Neues aus den Partnerinstitutionen

25.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

Klimawandel könnte Vorkommen von Regenwürmern weltweit verändern

An einem Ort der gemäßigten Breiten gibt es meist mehr Regenwürmer und mehr Regenwurmarten als an einem Ort gleicher Größe in den Tropen. Der Klimawandel könnte das Vorkommen von Regenwürmern und ihre Funktionen für Ökosysteme weltweit verändern. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde. Für die Studie hat ein Wissenschaftlerteam unter Führung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig zusammen mit 140 internationalen Wissenschaftlern den weltweit größten Regenwurmdatensatz zusammengestellt – mit Informationen von 6928 Standorten aus 57 Ländern. Regenwürmer gibt es in vielen Ökosystemen. Wo der Boden nicht dauerhaft gefroren, zu sauer, zu nass oder vollkommen trocken ist, ...

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24.10.2019 Wuppertal Institut

München soll Zero Waste City werden

Im Rahmen des "Münchner Zukunftsdialogs" traf sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter im Frühjahr dieses Jahres mit Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, um eine umfassende Strategie zur Müllvermeidung der Stadt zu diskutieren und um alle Möglichkeiten eines 'Münchner Müllminderungspfades' auszuloten. Die Ergebnisse und Zielsetzungen stellten sie am 24. Oktober 2019 auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Münchner Rathaus vor. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Wir alle haben die Bilder der mit Plastik vermüllten Meere im Kopf, Tiere, die sich in Plastikresten verfangen, Tonnen von Müllexporten in andere Kontinente. Aber das Problem entsteht ja nicht irgendwo. Deshalb wollte ich als Oberbürgermeister wissen, was wir, was die Stadt München ganz konkret tun kann, um Müll ...

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24.10.2019 Deutsches Klimarechenzentrum

Neuer Film stellt ESiWACE vor

Ein neuer Film stellt das von der EU geförderte und vom DKRZ koordinierte "Centre of Excellence in Simulation of Weather and Climate in Europe (ESiWACE)" vor.

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23.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie ermittelt die Klimasensitivität der Erde anhand der jüngsten globalen Erwärmung

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18.10.2019 Leibniz-Zentrum fuer Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Muencheberg

ZALF startet mit querFELDein TALKS neues Dialogformat

Unter dem Titel „Dürre Aussichten? Landwirtschaft im Klimawandel“ fand am 16. Oktober um 18:00 Uhr eine interaktive Podiumsdiskussion im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin statt. Auf dem Podium diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik gemeinsam Vorschläge für eine klimarobustere Landwirtschaft der Zukunft. In acht kurzen Impulsvorträgen stellten Expertinnen und Experten zudem konkrete Lösungsansätze aus ihren wissenschaftlichen Disziplinen vor: Digitalisierung und neue Technologien, Ernährung, Klima-, Agrarlandschafts- und Nachhaltigkeitsforschung, Biodiversität und Agrarpolitik. Die Veranstaltung wurde organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.ie Veranstaltung wird organisiert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. ist öffe

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17.10.2019 Wuppertal Institut

Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie

Innerhalb des Kopernikus-Projekts "Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung" – kurz SynErgie – erheben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Flexibilisierungspotenzial von Industrieprozessen und versuchen die Machbarkeit an Schlüsselprozessen zu demonstrieren. Die technischen Herausforderungen und Lösungsoptionen, die sich in den Prozessen der Grundstoffindustrie – wie etwa Stahl, Chemie, Zement, Glas und Feuerfest – ergeben, haben sie bereits in einem ersten Band "Flexibilitätsoptionen in der Grundstoffindustrie Methodik – Potenziale – Hemmnisse" ausführlich beschrieben und auf Basis einer eigens entwickelten Methodik analysiert. Die Projektpartner veröffentlichten nun die Fortsetzung "Flexibilitätsoptionen

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16.10.2019 Wuppertal Institut

Maßnahmen zur Gestaltung einer nachhaltigen, urbanen Mobilität

Viele Städte in Deutschland und Europa leisten Pionierarbeit bei der Verkehrswende. Sie haben eine klare Vision über die Rolle von Mobilität und Verkehr für ihre Einwohnerinnen und Einwohner und sie verfolgen diese Vision über Maßnahmenbündel in Kooperation mit den lokalen Interessenvertretungen. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten hatte die Europäische Union 2013 das Konzept der "Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMPs), also nachhaltige Verkehrsentwicklungspläne, ausgerufen. Seitdem haben viele Städte in Europa und auf der ganzen Welt SUMPs entwickelt. Seit 2013 hat es jedoch auch erhebliche Veränderungen und neue Herausforderungen in der städtischen Mobilität gegeben. Der technologische Fortschritt und die Begeisterung der Öffentlichkeit, sich für neue Mobilitätsformen und innovative Verkehrsmittel einzusetzen

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15.10.2019 Wuppertal Institut

Nigerias Entwicklungs- und Klimaziele miteinander verknüpfen

Es gibt weltweit 840 Millionen Menschen ohne Zugang zu Elektrizität. Die Mehrheit dieser Menschen lebt in Afrika südlich der Sahara – ein Zehntel davon in Nigeria. Der national festgelegte Beitrag (Nationally Determined Contribution, NDC) des Landes sieht vor, dass über 60 Prozent der zugesagten Treibhausgasemissionen im Energiesektor reduziert werden. Dabei stellt sich die Frage, ob dieses Ziel mit der Stromversorgung für Millionen Menschen vereinbar ist. Die Anstrengungen sind groß, um erneuerbare Energien in der Stromerzeugung einzusetzen, dennoch liefern derzeit diesel- und benzinbetriebene Reservegeneratoren den überwiegenden Teil des Stroms im Land. Die Studie "Achieving Sustainable Development Goals in Nigeria‘s power sector" von Maria Yetano Roche, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Energiewende ...

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14.10.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Veröffentlichung: DYAMOND- Klimamodelle der nächsten Generation

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14.10.2019 Wuppertal Institut

Werterhaltungsnetzwerke für urbane Elektromobilität

Laut einer Studie der Vereinten Nationen wird der Anteil der Weltbevölkerung, der im urbanen Umfeld lebt, von etwa 55 Prozent im Jahr 2018 auf circa 70 Prozent im Jahr 2050 steigen. Besonders das erhöhte Verkehrsaufkommen beim Personen- und Lastentransport stellt die bestehende Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Fahrräder mit elektrischem Antrieb können hier eine Lösung darstellen, wobei lokale Wertschöpfungsketten für die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit immer notwendiger werden. Neben der Reparatur als vorübergehende Behebung von Stillständen gilt es darüber hinaus, deren langfristige Werterhaltung sicherzustellen. Wie lassen sich mittels additiver Fertigung und lokaler sogenannter Refabrikation in der urbanen Elektromobilität Ressourcen zu schonen und neue Nutzungszyklen zu erschließen? Das untersuchen die ...

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