Neues aus den Partnerinstitutionen

19.12.2019 Wuppertal Institut

Klimagipfel in Madrid: Entscheidungen blockiert und verschoben

Am 15. Dezember 2019 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz in Madrid. Die chilenische Präsidentschaft hat die Konferenz unter das Motto "Time for Action" gestellt. Trotz zäher Verhandlungen gingen die Beschlüsse zur Ambitionssteigerung jedoch kaum über das hinaus, was bereits bei der Weltklimakonferenz in Paris 2015 vereinbart worden war. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren in Madrid vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Ihre erste Analyse schlussfolgert, dass Madrid wieder einmal gezeigt hat, dass den konsensbasierten UN-Klimaverhandlungen deutliche Grenzen gesetzt sind. Vom 2. bis 15. Dezember fand in Madrid die 25. Konferenz der Vertragsparteien zur Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, kurz COP25) statt. Im Fokus standen die Erhö

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18.12.2019 Wuppertal Institut

Projekt DoNaPart ausgezeichnet

Seit fünf Jahren ist das städtische Projekt "nordwärts" dabei, den Dortmunder Norden zu stärken und unentdeckte Schätze ans Licht zu bringen. Eine Vielzahl von Einzelprojekten wurde bereits initiiert. Grundlage ist die Mitwirkung aller Beteiligten, denn hinter jedem einzelnen Projekt steckt Engagement, ohne das "nordwärts" nicht funktionieren würde. 23 Projekte wurden bisher prämiert, neun weitere Projekte sind nun in den Kategorien "Wissenschaft & Engagement", Wohnungswirtschaft & Engagement" und Inwertsetzung/Neunutzung & Engagement" neu hinzugekommen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr auch das Forschungsprojekt "DoNaPart – Psychologisches und kommunales Empowerment durch Partzipation im klimagerechten Stadtumbau". Ziel von DoNaPart war es, gemeinsam mit der Bewohnerschaft die Lebensqualität zu steigern und ...

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17.12.2019 Wuppertal Institut

FactorY zu Mobilität jetzt in englischer Sprache

Die erste Ausgabe aus 2019 des "FactorY – Magazin für nachhaltiges Wirtschaften" steht nun auf Englisch unter dem Titel "Mobility" zum Download zur Verfügung. In der Ausgabe dreht sich alles um das Thema Mobilität und geht auf innovative Ansätze ein, die den Verkehr dekarbonisieren, und zeigt Alternativen beim täglichen Vorwärtskommen. Das Magazin widmet sich dem Stand der Entwicklung und den Möglichkeiten der Steuerung einer zukunftsgerechten Verkehrswende und will positive Bilder des Wandels vermitteln. Diese und weitere Artikel rund um Mobilität sind in der englischen Ausgabe der FactorY zu finden und im nachfolgenden Link kostenfrei erhältlich. Herausgeber des FactorY-Magazins sind die Effizienz-Agentur NRW und das Wuppertal Institut. Die deutsche Magazin-Fassung ist ebenfalls im untenstehenden Link zu finden.

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16.12.2019 PIK Potsdam

Planetare Grenzen: Wechselwirkungen im Erdsystem verstärken menschgemachte Veränderungen

17.12.2019 - Veränderungen in verschiedenen Bereichen unseres Erdsystems summieren sich nicht einfach – sie können sich wechselseitig verstärken. Das Überschreiten der planetaren Belastungsgrenze in einem Bereich kann den vom Menschen verursachten Druck auf andere planetare Grenzen erhöhen. Zum ersten Mal hat ein internationales Forscherteam nun einige der planetaren Wechselwirkungen im Erdsystem beziffert. Biophysikalischen Interaktionen haben die direkten menschlichen Auswirkungen auf die neun planetaren Grenzen fast verdoppelt, vom Klimawandel bis zur Süßwassernutzung. Diese Erkenntnisse können jetzt für die Entwicklung von Politikmaßnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen kommender Generationen genutzt werden.

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16.12.2019 Wuppertal Institut

Ernüchternde Ergebnisse beim Weltklimagipfel

Die mit mehr als 40 Stunden Verspätung am 15. Dezember zu Ende gegangene 25. Weltklimakonferenz (Conference of the Parties, COP25) in Madrid hat deutlich gezeigt, wie schwierig es ist, die globalen Klimaschutzziele angesichts der stark unterschiedlichen Interessen der Länder zu erreichen. Die zwei Wochen intensiver Diskussionen veranschaulichen noch einmal, wie komplex der Architekturfehler wirkt, Maßnahmen nur im Konsens von 200 Ländern vereinbaren zu können. Nationale Egoismen und die unzureichende Einsicht einiger Länder, insbesondere Brasilien, Australien, Saudi Arabien und den USA, verhinderten in Madrid, dass die Staatengemeinschaft ihrer Verantwortung gerecht wird und wirksame Signale zur Eindämmung der Veränderung des Weltklimas leistet. Diesen Ländern hat nicht nur der Wille gefehlt, wirksame Maßnahmen ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

Analyse von Kleinwindenergieanlagen

Weltweit haben mehr als 850 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. Um diesen Missstand zu bewältigen, spielen dezentrale erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Kleinwindkraftanlagen können in diesem Zusammenhang eine effektive Lösung sein. Der Artikel "Rural electrification with household wind systems in remote high wind regions" von Philipp Schaube, Doktorand am Wuppertal Institut, sowie dem Autor Jon Leary und der Autorin Luciana Clementi, vergleicht basierend auf Feldstudien und Expertenworkshops zwei Elektrifizierungsprogramme miteinander. Die in der argentinischen Region Patagonien und den Falklandinseln/Islas Malvinas installierten Kleinwindenergieanlagen werden bei den betroffenen Haushalten zur Energiegewinnung genutzt, da sie wegen großer räumlicher Distanzen nicht an das Stromnetz ...

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10.12.2019 Wuppertal Institut

SCI4climate.NRW: Wissenschaft trifft Wirtschaft

SCI4climate.NRW, das wissenschaftliche Kompetenzzentrum von IN4climate.NRW unter der Leitung des Wuppertal Instituts, lädt dazu ein, aktuelle Forschungsfragen zur klimaneutralen Industrie gemeinsam mit Forschenden, Industrievertreterinnen und -vertretern und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Ein "Call for Presentations and Poster" gibt die Möglichkeit, das Programm der Veranstaltung mitzugestalten. Nordrhein-Westfalen (NRW) ist die industrielle Kernregion Deutschlands und damit Fundament und Motor für Wachstum und Wohlstand: Sie trägt nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt im Land bei – mit knapp einem Fünftel der Erwerbstätigen ist die Industrie außerdem einer der größten Arbeitgeber in NRW. Die Industrie verursacht dabei – trotz bereits beträchtlicher Reduktionserfolge in den vergangenen Jahren

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09.12.2019 PIK Potsdam

Risiken für Ernten: Globale Hitzewellen könnten mehrere Kornkammern der Welt gleichzeitig treffen

09/12/2019 - Bestimmte Muster im Jetstream, einem die Erde umzirkelnden Höhenwind, können gleichzeitige Hitzewellen in die Weltregionen bringen, die für bis zu einem Viertel der globalen Nahrungsmittelproduktion verantwortlich sind. Besonders anfällig sind der Westen Nordamerikas und Russlands, Westeuropa und die Ukraine. Extreme Wetterereignisse in diesem Ausmaß können die weltweite Nahrungsmittelproduktion erheblich beeinträchtigen und damit die Preise in die Höhe treiben. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass starke Preissteigerungen bei Lebensmitteln mit sozialen Unruhen verbunden sein können.

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04.12.2019 Wuppertal Institut

Einstiegspunkt Flottenwende

In vielen deutschen Städten sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen kaum und vor allem die Belastungen durch Luftschadstoffe aus dem Straßenverkehr sind weiterhin sehr hoch. Deshalb beklagt die Deutsche Umwelthilfe inzwischen über 30 Städte in Deutschland, um mithilfe von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge das Recht der Menschen auf saubere Atemluft durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund suchen die Kommunen zunehmend Wege, die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Dabei kommt kommunalen Flottenbetreibern eine besondere Rolle zu. Sie stehen besonders unter Handlungsdruck, weil durch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge diese nur noch sehr eingeschränkt eingesetzt werden könnten. Im Artikel "Elektromobilität in Klein- und Mittelstädten" untersuchen Ulrich Jansen und Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, beide im Forschungsbereich ...

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02.12.2019 Max-Planck-Gesellschaft

Ein CERN für den Klimawandel

In einem Perspektivenartikel, der gerade in den Proceedings of the (USA) National Academy of Science (PNAS) erschienen ist, beleuchten Prof. Tim Palmer (Oxford Universität, England) und Prof. Bjorn Stevens (Max-Planck-Gesellschaft) den aktuellen Stand der Erdsystemmodellierung.

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