut und das Institute of Energy Economics, Japan (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC analysierten Konzepte von virtuellen Kraftwerken und die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt standen Fallstudien wie das deutsche Unternehmen Next ...

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08.10.2019 Wuppertal Institut

"Zehn Gebote zur Ökoerlösung" im neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral"

Ist es verlogen, für den Klimaschutz zu demonstrieren, wenn man zugleich regelmäßig in ein Flugzeug steigt? Ist es scheinheilig, mittags konventionelles Fleisch zu essen und später mehr Tierwohl einzufordern? "Nein", meint Dr. Michael Kopatz, Projektleiter im Forschungsbereich Energiepolitik am Wuppertal Institut, politischer Protest sei wichtiger als privater Konsumverzicht. In seinem neuen Buch "Schluss mit der Ökomoral!" zeigt Kopatz "Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken". Wie erfolgreich Protest sein kann, zeigt aktuell eindrucksvoll die Fridays-for-Future-Bewegung auf der ganzen Welt. Kopatz überrascht das nicht, er weiß seit langem, dass Protest um ein Vielfaches wirkungsvoller ist als ökologisch korrekter Konsum. "Wir müssen die Strukturen ändern, nicht die Menschen", ist er überzeugt, und fordert ...

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07.10.2019 Wuppertal Institut

Energieeffizienz in Betrieben steigern

Innerhalb der Wuppertaler Studienarbeit Nr. 19. "Analyse der Wirkung politischer Instrumente zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz auf Basis der Verbrauchsdaten von 103 mittelständischen Unternehmen" untersuchte Lukas Feldmeier, welche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen beitragen und welche diesem Anspruch nicht gerecht werden. Seine quantitative Analyse verglich Daten aus dem Projekt Energieeffizienz Impulsgespräche des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft (RKW) e. V. aus den Jahren 2011 bis 2013 mit eigens für diese Arbeit erhobenen Daten von 2017 für dieselben Unternehmen. Sein Ergebnis: Preise erweisen sich im Gegensatz zu anderen Maßnahmen – wie etwa Energieberatungen, Fördermittel und Energiemanagementsystemen – zumindest teilweise als wirksame ...

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02.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Studie in Science Advances: Das Risiko für weltweite Dürreperioden wächst

In der Woche vom 23.–27. September 2019, als in New York der UN-Klimagipfel stattfand, hat eine Gruppe internationaler Autoren unter Beteiligung des ZALF in der Zeitschrift Science Advances eine Studie zum steigenden Ertragsrisiko durch zunehmende Trockenheit in den weltweit wichtigsten Weizenanbaugebieten unter bisherigen und künftigen klimatischen Verhältnissen veröffentlicht.

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02.10.2019 Wuppertal Institut

Ein Leitfaden für nachhaltiges Design

Was hat Design mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu tun? Die globale Erwärmung und der Klimawandel lassen sich auf verschiedene Ursachen zurückführen. Design, das die Umwelt außen vor lässt, ist einer der Gründe. Viele Produkte und Dienstleistungen verbrauchen nämlich viel Energie und Ressourcen haben auch eine hohe soziale Relevanz – sie sorgen beispielsweise für Teilhabe oder Exklusion. Wie eine Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich besser gelingt, fasst der neue "Transition Design Guide" des Wuppertal Instituts und der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit der ecosign – Akademie für Gestaltung Köln und der Bergischen Universität Wuppertal zusammen. In den vergangenen Jahren sind Begriffe wie "Nachhaltiges Design", "sustainable design" und "ecodesign" immer stärker in den Fokus von Öf

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27.09.2019 Wuppertal Institut

Der internationalen Klimapolitik auf die Finger schauen

Die Climate Works Foundation, das World Resources Institute und ein Konsortium weiterer Partner einschließlich dem Wuppertal Institut haben ein Video veröffentlicht, dass die Funktion der Globalen Bestandsaufnahme zum Pariser Klima-Abkommen sowie die Initiative für eine unabhängige zivilgesellschaftliche Globale Bestandsaufnahme erläutert. Die fünf-jährliche Globale Bestandsaufnahme (engl. Global Stocktake, GST) ist eines der Hauptelemente des Pariser Klima-Abkommens. Der Zweck des GST ist, die Umsetzung des Pariser Abkommens zu überprüfen, um den kollektiven Fortschritt bei der Erreichung des Ziele des Pariser Abkommens und seiner Langfristziele zu bewerten. Das Ergebnis des GST soll den Vertragsstaaten als Grundlage dienen, um ihre Klimaschutzanstrengungen zu aktualisieren und zu verstärken. Der offizielle GST wird jedoch ...

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24.09.2019 Wuppertal Institut

#Week4Climate: Ecornet-Institute beteiligen sich an weltweiter Aktionswoche

"Sieben Tage – sieben Themen – ein Ziel: die Rettung der Erde" lautet das Motto der Week4Climate, zu der Fridays for Future Deutschland aufgerufen hat. Die Ecornet-Institute beteiligen sich mit thematischen Veranstaltungen an der Aktionswoche und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. Alle Ecornet-Aktionen im Überblick: Montag, 23. September 2019 Thema: UN Climate Summit New York 15:00 - 16:00 Uhr: Klima im Recht – wie Klagen die Politik beeinflussen können Louisa Hantsche und Eva Lütkemeyer vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen – UfU e.V. geben einen Überblick über das aktuelle Klagegeschehen im Klimabereich. Sie erklären das Instrument der Klimaklage, stellen aktuelle Fälle vor und beleuchten die Konfliktfelder Klimaschutz und Artenschutz im Verbandsklagekontext. Veranstaltungsort: Öko-Insti

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23.09.2019 Wuppertal Institut

Eine Einschätzung des Klimapakets durch das Wuppertal Institut

Nach monatelangem Ringen hat das Klimakabinett der großen Koalition am 20. September seine Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet. Das Klimapaket bleibt allerdings hinter den Erwartungen zurück. Angesichts der Herausforderungen, die es zu lösen gilt, sind die Ergebnisse enttäuschend. Das Klimapaket ist zu kleinteilig und in seiner Wirkungskraft begrenzt. Wuppertal, 23. September 2019: Die Expertinnen und Experten des Wuppertal Instituts sind sich einig: Trotz einer langen Liste von Einzelmaßnahmen wird die Summe der aufgeführten Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Zudem fehlen für die Zeit danach klare Impulse. Dies wird der vorgesehene Überprüfungsmechanismus für sektorale Minderungsziele sehr schnell zeigen. Das klare Bekenntnis zu einem wirkungsvollen ...

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23.09.2019 Wuppertal Institut

Melanie Jaeger-Erben gewinnt Forschungspreis "Transformative Wissenschaft"

Der Forschungspreis "Transformative Wissenschaft" des Wuppertal Instituts und der Zempelin-Stiftung im Stifterverband wird bereits zum dritten Mal vergeben. In diesem Jahr gewinnt Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, Leiterin des Fachgebiets "Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in der Elektronik" an der TU Berlin, den mit 25.000 Euro dotierten Preis. Sie überzeugte die Jury mit ihrem transdisziplinären Profil und ihren wissenschaftlichen Arbeiten an der Schnittstelle von Politik und Gesellschaft. Die Preisverleihung findet am 17. März 2020 im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation in der Schader-Stiftung statt. Transformative Wissenschaft versteht sich als Wissenschaft, die mit inter- und transdisziplinären Methoden gesellschaftliche Impulse auslöst, diese wissenschaftlich begleitet und die Zivilgesellschaft mit ...

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