Neues aus den Partnerinstitutionen

13.02.2020 Wuppertal Institut

Green Deal: Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Der "Green Deal" der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem In Brief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. Bis 2050 will die Europäische Union (EU) als erster Kontinent Treibhausgasneutralität erreichen. Um bis dahin klimaneutral zu werden, sieht der europäische Green Deal die Verabschiedung eines Klimaschutzgesetzes vor, das die EU unwiderruflich zu diesem Ziel verpflichtet. Zahlreiche Maßnahmen flankieren die

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12.02.2020 Wuppertal Institut

Prof. Dr. Uwe Schneidewind zieht sich aus dem WBGU zurück

Am 7. Februar 2020 nominierten die Wuppertaler Kreisverbände CDU und Bündnis 90/Die Grünen den wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, zum gemeinsamen Wuppertaler Oberbürgermeister-Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 in Nordrhein-Westfalen. Im Nachgang an die Nominierung erklärte Prof. Dr. Uwe Schneidewind nun seinen Rückzug aus dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung "Globale Umweltveränderungen" (WBGU) zum Ende des Monats. Er betont, dass er damit "jede Gefahr der Vermischung seines wissenschaftlich politikberatenden und politischen Handelns vermeiden" möchte. Seit 2013 war Uwe Schneidewind Mitglied des WBGU. In die Zeit seiner Mitgliedschaft fielen unter anderem das Hauptgutachten zur Globalen Urbanisierung mit dem Titel "Der Umzug der Menschheit: Die ...

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12.02.2020 PIK Potsdam

Zwei Grad Ozean-Erwärmung waren in der Erdvergangenheit bereits genug, um die Antarktis zu destabilisieren

12.02.2020 - Ein steigender Meeresspiegel durch das Abschmelzen der gewaltigen Eismassen der Antarktis hätte weitreichende Konsequenzen für die Küstenregionen der Welt. Durch neue Daten aus dem Eis konnte ein internationales Team von Wissenschaftlern jetzt zeigen, wie der Eispanzer der Antarktis in der Vergangenheit auf steigende Temperaturen reagiert hat. Ihre in den US-Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie zeichnet erstmals anhand von Daten aus einem Blaueisfeld nach, dass sich der Westantarktische Eisschild bereits während der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren als recht instabil erwiesen hat. Die Eem-Warmzeit war die letzte Phase der Klimageschichte mit ähnlichen globalen Temperaturen wie die, auf die die Welt durch die menschengemachte Erderwärmung in den nächsten Jahrzehnten zusteuert.

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11.02.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Peter Korn hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

Dr. Peter Korn, Wissenschaftler und Leiter der Gruppe „Angewandte Mathematik und computergestützte Physik“ in der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) hat am 23. Januar 2020 erfolgreich habilitiert.

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07.02.2020 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut Aussteller bei der "Woche der Umwelt"

Rund 190 Aussteller präsentieren und diskutieren bei der "Woche der Umwelt" am 9. und 10. Juni 2020 im Park von Schloss Bellevue innovative Ideen und Projekte rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Sie rücken die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen in den Fokus der Öffentlichkeit. Zum sechsten Mal seit 2002 findet die Umweltmesse des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) statt. Die Expertenjury wählte das Wuppertal Institut erneut als Aussteller aus, das zwei Projekte zum Thema Kreislaufwirtschaft vorstellen wird. Auch die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft, bei dem das Wuppertal Institut Mitglied ist, präsentiert sich mit Projekten auf einem Stand. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung ...

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31.01.2020 Wuppertal Institut

Dynamisches Grundszenario für national festgelegte Beiträge

Das Pariser Klimaschutzabkommen schreibt vor, dass alle Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen regelmäßig aktualisierte Klimaaktionspläne, sogenannte Nationally Determined Contributions (NDCs), vorlegen müssen. Darin geben sie an, in wie weit sie über das aktuelle Ambitionsniveau ihres Klimaplans hinausgehen. Herausfordernd ist dies für markbasierte, gemeinsam umgesetzte Klimaschutzaktivitäten gemäß Artikel 6 des Klimaabkommens. Denn in marktbasierten Mechanismen werden Emissionsreduktionen in der Regel auf Basis eines hypothetischen "Business as usual"-Szenarios berechnet – auch Baseline genannt. Mit diesen Szenarios lassen sich die Treibhausgasemissionen berechnen, die ohne Klimaschutzmaßnahmen entstanden wären, indem die Baseline den tatsächlich angefallenen Emissionen gegenübergestellt wird.

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31.01.2020 Wuppertal Institut

Wuppertal Institut erneut unter den Top Ten im weltweiten Think-Tank-Vergleich

Das Wuppertal Institut erreichte beim "Global Go To Think Tank-Ranking 2019" der University of Pennsylvania zum dritten Mal in Folge einen Top-Ten-Platz und bestätigt damit die gute Position des Vorjahresrankings. In dem globalen Ranking von Denkfabriken belegt das Wuppertal Institut Platz 9 in der Kategorie Umweltpolitik. Damit zählt es zu den renommiertesten Forschungs- und Beratungsinstituten weltweit. Die University of Pennsylvania veröffentlicht jedes Jahr einen Report, in dem sie die besten Denkfabriken – sogenannte Think Tanks – kürt. Der alljährliche "Global Go To Think Tank Index Report" des Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) erforscht, welche Rolle Politikforschungsinstitute in Regierungen und Zivilgesellschaften weltweit spielen. Insgesamt nahmen in diesem Jahr weltweit über 1.700 politische ...

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28.01.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF im Inforadio: Es geht um die Wurst - Klimaschutz und Landwirtschaft

Es geht um die Wurst - Klimaschutz und Landwirtschaft Der Klimawandel ist das große Thema auf der Grünen Woche. Wie können wir Nahrungsmittel produzieren, ohne unseren Planeten zu ruinieren? Franziska Ritter hat sich einige Beispiele angeschaut.

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27.01.2020 PIK Potsdam

Gebäude können zu einer globalen CO2-Senke werden – mit dem Baustoff Holz statt Zement und Stahl

Eine Materialrevolution, die im Städtebau Zement und Stahl durch Holz ersetzt, kann doppelten Nutzen für die Klimastabilisierung haben. Das zeigt jetzt die Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern. Erstens kann sie Treibhausgasemissionen aus der Zement- und Stahlproduktion vermeiden. Zweitens kann sie Gebäude in eine Kohlenstoffsenke verwandeln, da im Bauholz das von den Bäumen zuvor aus der Luft aufgenommene und in ihren Stämmen eingelagerte CO2 gespeichert wird. Obwohl die erforderliche Menge an Holz theoretisch verfügbar ist, würde eine solche Ausweitung eine sehr sorgfältige nachhaltige Waldbewirtschaftung erfordern, betonen die Autoren.

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27.01.2020 PIK Potsdam

Klimakosten sind am geringsten, wenn die Erwärmung auf 2°C begrenzt wird

27.1.2020 - Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das auf der Basis naturwissenschaftlicher Erkenntnisse politisch ausgehandelte Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvolle, so zeigen jetzt Potsdamer Forscher in einer neuen Studie. Mit Hilfe von Computersimulationen mit einem Modell des US-Nobelpreisträgers William Nordhaus vergleichen sie Klimaschäden, etwa durch zunehmende Wetterextreme oder sinkende Arbeitsproduktivität, mit den Kosten der Verringerung des Treibhausgasausstoßes. Interessanterweise stellt sich heraus: Das kosteneffizienteste Niveau der globalen Erwärmung ist tatsächlich dasjenige, welches mehr als 190 Nationen als Pariser Klimaabkommen vereinbart haben. Bislang reichen die von den Staaten weltweit versprochenen CO2-Reduktionen jedoch nicht aus, um dieses Ziel zu erreichen.

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