Neues aus den Partnerinstitutionen

19.05.2020 Max-Planck-Gesellschaft

Begrenzung des globalen Aerosol-Strahlungsantriebs im Klimawandel

Eine Bewertung des Aerosolstrahlungsantriebs von Nicolas Bellouin, Johannes Quaas und dreißig weiteren Koautoren ist in AGU Advancing Earth and Space Science, Reviews of Geophysics erschienen. Die Bewertung ist das Ergebnis eines Prozesses, der von Prof. Bjorn Stevens im Rahmen des WCRP Grand Challenge Program on Clouds, Circulation and Climate Sensitivity initiiert wurde, welches er zusammen mit Dr. Sandrine Bony, LMD/CNRS, Paris, Frankreich, leitet. Neben Bjorn Stevens sind Stefan Kinne, Stefanie Fiedler und Maria Rugenstein Koautoren aus dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Die Einschätzung ist die umfassendste Bewertung ihrer Art, die je durchgeführt wurde. Sie folgt den Spuren verschiedener Beweisführungen, die in den Aerosolstudien der letzten 40 Jahren hinterlassen wurden, um zu quantifizieren, wie durch ...

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15.05.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Baumkronen schützen Waldlebewesen vor Klimaerwärmung

Das kühlende Blätterdach der Bäume schützt Waldorganismen vor Temperaturextremen. Es hat einen wichtigen Einfluss auf ihre Anpassung an die Klimaerwärmung, weist eine internationale Studie unter Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nach, die heute im Fachjournal „Science“ erscheint und an der auch Experten des ZALF beteiligt waren. Das Klima im Wald ist nicht das gleiche wie das Klima ausserhalb des Waldes. Das kann jeder nachvollziehen, der an heissen Sommertagen die Kühle unter dem Blätterdach sucht. Für wissenschaftliche Studien gilt jedoch „die“ Klimaerwärmung als jene, die von vielen tausenden standardisierten Wetterstationen in aller Welt gemessen wird. Diese stehen in der Regel auf freiem Feld und messen die Temperatur in 1,5 bis 2 Metern Höhe. Ein Grossteil aller landlebenden

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14.05.2020 Wuppertal Institut

Second-Hand-Mode als Alternative zu "Fast Fashion"

Nachhaltige Mode ist vielseitig, daher konzentrieren sich nachhaltigkeitsbewusste Akteurinnen und Akteure innerhalb der Modeindustrie auf ganz verschiedene Lebenszyklusphasen von Kleidungsstücken. Gerade der Verkauf von Gebrauchtkleidung, der Textilien über einen längeren Zeitraum im Nutzungszyklus hält, hat in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen. Wie Second-Hand-Geschäfte ihre Kundenakquise gestalten können, haben die Autorinnen Nicole Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, und Helga Vanthournout, Co-Autorin der Circular Economy Reports der Ellen MacArthur Foundation und ehemaliger Senior Expert bei McKinsey & Company im Bereich Sustainability, sowie der Autor Stefan Spinler, Leiter des Lehrstuhls für Logistikmanagement an der WHU – Otto Beisheim ...

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13.05.2020 Wuppertal Institut

Was bedeutet Dekarbonisierung für europäische Energieregionen?

Führt ambitionierte Klimaschutzpolitik in europäischen Energieregionen zu hoher Arbeitslosigkeit und sozialer Erosion? Verschafft der Kohleausstieg dort populistischen Bewegungen Auftrieb und schürt antidemokratische Ressentiments? Entwickeln diese Regionen geeignete Strategien im Umgang mit dem anstehenden Wandel ihrer kohlenstoffintensiven Wirtschaft? Diese und weitere übergreifende Fragen wird das Wuppertal Institut mit 13 Projektpartnern innerhalb des neuen Forschungsprojekts CINTRAN bearbeiten. Die Forschenden wollen ein besseres Verständnis der Muster und Dynamiken von Transformationsprozessen schaffen, die mit der Dekarbonisierung Europas einhergehen, um anschließend konkrete Handlungsempfehlungen geben zu können. Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent werden. Um dieses Versprechen einzulösen, müssen ...

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08.05.2020 PIK Potsdam

Der Meeresspiegel könnte bis 2100 um mehr als 1 Meter ansteigen: Umfrage unter 100 Experten

08.05.2020 - Der globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels könnte bis zum Jahr 2100 mehr als einen Meter und bis 2300 sogar mehr als fünf Meter betragen, wenn die Menschheit weiter so viel Treibhausgase ausstößt wie bislang. Das ist Ergebnis einer Umfrage unter gut 100 führenden internationalen Meeresspiegel-Experten. Die neue Risikoabschätzung basiert auf dem zunehmenden Wissen über die beteiligten Systeme, also Ozeane, Eismassen, Wasserkreisläufe. Die Wissenschaftler zeigen die verbleibenden Unsicherheiten auf, erklären aber auch, wie klar jetzt sei, dass frühere Schätzungen des Meeresspiegelanstiegs zu niedrig waren. Die von Wissenschaftlern der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur geleitete Studie erscheint in dem Nature Partner Journal Climate and Atmospheric Science.

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07.05.2020 Wuppertal Institut

"Die Energiewende ist nicht ohne Digitalisierung möglich"

Der Podcast "Zukunftswissen.fm" des Wuppertal Instituts ging am 9. April 2020 mit der ersten Folge an den Start. Jetzt geht's weiter! Seit heute kann jeder diese Folge mit dem Titel "Energiewende nur digital?" auf Spotify, iTunes, Podcast.de und der Website des Wuppertal Instituts hören. Die Folge ist die zweite in der Reihe "Digitalisierung und Nachhaltigkeit". Darin beantwortet Thomas Birr, Chief Strategy & Innovation Officer bei E.ON, spannende Fragen rund um die Energiewende und die Bedeutung der Digitalisierung dabei. Die Energiewende ist im Wandel. Wie wichtig sind neue Technologien, um sie voranzutreiben? Wie wichtig die Digitalisierung für die Energiewende und die Energiewirtschaft ist, fragt Dr.-Ing. Stephan Ramesohl, Co-Leiter des Forschungsbereichs Digitale Transformation in der Abteilung Kreislaufwirtschaft des ...

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04.05.2020 Wuppertal Institut

BMBF-Nachwuchsgruppe erforscht Energiesuffizienz

Energiesysteme und deren Modellierung beziehen bislang Veränderungen des gesellschaftlichen Wandels nicht mit ein. Kosten, Marktpotenziale und technische Machbarkeit stehen im Zentrum von Energiezukünften. Dabei sind bisher zwei Strategien essentiell: die Konsistenz – also, wenn erneuerbare Energien fossile Energieträger ersetzen – sowie die Effizienz – etwa, wenn Geräte oder andere Anwendungen sparsamer werden. Jedoch gehen technische Innovationen meist mit günstigeren Preisen einher und wirken sich auf das Einkommen aus. Das sorgt für eine vermehrte Nachfrage und steigenden Konsum desselben Produkts oder anderer Güter und Dienstleistungen – dann kommt es zum sogenannten Reboundeffekt. Die Nachwuchsgruppe der "Sozial-ökologischen Forschung" (SÖF) im Projekt "EnSu – Die Rolle von Energie-Suffizienz in Energiewende ...

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04.05.2020 HZG online: Pressemitteilungen/News

Livestream: Klimakrise und nun?

Diskussionsrunde mit Daniela Jacob am 7. Mai bei der re:publica

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01.05.2020 Deutsches Klimarechenzentrum

Neues YouTube-Video zum Projekt DYAMOND++ online

Das DKRZ hat auf seinem YouTube-Kanal ein neues 180° VR-Video über das Projekt DYAMOND++ zu sturmauflösenden Klima- und Atmosphärenmodellen veröffentlicht. Der Kurzfilm beschreibt die Entwicklung des Projektes - angefangen von in der Vergangenheit verwendeten Klimamodellen mit niedriger Auflösung bis hin zu regionalen hochaufgelösten Modellen, die eine detaillierte Untersuchung von Wolken und Wolkenbildungsprozessen ermöglichen. Neben Interviews mit an dem Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern illustrieren Visualisierungen, welche Fortschritte mit dieser neuen Generation sturmauflösender Modelle gemacht wurden.

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27.04.2020 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Kohlenstoffbindung in Agrarböden: Welchen Beitrag leisten „Humuszertifikate” für den Klimaschutz?

Im März 2020 veröffentlichte das BonaRes-Zentrum für Bodenforschung unter Beteiligung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. die Studie „CO2-Zertifikate für die Festlegung atmosphärischen Kohlenstoffs in Böden: Methoden, Maßnahmen und Grenzen“. Im Fokus der Studie stehen Messmethoden, Möglichkeiten des humusfördernden Ackerbaus, und Schwierigkeiten beim Einsatz privatwirtschaftlicher CO2-Zertifikate als Anreizinstrument für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft. Im Ergebnis bewerten die Autorinnen und Autoren der Studie das Instrument der sogenannten „Humus-Zertifikate“ aktuell als kritisch. Innerhalb der Studie wurden ausschließlich private CO2-Zertifikate untersucht, die nicht im Rahmen des staatlichen Emissionshandels, sondern von privaten Unternehmen vergeben werden. Um einen effizienten ...

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