Neues aus den Partnerinstitutionen

08.04.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Barbados-Wolkenobservatorium wird 10 Jahre alt

Vor zehn Jahren richtete die Abteilung "Atmosphäre im Erdsystem" unter der Leitung von Prof. Bjorn Stevens am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zusammen mit dem Caribbean Institue for Meteorology and Hydrology (CIMH) und der Barbados Museum & Historical Society am östlichsten Punkt der Insel Barbados eine Wolkenobservatorium ein, um Passatwolken mit modernsten Fernerkundungsinstrumenten zu beobachten.

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01.04.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Trauer um Reimar Lüst

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie hat einen großen Freund verloren.

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01.04.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Natürliche Methanemissionen - vom Glazial bis heute

In einer neuen Veröffentlichung in Climate of the Past konnten Dr. Thomas Kleinen, Uwe Mikolajewicz und Prof. Victor Brovkin, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), zeigen, dass die Änderungen der Methankonzentration zwischen dem letzten glazialen Maximum (LGM, vor etwa 20000 Jahren) und dem vorindustriellen späten Holozän (PI) vor ca. 300 Jahren vollständig durch Veränderungen der natürlichen Methanemissionen, die durch Umweltveränderungen verursacht wurden, erklärt werden können.

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17.02.2020 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Gigantischer Damm für Nordseeanrainer

17.02.2020/Kiel. Angenommen die Weltgemeinschaft schafft es nicht, die Klimaerwärmung langfristig zu stoppen. Kann ein gigantischer Damm der die komplette Nordsee schützt, die Überflutung der Anrainerstaaten verhindern? Zwei Wissenschaftler aus den Niederlanden und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben diese Option in einer Machbarkeitsstudie untersucht, die neben technischen und finanziellen Anforderungen auch Auswirkungen auf die Umwelt sowie sozio-ökonomische Effekt mit in Betracht zieht. Die Arbeit wurde jetzt im Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS) veröffentlicht.

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14.10.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Klimawissen für Forschung und Politik

EU-Projekt COMFORT mit starker GEOMAR-Beteiligung ...

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06.09.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Starkes Golfstromsystem im Miozän widerspricht Modellen nicht

06.09.2019/Kiel. Unterschiedliche Salzgehalte in verschiedenen Wassermassen treiben die globale Ozeanzirkulation an. Modelle zeigen, dass die Zirkulation bei einem hohen Süßwassereintrag in Schlüsselregionen des Nordatlantiks schwächeln kann. Dem schien bislang ein starkes Golfstromsystem im Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren zu widersprechen. Damals war die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika noch nicht geschlossen und relativ salzarmes Wasser aus dem Pazifik gelangte in den Atlantik. Neue Untersuchungen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichen, lösen diesen scheinbaren Widerspruch auf.

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08.08.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen

08.08.2019/Kiel. Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere. Mit ihren Skeletten aus Kalk schaffen sie vielfältige Riffstrukturen. Dass die mit dem voranschreitenden Klimawandel zunehmende Ozeanversauerung das Wachstum der Korallen immer mehr beeinträchtigt, ist bekannt. Die Frage, ob und wie Korallen sich an die Veränderungen anpassen können, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der University of California jetzt zu einem Teil beantwortet und dabei wichtige weitere Einblicke in die Regulierungsprozesse der Kalkbildung erhalten. Die Ergebnisse wurden heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

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22.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Plankton statt Sonne?

22.05.2019/Kiel. Schwankungen der Erdbahnparameter gelten als Auslöser für langzeitliche Klimaschwankungen wie zum Beispiel Eiszeiten. Dazu zählt die Variation des Neigungswinkels der Erdachse mit einem Zyklus von etwas 40.000 Jahren. Kieler Meeresforscher unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben mit Hilfe einer neuartigen Modellstudie gezeigt, dass auch biogeochemische Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre für Klimaschwankungen auf dieser Zeitskala verantwortlich sein könnten. Die Studie ist in der renommierten Fachzeitschrift Nature Geoscience erschienen.

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21.05.2019 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Tropischer Pazifik Schlüsselregion für erfolgreiche Klimavorhersagen

21.05.2019/Kiel. Die Erwärmung der Erde durch den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt schreitet weiter voran. Doch Vorhersagen für die nächsten Jahrzehnte weisen noch eine relativ große Unsicherheit auf. Ein deutsch-australisches Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat die großen natürlichen Schwankungen im Bereich des tropischen Pazifiks als eine wichtige Ursache dafür identifiziert. Als Fazit ihrer Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications erschienen ist, fordern die Forschenden mehr Klimadaten aus dieser Region.

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05.03.2019 GERICS News

Daniela Jacob zur neuen Vorsitzenden des Deutschen Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth berufen

Daniela Jacob, Leiterin des Climate Service Center Germany (GERICS) des Helmholtz-Zentrum Geesthacht, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur neuen Vorsitzenden des Deutschen Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN) ernannt. Zugleich berief das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft weitere acht Mitglieder aus unterschiedlichen Bereichen und Institutionen der Forschung für die dritte Mandatsperiode für den Zeitraum 2019 – 2021. Mit der konstituierenden Sitzung am 1. März 2019 in Berlin hat das Gremium seine Arbeit aufgenommen.

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